SEK-Beamte durchsuchen eine Wohnsiedlung auf de Suche nach dem Mann mit Schreckschusspistole (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: dpa

Tat bei Berliner Polizei gestanden - 32-Jähriger nach Schüssen in Blankenfelde auf freiem Fuß

Der 32-Jährige Berliner, der Reisende auf dem S-Bahnhof Blankenfelde (Teltow-Fläming) mit einer Schreckschusswaffe bedroht hat, ist wieder auf freiem Fuß. Der Mann habe die Tat in den Vernehmungen gestanden und sich reuig gezeigt, sagte Polizeisprecher Daniel Keip am Montag. Daraufhin habe die Staatsanwaltschaft den 32-Jährigen am Sonntagnachmittag aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen ihn werde nun wegen Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Hinweise der Freundin führten zum Zugriff

Der Berliner hatte am Samstag nach einem Streit mit seiner Ex-Freundin Reisende mit der Waffe bedroht und in einer S-Bahn auch einen Schuss abgegeben. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt einen Schock und musste behandelt werden.

Nach der Tat konnte der Mann zunächst entlang der Bahnschienen flüchten. Die Polizei zog für die Suche Spezialeinsatzkräfte zusammen, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Am Samstagabend konnte der Gesuchte nach Hinweisen der Ex-Freundin in einer Wohnung in Berlin festgenommen werden. Der Bahnverkehr zwischen Mahlow und Blankenfelde war wegen des Einsatzes stundenlang unterbrochen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 9.7.2018, 10.50 Uhr  

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

4 Kommentare

  1. 4.

    Wird er wohl nicht müssen. Hier die Antwort der Polizei dazu: https://twitter.com/popelhenne/status/1015866289041149952

  2. 3.

    Von welcher Rechtslage? Ist mir neu. Würde mich ernsthaft interessieren. Ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet, nur weiß ich von anderen Vorfällen, das Einsätze, auch die der Polizei in Rechnung gestellt worden sind.

  3. 2.

    Lothar: Weit gefehlt. Kein müden Cent wird er dafür bezahlen. Das gibt die Rechtslage nicht her.

  4. 1.

    Anzeige gegen ihm läuft jetzt. Bleibt abzuwarten wie es nun weitergeht. Eines ist aber ziemlich sicher, denn den Einsatz der Polizeikräfte wird er bezahlen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren