Archivbild - Der Hardenbergplatz in Berlin-Wilmersdorf (Quelle: imago/Reiner Elsen)
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Streit in Schnellimbiss am Berliner Hardenbergplatz - Gruppe attackiert junges Paar mit Stühlen und Flaschen

Eine Menschengruppe hat in der Berliner City West ein junges Paar mit Stühlen und Flaschen attackiert. Dabei traf eine Flasche eine 18-jährige Frau am Hinterkopf, so dass sie bewusstlos zu Boden sank, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab.

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde die Frau in der Nacht zu Sonntag zunächst in einem Schnellrestaurant am Hardenbergplatz aus der Gruppe heraus beleidigt. Als sie sich die Beschimpfungen verbat, entstand ein Streitgespräch, das zu eskalieren drohte. Das Paar flüchtete darum in Richtung Wittenbergplatz.

Gruppe soll auf bis zu 30 Personen angewachsen sein

Nach Angaben von Zeugen verfolgte die Gruppe die Frau und ihren Freund jedoch und griff sie mit Stühlen und Flaschen an. Der 23-Jährige rettete sich mit der bewusstlosen Frau in einen Hinterhof. Die aggressive Gruppe soll unterdessen auf etwa 30 Menschen angewachsen sein. Erst als die Polizei eintraf, habe sich die Menge zerstreut.

Beamte konnten zwei 23 Jahre alte Männer sowie einen 17-Jährigen in der Nähe des Tatorts festnehmen. Sie müssen sich wegen schweren Landfriedensbruchs und Beleidigung verantworten.

Sendung: Abendschau, 08.07.2018, 19.30 Uhr

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15 Kommentare

  1. 15.

    Eine wilde Horde jagt ein Pärchen quer durch die bunte Stadt. Diese Menschenjagd macht richtig Angst. Vielleicht bahnt sich ein neuer Trend an. Was macht die Polizei?, feststellen der Personalien u. laufen lassen. Na da sind die Wilden aber stark beeindruckt. So langsam sollten die Bürger wissen, wie es um ihre Sicherheit mit R/R/G steht.

  2. 14.

    Es ist egal wer oder woher, wer anderen Schaden zufügt, braucht eine klare Ansage.

  3. 13.

    Das die Täter die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, bedeutet erst mal gar nichts. Sämtliche Mitglieder der bekannten kurdisch-libanesischen Familienclans besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

    Aber eine Staatsbürgerschaft macht noch keine Identität und fördert schon gar keine Integration. Selbst der letzte Sozialromantiker sollte dies mittlerweile begriffen haben.

    In einem Fall wie dem vorliegenden, schreiben Pressevertreter oftmals z.B. arabischstämmig. Das trifft es erheblich besser.

  4. 12.

    Zitat: "Dort wurde die junge Frau in arabischer Sprache aus der Gruppe heraus auf sexueller Grundlage beleidigt. Die Sprache verstehend bat sie die Beleidiger, dies zu unterlassen." aus https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.719625.php

  5. 9.

    Sie haben insofern Recht, als der RBB-Artikel keine solchen Angaben macht. Die Polizeimeldung zum Vorfall allerdings schon: "Dort wurde die junge Frau in arabischer Sprache aus der Gruppe heraus auf sexueller Grundlage beleidigt. Die Sprache verstehend bat sie die Beleidiger, dies zu unterlassen." Ein Konflikt innerhalb der migrantischen Community, könnte man argumentieren, und damit das Weglassen der Information begründen.

    Was jedoch, wenn der Fall exemplarisch für gewisse parallelgesellschaftliche Strukturen ist? Was hat die arabischsprechende Männergruppe zum Beleidigen motiviert? War die Frau zu spät mit jemandem unterwegs, der nicht ihr Bruder ist, oder "unzüchtig" gekleidet? Und der Angriff? Weil sie widersprochen hat?

    Toleranz gegenüber Parallelgesellschaften ist nicht zuletzt deshalb fatal, weil deren Gewalt sich nicht als erstes gegen die Gesellschaftsmehrheit richtet, sondern oft gegen diejenigen, die sich von den Zwängen der Parallelgesellschaft emanzipieren wollen.

  6. 8.

    Da ich nichts gefordert habe, kann es mir egal sein, welche Staatsbürgerschaft (im Übrigen können auch deutsche Staatsbürger arabisch sprechen, nur mal so als kleiner Denkanstoß)die Täter haben. Da Sie jedoch direkt nach Ausweisung schreien, muss Ihnen die Information über die Staatsbürgerschaft gesichert vorliegen, vorher ist Ihre Aussage einfach nur dummes Herumgegröle.

  7. 7.

    Ist schon komisch das laut TS es arabisch sprechende Männer waren die das Opfer angegriffen hatten. Also mal den Ball schön flach halten.

  8. 6.

    @andrae
    Durchsichtiger Versuch das Thema auf die schlimmen Ausländer zu bringen.
    Der Artikel gibt Informationen dazu gar nicht her.

  9. 5.

    Berliner Morgenpost: "Opfer und Verdächtige sind nach Polizeiangaben deutsche Staatsbürger."

    Tja, schade. Vielleicht erst mal informieren, bevor man hohles Geschwätz von sich gibt. Ich votiere dafür, dass alle Dummen des Landes verwiesen werden, dann haben wir schon mal ein schönes Stückchen Ruhe.

  10. 4.

    Das war nicht nur schwerer Landfriedensbruch sondern auch eine gefährliche Körperverletzung. Und die wiegt erheblich schwerer. Wird allerhöchste Zeit solche kriminellen Typen aus unserem Land für immer auszuweisen, das erwarte ich von der Berliner Justiz und der Ausländerbehörde.

  11. 3.

    Klingt ja so, als ob eine Horde Affen aus dem Zoo ausgebrochen ist -- der nicht weit weg ist. Warum solchen Leute solch ein Verhalten nicht peinlich ist? Die Fähigkeit zur Selbstreflektion scheint da nicht gegeben zu sein.

  12. 2.

    Berlin ist eine Stadt aggressiver und asozialer Rudelbildung !

  13. 1.

    Dreißig gegen zwei, wenn das nicht heldenhaft ist, und drei von der Bande müssen sich wegen Beleidigung, und schweren Landfriedensbruch verantworten.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die drei in Zukunft lammfromm sein werden.

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