Ein Polizeibeamter steht am 03.09.2018 vor einer Bar am Britzer Damm. Dort wurde am frühen Morgen aus einem Auto heraus auf zwei Menschen geschossen, die sich vor der Bar aufgehalten hatten. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: rbb24 | 03.09.2018 | Rainer Unruh | Bild: dpa/Paul Zinken

Bar am Britzer Damm - Zwei Schwerverletzte nach Schüssen in Neukölln

Angriff in Berlin-Neukölln: Unbekannte geben Schüsse in Richtung einer Bar ab, zwei Männer im Alter von 32 und 42 Jahren werden schwer verletzt. Die Opfer gehören einer polizeibekannten Großfamilie an.

Zwei Mitglieder aus dem Umfeld einer polizeibekannten Großfamilie sind in Berlin-Neukölln aus einem Auto heraus niedergeschossen worden. Am Montag kurz nach Mitternacht hätten die Opfer vor einer Bar auf dem Britzer Damm gestanden, als die Täter vor ihnen hielten und losfeuerten, sagte ein Polizeisprecher dem rbb.

Ein Zeuge, der die Tat beobachtete, verfolgte laut Polizei die Täter daraufhin in seinem Auto. Bei der Verfolgungsjagd über die Gradestraße schossen die Täter auch auf ihn.

Täter entkommen unerkannt

Die beiden Opfer im Alter von 32 und 42 Jahren erlitten laut Polizei schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Aber auch dort musste die Polizei eingreifen, so der Sprecher gegenüber dem rbb. Etwa 150 Personen wollten im Krankenhaus zu den Verletzten vordringen und ihnen Beistand leisten. Dies wären zu viele gewesen und sie hätten zurückgehalten werden müssen, hieß es.

Die mutmaßlichen Täter flüchteten nach der Tat mit ihrem Wagen in Richtung Gradestraße, wurden aber zunächst von einem Zeugen verfolgt. Als die Unbekannten mehrfach auch auf dessen Auto feuerten, brach er die Verfolgung ab. Der Mann blieb unverletzt.

Bisher gibt es laut Polizei keine Hinweise auf die Täter. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen.

Sendung: Abendschau, 03.09.2018. 19.30 Uhr

Kommentar

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22 Kommentare

  1. 22.

    Wieso wie in Chemnitz?
    Wurde dieser Vorfall etwa auch von Rechtsextremen instrumentalisiert und hat Hunderte Nazis auf die Straße gebracht?
    Und, wieso gibt es eigentlich noch keinen Trauermarsch von der AFD für die Opfer? ^^

  2. 21.

    Zunächst einmal bitte ich um Entschuldigung, dass auch dieser Beitrag off-topic ist, doch themenbezogene Texte scheinen ja kaum noch zu diesem Bericht zu kommen.
    Wenn man (so wie ich) konservativ eingestellt ist, fällt einem schon auf, wenn die eigenen Texte oft und gern verschwinden.
    Zu Ihren Beiträgen kann ich natürlich nichts sagen, doch waren und sind Sie vermutlich auch um Einhaltung der Netiquette bemüht.
    Wenn sich die Tipperei dann dennoch immer wieder als sinnlos herausstellt und man keinen Grund erkennen kann, schürt das natürlich einen gewissen Verdacht.
    Hier würde ich mir wünschen, dass sich die Redaktion die Mühe machen würde, stets eine zumindest kurze Begründung abzugeben (statt eines nichtssagenden Standardtextes) und schlage vor, eine entsprechende Gesprächsrunde zu eröffnen.
    Auch andere Verfasser sollten ihre entsprechenden Erfahrungen einbringen können (was natürlich einen gewissen zeitlichen Vorlauf erforderlich macht).

  3. 20.

    Kann ich so nicht bestätigen. Hier gibt es durchaus differenzierte Meinungen.

    Natürlich gibt es bei der Auslegung der Netiquette verschiedene mögliche Beurteilungen.
    Auch der eine oder andere Beitrag von mir ist der Moderation zum Opfer gefallen.
    Ich finde das okay. Ich weiß auch, dass einige meiner Beiträge sich im Grenzbereich bewegen.
    Dabei bin ich mit meiner Meinung jedoch im mitte-links Spektrum angesiedelt.
    Es kann - zumindest in meinem Fall - also nichts mit einer "politischen Einstellung" zu tun haben.

    Das nachfolgende ist nicht auf Sie bezogen !
    Das Entfernen von Beiträgen, in denen die Verfasser ihren Frust 'auskotzen',
    finde ich gut, denn sowas trägt einfach mal gar nichts zu einer Diskussion bei, sondern vergiftet das Forum.
    In solchen Foren lese ich schon gar keine Kommentare mehr ...

  4. 19.

    Was meinen Sie mit „eisernem Besen“? Und den Bereich weiträumig meiden ist meiner Meinung nach nicht der Weg, sondern die direkte Auseinandersetzung und eine rechtsstaatlicher Umgang mit diesen Themen ist wichtig. Ich finde es bedauerlich, dass viele Menschen rumpoltern, aber keinen lösungsorientierten Anlass liefern. Isolieren, sichern und mit dem Finger auf andere Zeigen, das hat uns in den Krieg gebracht...an alle Rechten: nutzt eure Energie für konstruktives Handeln, nicht für noch mehr Protektionismus.

  5. 18.

