Das Roggenfeld vor der Kapelle der Versöhnung wird am 10.07.2018 abgeerntet. (Bild: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: dpa/Jörg Carstensen

Kapelle der Versöhnung - Roggenernte am Mauerstreifen

Auf dem früheren Todesstreifen der Berliner Mauer ist am Dienstagvormittag wieder Roggen geerntet worden. Neben der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße wird bereits seit 13 Jahren Getreide angebaut. Mit der symbolischen Aktion wolle man "ein Zeichen für das Leben setzen und die Angst und Gewalt dieses historischen Ortes" überwinden, teilte die Stiftung Berliner Mauer mit. Aussaat, Ernte und Pflege des einen halben Hektar großen Feldes übernimmt die lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität.

Die Aktion hatte die Evangelische Kirchengemeinde Versöhnung zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und der Humboldt Universität 2005 ins Leben gerufen, um den Bedeutungswandel des Mauerstreifens zu unterstreichen.

Sendung: Kulturradio, 10.07.2018, 12 Uhr

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