Archivbild: S-Bahnhof in Berlin Marzahn mit Hochhäusern am Helene-Weigel-Platz im Hintergrund. (Quelle: imago/Schoening)
Audio: Inforadio | 09.09.2018 | Bild: imago/Schoening

Tödlicher Unfall in Marzahn - 20-Jähriger stirbt beim S-Bahn-Surfen

In der Nacht zum Sonntag ist ein 20-Jähriger in Berlin-Marzahn beim sogenannten S-Bahn-Surfen ums Leben gekommen. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei der Polizei rbb|24. Zuerst hatte die "B.Z." über den Vorfall berichtet.

Nach Polizeiangaben kletterte der junge Mann gegen Mitternacht zusammen mit einem 18-jährigen Freund an der S-Bahn-Station Marzahn auf das Dach eines Wagens. Nach dem Anfahren verletzte sich der Mann dann aus bislang unbekannten Gründen schwer. Ob er gegen einen Mast gestoßen ist, muss nun die Polizei ermitteln.

Begleiter kann noch nicht befragt werden

"Uns liegen nach ersten Ermittlungen bislang keine Hinweise auf Suizid oder Fremdverschulden vor", sagte Polizeisprecherin Kerstin Ismer. Der 18-jährige Begleiter stieg an der nächsten Station Poelchaustraße vom Dach der S-Bahn herunter und informierte den Fahrer.

Die alarmieren Rettungskräfte konnten den Verunglückten zunächst bergen, er starb aber noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Der 18-Jährige stand unter Schock und konnte bislang noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Die Polizei hat nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Sendung: Inforadio, 09.09.2018, 14.20 Uhr

Kommentar

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15 Kommentare

  1. 15.

    Mein herzlichstes Beileid an die Familie und Freunde.

    Ich bin immer noch sprachlos.

    Schön das sich Verständnislose Menschen die Mühe machen und hier kommentare schreiben.
    Würde zu gerne wissen was für riskante Sachen sie in der jungend gemacht haben.
    Und es gibt gewiss Aktionen von älteren, die noch viel riskanter sind. Aber das wird ja gerne vergessen.
    Sparrt euch doch einfach die kommentare und lernt wieder zu fühlen!

  2. 14.

    Mir tut es sehr leid. Überheblichkeit oder falsche Einschätzung...ein junger Mensch ist tot und dessen Angehörige haben mein tiefstes Mitgefühl.
    Kleiner Tipp: wenn man nichts Freundliches oder Empathisches zu sagen hat, einfach mal den Schnabel halten. Die Hinterbliebenen sind so doppelt bestraft.

  3. 13.

    Mitleid? Durchaus. Aber Darwin fährt immer mit. Oben und unten. Das ist diesen Entwicklungsretardierten nicht eingängig.

  4. 12.

    Hä, gehts noch? Trotz dieser dummdreisten Aktion dieser beiden jungen Männer sollten Sie soviel menschliches Mitgefühl aufbringen um zu verstehen wie es ist einen nahestehenden Menschen auf solch tragische Weise zu verlieren. Waren Sie niemals jung und haben Dummheiten angestellt? Im übrigen hat dieser 18 jährige eine sehr harte Lektion fürs Leben gelernt.

  5. 11.

    Grenzen austesten,schön und gut. Das kann man aber auch im Fitnessstudio oder bei anderen Sportarten. Man muss nicht sein oder andere Leben gefärden um sich zu beweisen. Von einem 20 jährigen erwarte ich mehr als hirnlos einem Trend zu folgen.

  6. 9.

    Die Kommentare unter dieser Meldung sagen viel über den Zustand unserer Gesellschaft. Kein Mitleid zu empfinden wenn ein junger Mensch stirbt, aber das Bedürfnis zu haben, das dann unbedingt äußern zu müssen, macht mich wirklich traurig. Ruhe in Frieden

  7. 8.

    was is los??

    der 18 jährige kann aufs dach einer fahrenden s-bahn klettern aber kann nun nicht befragt werden weil unter schock??

    ab in ein erziehungsheim mit dem kind...aber dalli!!

  8. 7.

    Sorry, aber kein bisschen Herz oder? Niemals jung und leichtsinnig gewesen? kein Mitgefühl für Eltern, Geschwister? Nur den eigenen kleinen Horizont sehen? Tut mir leid, der Mensch kann eigentlich mehr!! Mich jedenfalls erschüttert so eine Nachricht immer wieder: Die sind doch noch so jung! und offensichtlich noch nicht so rund gelutscht....,

  9. 6.

    Kein Mitleid zu empfinden, wenn ein junger Mensch stirbt, ist in meinen Augen äußerst fragwürdig. Aber warum es einem ein Bedürfnis ist, dass dann auch noch zu äußern? Ruhe in Frieden

  10. 5.

    Mir tut der junge Mann sehr leid. So verirrt zu sein, um auf diesem Weg einen Kick zu der Aufmerksamkeit zu kriegen, muss Gründe haben. Genauso wie es schwerwiegende Gründe haben muss, seine fehlende Empathie in der Öffentlichkeit lautstark äußern zu müssen. Das ist auch sehr mitleidserregend.

  11. 3.

    Er kann einem nicht Leid tun,wie viele trieben in der Vergangenheit ebenfalls diesen Irrsinn und bezahlten es mit ihrem Leben...gewarnt wurde ja in den Medien genug.....die lernen einfach nicht daraus....traurig

  12. 2.

    Tut mir leid. Null Mitleid, Null Verständnis.

  13. 1.

    Mir tun da noch am ehesten die Fahrgäste der Bahn leid die dann erstmal festsitzen weil zwei Vollpfosten glauben Spielchen machen zu müssen.
    Na, hoffentlich hat wenigstens der 18 jährige was gelernt.

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