Kinder erfrischen sich an einem Wasserhahn in Berlin (Quelle: dpa/Pedersen)
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Video: rbb|24 | Neele Westphal | 08.08.2018 | | Bild: dpa/Pedersen

Wetter-Rekorde in Berlin und Brandenburg - Am wärmsten, am regenreichsten, am trockensten

Heißester Tag des Jahres 2018 mit 37 Grad? Schnee von letzter Woche! So richtig brutzelig wird es voraussichtlich am Mittwoch mit bis zu 39 Grad. Doch Hitze ist nicht alles. rbb|24 hat noch mehr regionale Wetterrekorde gesammelt.

Die aus Portugal stammende Touristin Elena erfrischt sich bei hochsommerlichen Temperaturen an einem Ventilator (Quelle: dpa/Carstensen)
| Bild: dpa/Carstensen

Die höchste Temperatur

+39,2°C gemessen in Lübben am 9.8.1992

+38,9°C gemessen in Berlin am Kaniswall am 07.08.2015

Die niedrigste Temperatur

-31,2°C gemessen in Frankfurt (Oder) am 11.02.1929

-26,0°C gemessen in Berlin-Dahlem am 11.02.1929

Die wärmste Nacht, in der es nicht kälter wurde als

+24,0°C gemessen in Lindenberg am 12.07.2010

+24,4°C gemessen in Berlin-Tegel und Tempelhof am 01.08.2018

Kinder kühlen sich in Berlin mit einem Wasserschlauch ab (Quelle: dpa/Pedersen)
| Bild: dpa/Pedersen

Das wärmste Jahr 

war 2014 mit einer Mitteltemperatur von rund 11°C.

Der wärmste Sommer

in Brandenburg war der im Jahr 2003 mit einer Mitteltemperatur von 20,1°C, gemessen in Potsdam.

In Berlin muss es "die wärmsten Sommer" heißen: 1992 und 2003 wurden jeweils Mitteltemperaturen von rund 20,5°C gemessen.

Der wärmste Winter

war in Berlin und Brandenburg 2006/07 - mit einer Mitteltemperatur in Potsdam von 4,6°C und in Berlin von rund 5,0°C.

Freude über den ersten Schnee in Berlin (Quelle: dpa/Kumm)
| Bild: dpa/Kumm

Das kälteste Jahr 

war 1940 mit einer Mitteltemperatur etwa 6,6°C.

Der kälteste Winter

war bisher 1939/40 mit einer Mitteltemperatur von - 6,3°C in Potsdam.

Die höchste Schneedecke

wurde in Brandenburg am 6. März 1970 gemessen: In Potsdam lagen damals 70 Zentimeter Schnee.

In Berlin-Dahlem erreichte die Schneedecke einen Tag zuvor 52 Zentimeter. 

Zwei junge männer im Platzregen in Berlin (Quelle: dpa/Pedersen)
| Bild: dpa/Pedersen

Das regenreichste Jahr 

in Brandenburg war 1926. Damals wurden in Fürstlich Drehna 1036 mm im Jahr gemessen.

Der regenreichste Tag

in Brandenburg war der 12.06.1993. Damals fielen in Pritzwalk 255,8 mm.

Die längste Niederschlagsperiode

war im Winter 1969/70. In Potsdam fiel damals vom 2. Februar bis zum 6. März jeden Tag Schnee oder Regen - insgesamt 33 Tage lang.

17.07.2018, Berlin: Ein Mitarbeiter des Tierparks wässert ein Beet (Quelle: dpa/Zinken)
| Bild: dpa/Zinken

Das trockenste Jahr

in Brandenburg war 1943. Damals fielen in Komptendorf in der Niederlausitz im ganzen Jahr nur 252 Millimeter.

In Berlin fielen im Jahr 1911 nur 381,4 Millimeter.

Die längste Trockenperiode

in Brandenburg war im Herbst 1949. Damals gab es vom 19. September bis 20. Oktober keinen Regen - 32 Tage lang.

Junge Frau sonnt sich am Landwehrkanal (Quelle: dpa/Gannon)
| Bild: dpa/Gannon

Das sonnenreichste Jahr

war in Brandenburg 1947. Damals schien in Potsdamt 2.111,1 Stunden lang die Sonne.

In Berlin war 2003 das Jahr mit dem meisten Sonnenschein: 2.209,9 Sonnenstunden wurden am Kaniswall gemessen.

Das sonnenärmste Jahr

in Brandenburg war 1912. Lindenberg im Landkreis Oder-Spree meldete damals nur 1.260 Sonnenstunden.

Eine Passantin kämpft in Berlin mit ihrem Regenschirm (Quelle: dpa/Zinken)
| Bild: dpa/Zinken

Die höchste Windgeschwindigkeit

wurde in Brandenburg am 13.11.1972 gemessen: In Doberlug-Kirchhain im Elbe-Elster-Kreis erreichte der Sturm damals 180 km/h.

Kommentar

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6 Kommentare

  1. 6.

    Das Schlimmste an der Hitze ist, dass die Grünen das für ihre Zwecke genauso missbrauchen, wie damals Fukoshima! Die brauchen immer irgendwelche Anomalien und Katastrophen um Stimmen zu bekommen!

  2. 4.

    Sie haben nicht aufgepasst, wie das Klima-Narrativ funktioniert: JEDES "Extremwetter" gilt als letztlich-endgültiger Beweis der "menschengemachten Klimakatastrophe", egal ob es sehr kalt, oder sehr warm, oder sehr regenreich, oder sehr sonnig, oder sehr windig ist. Nur wenn's vor 1950 war, dann nicht. Weil damit kann man nicht begründen, dass Solarworld & Co mehr Geld aus der Subventionsgießkanne brauchen.

  3. 3.

    Über die Jahre verteilt? Wärmstes Jahr, wärmster Sommer, wärmster Winter und höchste Temperatur wurden alle in diesem Jahrtausend festgestellt.

  4. 2.

    Alles schön über die Jahre verteilt!
    Da die Menschen nach dem Dauerbeschuss der vergangenen Jahre zum Thema Klimawandel nur noch abwinken und umblättern kommt jetzt das Wort "Heißzeit". Und solange mir in DE abgebrochene Theologiestudentinnen (Göring-Eckert) und "Das Stromnetz fungiert als Speicher"-Expertinnen (Baerbock) den Klimawandel schmackhaft machen wollen, blättere ich auch bei der "Heißzeit" lieber um.

  5. 1.

    Liebe Kinder in der Redaktion, das sind dramatische Anzeigen für eine katastrophale Klimaänderung und absolut kein Grund zum Jubeln. Im Gegenteil. Anstelle hier unüberlegte 'Erfolgsmeldungen' zu bejubeln, sollten Sie die Menschen dazu aufrufen, alles zu vermeiden, was die Wärme weiter erhöht. Also keine Autos mehr zu benutzen, möglichst wenig zu reisen und kein Fleisch mehr zu essen. Nur dann wird es möglich sein, den Zusammenbruch unserer Lebensmittelversorgung zu verhindern.

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