Polizeischüler suchen am 10.07.2018 mit Schlüsselkopien nach der Wohnung eines im Park zusammengebrochenen Joggers. (Bild: rbb/Hendrik Schröder)
Bild: rbb/Hendrik Schröder

Berliner Polizei - Suche mit Schlüsseln des Joggers im Koma abgebrochen

Anders als geplant hat die Polizei eine umfangreiche Suchaktion zu Identifizierung des im Koma liegenden Berliner Joggers am Mittwoch nicht fortgesetzt. Angesichts der aktuellen Einsatzlage sei das nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Eine Fortsetzung der Suchaktion sei auch nicht vorgesehen.

Am Dienstag hatte die Polizei ausprobiert, ob ein Schlüssel des Mannes, den seit vier Monaten niemand als vermisst gemeldet hat, zu Türen von Häusern in der Umgebung des Volksparks in Wilmersdorf passt.

Dort war der Jogger am 13. März zusammengebrochen und durch einen unglücklichen Sturz auf den Kopf ins Koma gefallen. Wer er ist, haben die Behörden bisher nicht herausgefunden.

Zehn Teams von Polizeischülern waren am Dienstag bei der Suchaktion stundenlang mit Schlüsselkopien unterwegs. Ein Wohnhaus mit passendem Türschloss wurde aber nicht gefunden.

Sendung: Radioeins, 11.07.2018, 08:40 Uhr

Kommentar

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5 Kommentare

  1. 5.

    Das ist schon längst passiert. Schauen Sie mal hier: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.688895.php

  2. 4.

    Find ich auch ziemlich schade, dass man an dieser Idee nicht weiter festhält.

  3. 3.

    Was bedeutet denn "Angesichts der aktuellen Einsatzlage" genau?
    Fehlt mal wieder Personal?
    Immerhin wurden gestern ja schon Polizeischüler eingesetzt um die Schlüssel zu testen.

  4. 2.

    Die Idee mit den Schlüsseln ist gut. Man muss sie richtig umsetzen. Schlüssel haben Nummern und Vermieter sowie Schlüsselhersteller kennen diese evtl.also Schlüssel mal veröffentlichen.

  5. 1.

    Weiter suchen oder ist der Mensch nichts wert ?

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