Märkisches Viertel in Reinickendorf (Quelle: rbb)
Audio: rbb | 10.08.2018 | Matthias Bartsch | Bild: rbb

Unfall im Märkischen Viertel - Kleinkind aus Fenster gestürzt und gestorben

Ein 21 Monate altes Kind ist am Freitag in Berlin-Reinickendorf aus dem achten Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt. Das kleine Mädchen erlitt so schwere Verletzungen, dass es wenig später in der Klinik starb.

Ein knapp zweijähriges Kind ist im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf aus dem Fenster eines Hochhauses gestürzt und gestorben.

Eine Polizeisprecherin teilte mit, Ärzte im Virchow-Klinikum hätten noch um das Leben des 21 Monate alten Mädchens gekämpft. Das Kind starb jedoch im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Die Wohnung liegt im achten Stock eines Hochhauses in der Finsterwalder Straße. Ob die Eltern zum Zeitpunkt das Unfalls zu Hause waren und möglicherweise ihre Fürsorgepflicht verletzt haben, ist noch ungeklärt. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Fenstersturz kommen konnte.  

Sendung: radioBerlin 88,8, 10.08.2018, 14 Uhr

Kommentar

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12 Kommentare

  1. 12.

    Satzzeichen sind übrigens nicht optional. Sie helfen ganz enorm beim Verständnis von Texten. Beispiel gefällig?

    - Wir essen gleich, Opa.
    - Wir essen gleich Opa.

    Satzzeichen können Leben retten...

  2. 11.

    Meine Rede.
    Natürlich können derlei Maßnahmen solche Unfälle nicht generell verhindern.
    Aber sie können deren Anzahl reduzieren.
    Wäre das nicht Grund genug für ein entsprechendes Gesetz bzw. für eine entsprechende Bauvorschrift?
    Daher würde ich sagen:
    Wer in großer Höhe wohnt und mindestens ein kleines Kind hat, KANN nicht nur Vorrichtungen zur Verhinderung solcher schlimmen Unfälle anbringen (lassen), er sollte es MÜSSEN!

  3. 10.

    So leid mir dieser Vorfall auch tut, wer in solch Hochhäusern wohnt, kann für Sicherungsmaßnahmen sorgen. Bei Haustieren wie Katzen gibt es schon längst Vorrichtungen um einen Fenstersturz zu verhindern. Wieso dies nicht auch für Kleinkinder gelten soll, ist mir schleierhaft.

  4. 9.

    Eine schlimme Sache und mein ganzes Mitgefühl dem armen Kind und seinen unglücklichen Eltern.
    Mir geht dabei aber eine Möglichkeit durch den Kopf:
    Bekanntlich sind ja jetzt überall Rauchmelder Pflicht.
    Und meines Wissens gibt es durchaus Vorrichtungen, die beispielsweise den Fenstersturz eines Kindes verhindern können.
    Obwohl kein Freund staatlicher Eingriffe frage ich mich, ob solche Sicherheitsmaßnahmen nicht bei Familien mit Kindern und zumindest bei Hochhäusern zur Pflicht werden sollten.
    Mir ist natürlich klar, dass auch niedrigere Fallhöhen gefährlich sind, doch das wäre zumindest ein Anfang.
    Jedes x-beliebige Reinigungsmittel hat heutzutage einen kindersicheren Verschluss, aber das Fenster und der Balkon eines Hochhauses nicht?

  5. 8.

    Nur als Hinweis, auch angeklappte Fenster sind gefährlich, wenn ein Kleinkind mit seinen Armen in den Spalt rutscht und keinen festen Stand hat. Aber das wissen sie natürlich als scheinbare Obermutter, oder?

  6. 7.

    An die Schlaumeier und Besserwisser: egal was man zum Thematik denkt, haltet Euch mit dumpfen Gedanken und Spekulationen einfach mal zurück.
    Ein Kind ist gestorben.
    Und wer meint, hier seinen unsinnigen Gedanken freien Lauf lassen zu müssen, der sollte sich aller Dinge zum Trotze dazu bemühen, seine Ideen, zu was auch immer, zurückzuhalten. Als Mitgefühl getarnte Besserwisserei nervt
    Ein Kind ist gestorben!

  7. 5.

    Auch wir bitten darum, hier keine Spekulationen loszutreten. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

  8. 4.

    OMG!

    Könnte man sich solange mit Spekulationen zurückhalten bis man die Hintergründe weiß? Wahrscheinlich werden wir die nie erfahren und die Eltern sind ohnehin schon ihr Leben lang gestraft genug.

    Mein Beileid.

  9. 3.

    Man möchte doch sagen das es zu merken ist das die Eltern nicht in der Lage sind auf ihr Kind aufpassen können man macht doch das Fenster nicht auf sondern angekippt wenn man weiß es ist ein Kind alleine im zimmer solche dürfen kein kind mehr haben andere familie werden froh wenn sie eins hätten

  10. 2.

    Sehr tragisch. Ein Fall von grober Kindesvernachlässigung.

  11. 1.

    Schrecklich für die Angehörigen..
    Irgendetwas muss ja schief gelaufen sein, denn ein zweijähriges Kind kann sicherlich nicht so ohne weiteres das Fenster selber aufmachen.

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