In Oranienburg wurde eine Geldautomat eine Bankfiliale gesprengt (Quelle: dpa/Julian Stähle)
Bild: ZB

Gesprengte Geldautomaten in Brandenburg - Spur der Sprengstoffanschläge führt in die Niederlande

Nach einer Serie von Sprengstoffanschlägen in Brandenburg und Berlin fahndet die Polizei nach einer Bande aus den Niederlanden. Die Tatausführung und die Spuren wiesen auf eine niederländische Tätergruppe hin, die bereits seit Monaten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zahlreiche Überfälle verübt habe, berichtete der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Montag. Zuvor hatte die "Lausitzer Rundschau" (Montag) berichtet.

Zehn Sprengstoffanschläge in drei Wochen

Die Ermittler der Brandenburger Sonderkommission "Geld" wollen sich daher in dieser Woche mit Experten aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden abstimmen.

Seit dem 19. Juni haben unbekannte Täter insgesamt zehn Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten in Brandenburg und Berlin verübt. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. Die jüngsten Taten gab es in der Nacht zu Sonntag in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) und in der Nacht zum Montag in Oranienburg (Oberhavel).

Sendung: Abendschau, 9.7.2018, 19.30 Uhr  

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