Ein Zug der Berliner S-Bahn fährt in den Bahnhof Potsdamer Platz ein. (Quelle: imago/Volker Hohlfeld)
Bild: imago/Volker Hohlfeld

Randale in Berliner S-Bahnzug - Bundespolizei fesselt pöbelnde Frau

Eine betrunkene Frau hat in der Berliner S-Bahn derart heftig gepöbelt, dass Beamte der Bundespolizei sie schließlich gefesselt haben. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, schrie die 41-Jährige am Bahnhof Potsdamer Platz zunächst Reisende im Zug an.

Als ein 28-Jähriger Mann um Ruhe bat, soll sie ihm mehrmals gegen die Schienbeine getreten haben. Es kam zu einer Rangelei. Zeugen und anschließend Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn hielten die polizeibekannte Frau fest, hieß es weiter.

1,14 Promille Atemalkohol

Die alarmierte Bundespolizei erteilte der 41-Jährigen zunächst einen Platzverweis. Die Frau schlug daraufhin mehrfach in Richtung einer Beamtin. Wegen ihrer Aggressivität wurde die Angreiferin von den Beamten schließlich gefesselt. Dabei wurde sie leicht an der Nase verletzt. Die Beamten blieben unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau 1,14 Promille.

Die 41-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gelassen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Sendung: Abendschau, 12.09.2018, 19.30 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    Der allgemeine Tunnelblick ist weit verbreitet. Nicht selten werden Menschen bei solchen Angriffen verletzt und psychisch aus dem Gleigewicht gebracht. Anzeigen verlaufen im Sande. Wer die Öffentlichen nutzt, der kennt das Problem.

  2. 6.

    Ich bin dieser Dame in der S8 begegnet
    Erst pöbelte sie, dann wurde sie gegen die Türen aggressiv als noch immer keiner von ihr noitznahm steckte sich eine Fluppe an und paffte. Das war mir dann zuviel und ich forderte von ihr die Fluppe auszumachen. Sie drohte mit der Polizei verlies den Zug am nächsten HP. Das Problem war verlagert.
    Mein Zug kam pünktlich an. Was gedenkt die Politik zu tun das solche Polizeibekannten intensivTäter nicht regelmäßig die halbeStadt lahmlegen.
    Der Staatsanwalt und Richter der solche Typen wieder entlässt wird aufgefordert sich malin einen solchen Zug zu setzen der auf FreierStrecke 1 1/2 h auf Weiterfahrt warten muss.
    Tut etwas!

  3. 5.

    Und was wollen Sie nun unternehmen? Etwa sich beim Selbstverteidigungskurs anmelden. Oder was soll uns Ihr Kommentar mitteilen?

  4. 4.

    Warum hat man die Frau wieder gehen lassen?
    Damit aus dem verbalen Angriff vielleicht beim nächstenmal ein noch gewalttätigerer Angriff wird ? Unverständlich, dass es in Berlin immer wieder an Weitsichtigkeit fehlt.

  5. 3.

    Kann man solche Menschen bruhigen, wenn man sie fragt, wer oder was sie geärgert hat und wie man ihnen helfen kann?

  6. 2.

    Vielleicht ist es ja auch die Stadt die verrückt macht.

  7. 1.

    Am U-Bhf Osloer Straße stieg heute am frühen Nachmittag auch eine etwas seltsam-aggressive Person in die U9. Zuvor stand sie merkwürdig gestikulierend am Bahnsteig, beim Einsteigen wurde dann laut losgekreischt und wutbrüllend gegen andere Fahrgäste gepöbelt. Immer mehr Verrückte in dieser Stadt unterwegs...

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