Spatz löscht seinen Durst direkt am Wasserzulauf eines Brunnens (Quelle: dpa/Rolf Haid)
Bild: dpa

NABU bittet um Tränken - Durstige Stadtvögel brauchen Wasser

Wegen der wochenlangen Trockenheit hat der Naturschutzbund (NABU) die Berliner aufgerufen, durstige Vögel und Insekten mit Tränken zu unterstützen. "Die Lage ist bedrohlich und die Tiere leiden fürchterlich unter dem Wassermangel", sagte Kathrin Koch, Naturschutzreferentin und Leiterin des Wildtiertelefons beim NABU Berlin.

Wichtig sei es, den Tieren saubere Vogeltränken anzubieten, etwa im Garten, auf dem Balkon oder auf einer Baumscheibe vor der Haustür. Das Wasser sollte demnach täglich gewechselt werden. Außerdem empfehlen die Naturschützer, das Gefäß täglich mit kochendem Wasser zu reinigen, um Keimen vorzubeugen. Als Tränke eigne sich ein einfacher Untersetzer für Blumentöpfe.

Auch Berlins Straßenbäume leiden unter der Hitze. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Berliner deshalb schon wiederholt dazu aufgerufen, sie zu wässern.

Sendung: Das rbb Fernsehen sendet am Montagabend (20.15 Uhr) ein rbb spezial: "Ausgedörrt - Gefährliche Trockenheit in Berlin und Brandenburg".

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3 Kommentare

  1. 3.

    Tieren Wasser bereitstellen Ja, den Stadtbäumen nein. Nachdem ganzen Ärger mit Gründflächenamt und BWB sollen sie ihre Bäume selbst bewässern. Heute gab es eine Studie, dass die West Berliner bundesweit bereits die höchsten Nebenkosten zahlen. Da sollte doch dann auch etwas Wasser für die Bäume übrig bleiben ein. Ein Grünflächenamt, dass selbst mehr Bäume fällt als pflanzt und angeblich soviel in die Baumpflege investiert, hat meiner Meinung keine Hilfe nötig.

  2. 2.

    NABU wäscht und desinfiziert dann auch Pfützen und Dachrinnen? Also die natürlichen Trinkhilfen für Vögel? Wie dämlich sind die sogenannten Tierschützer eigentlich? Wer will, tränkt die Vögel und gut, aber doch nicht so einen Blödsinn verbreiten!

  3. 1.

    Das versteht sich eigentlich von selbst, nur sind viele Mitbürger oft aggressiv, finden dass das Wassergeld in schwindelerregende Höhen abdriftet, oder behaupten einfach dass es genug Grundwasser gibt, etc. Ich helfe trotzdem und wünsche mir sehr dass es noch mehr Menschen gibt, die einfach mal so , Wasser verteilen ... aus der Lust am Leben.

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