Polizisten stehen am 10.07.2018 am Rasthof Linumer Bruch (Quelle: NonstopNews)
Video: rbb24 | Quelle: Nonstop News | | Bild: NonstopNews

A24 zeitweise komplett gesperrt - Raststätte wegen Bombendrohung stundenlang gesperrt

Wegen einer Bombendrohung konnte die Raststätte Linumer Bruch am Dienstagmorgen nicht angefahren werden. Auch die A24 wurde zeitweise komplett gesperrt. Möglicherweise gibt es Verbindungen zu ähnlichen Drohungen gegen andere Raststätten.

Die Raststätte Linumer Bruch (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) an der Autobahn 24 war nach einer Bombendrohung am Dienstag stundenlang gesperrt. Polizeibeamte durchsuchten das Gelände, fanden aber keinen Sprengsatz.

Die Autobahn war gegen halb acht Uhr morgens für zehn Minuten in beide Richtungen komplett gesperrt. Einsatzkräfte durchforsteten das Gelände, wie Dörthe Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord, dem rbb sagte. Die Drohung war zuvor durch einen Anrufer eingegangen. Dieser hatte angegeben, dass die Bombe um 7.40 Uhr hochgehen solle. Gegen 11 Uhr gab die Polizei Entwarnung.

Es könnte ein Serientäter am Werk sein

Die Bombendrohung ist nicht die erste dieser Art, mit der es die Brandenburger Polizei zu tun bekommt. Am Dienstag vor einer Woche betraf es den Autohof Oberkrämer. Deshalb hatte der nördliche Berliner Ring (A10) für zwei Stunden gesperrt werden müssen. Eine Bombe wurde dort nicht gefunden.

Gegen den Anrufer, wegen dessen Drohung tausende Pendler zu spät zur Arbeit kamen,  leitete die Polizei Ermittlungen ein. Dem Täter drohen wegen des Straftatbestands "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" bis zu drei Jahre Haft.

Bereits am Montagmorgen der vergangenen Woche ging gegen 5.45 Uhr beim Rasthof Stolper Heide an der A111 ein Drohanruf ein. Auch in diesem Fall musste der Rasthof geräumt und die Zufahrten gesperrt werden. Gegen 6.45 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Die Polizei befürchtet, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte.  

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.07.2018, 11.25 Uhr

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