    Typisch, einen Fakt nehmen "standen vor dem Krankenhaus" und Ihn in "dringen ins Krankenhaus ein" ändern. Diese Leute haben sich nämlich an die "Regularien" wie Sie es nennen gehalten. LG

  6. 17.

    Liebe rbb24-Redaktion,

    in diesem Beitrag nicht aber in vielen anderen.
    Und an die Netiquette habe ich mich bislang - soweit ich selbst das beurteilen kann - stets gehalten.

    Grüße.

  7. 16.

    Lieber Tremor. Sie haben in diesem Beitrag hier noch nichts geschrieben, was wir "zensieren" könnten.

    Hier und woanders gilt: Wenn Sie sich an die Netiquette halten (https://www.rbb24.de/hilfe/hilfe___kommentarfunktion.html), ist alles in Ordnung. Ihnen dürfte auch aufgefallen sein, dass wir sehr oft auch kritische Sachen (an uns z.B.) veröffentlichen.

    Gruß

  8. 15.

    Obwohl ohne nähere Kenntnisse betr. dieser Straftat, könnte ich zu solchen Dingen (u. a. weil ich in Neukölln aufgewachsen bin) so mancherlei schreiben.
    Doch selbst wer sich zurückhaltend äußert, niemanden beleidigt oder verleumdet und zu keinerlei strafbarem oder extremistischen Verhalten aufruft, muss damit rechnen, sich hier nicht äußern zu dürfen.
    Eine Zensur, liebe Redaktion, findet leider durchaus statt.
    Und sich zu äußern, seine Meinung einzubringen, sollte in einer Demokratie Spaß machen, Diskussionen auslösen oder voranbringen, zu einem Feedback führen.
    Leider aber habe ich (auch heute) schon mehrfach erlebt, dass Äußerungen offenbar nicht erwünscht sind, wenn sie einer bestimmten politischen Einstellung zuwiderlaufen.
    Überspitzt aber sicher nicht ganz unzutreffend ausgedrückt: Jede Ansicht scheint erwünscht zu sein, so sie denn nur der eigenen entspricht.


  9. 14.

    Leider haben solche ignorante, mehrheitlich Analphabeten Leute die Vorzüge der Demokratie und des Sozialstaates schamlos ausgenutzt,um sich in Deutschland ein bequemes und Sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Dies alles über Kriminalität und üble Machenschaften.Die Frage ist wer hat das alles von Anfang an ermöglicht! Wer hat es ermöglicht, dass diese Leute hierein können, sich hier etablieren und sogar die Leistungen des Sozial Staates gleichzeitig missbrauchen..! Da liegt die Quelle des Übels und nicht nur bei diesen Leuten.wenn solche Leute herausfinden, dass die Tore Deutschland offen sind, und, dass man sogar noch staatliche Leistungen bekommen kann, dann werden sie nicht lange zögern bis man sie hier finden kann. Die Gesetze hier müssen angepasst werden, um die Bevölkerung hier zu schützen und zu verhindern, dass die Leute Tag für Tag solche Schlagzeilen lesen und später wundert man sich über die Zunahme des rechten Spektrums im Land! Man muss sehen woher kommen sie tatsächlich!

  10. 13.

    150 Clanmitglieder dringen ins Krankenhaus ein. Da müssen die Pfleger doch große Angst bekommen. So kann man nicht arbeiten. Wir müssen erkennen, arabische Clanmitglieder interessieren keine deutsche Regularien. Sie benehmen sich wie die Axt im Walde. Sie bilden ein Staat im Staate. Hier muss der Staat noch mehr durchgreifen. Abschieben ist das einzige probate Mittel, um friedliebende, rechtschaffende Bürger ein Land zu übergeben, wo es sich gut u. gern leben lässt.

  11. 12.

    Sehr gut Ihr Argument mit den "schwerkriminellen Arabern". Man kann dies nicht oft genug betonen.

  12. 10.

    Das ist Chicago pur. Drive-by-shootings werden hier sicher weiterhin vorkommen. Man wird den kriminellen Sumpf nur unter größsten Anstrengungen trockenlegen. Und dazu gehört es auch, diese Familien von Behördenseite einzukreisen und Druck auszuüben und sich von deren wie immer "guten" und teuren Anwälten nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. Es geht um unsere Sicherheit und Demokratie. Uns sollte aber zu denken geben, dass unsere offene Gesellschaft leider anscheinend wenig Anziehungskraft bei diesen Araberclans entfaltet.

  13. 9.

    Zum Großteil sind sie, Überraschung, hier geboren. Und da geht es leider nicht, jeden straffällig Gewordenen abzuschieben. Auch wenn ich es mir für viele Rechte wünschen würde. Nur wohin damit?

  14. 6.

    Na dann wollen wir mal hoffen, dass sich der Staat das Gewaltmonopol nicht aus der Hand nehmen lässt, ein Ruck durch die schweigende Mehrheit der Bevölkerung geht und die Anständigen ein breites Bündnis auf die Beine stellen und ein starkes Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen.
    Schöne Grüße aus Chemnitz!

  15. 5.

    Wenn man mafiöse Großclans aus dem arabischen Raum großzügig nach D läßt, sie finanziell mit Geld vom deutschen Steuerzahler unterstützt und sie lange Zeit tun und lassen können was sie wollen, weil sie ja nichts zu befürchten haben und auch nicht abgeschoben werden, braucht man sich nicht zu wundern, wenn
    1. deren Verhalten immer schlimmer und aggressiver wird
    2. solche Vorkommnisse wie vergangene Woche in Chemnitz zunehmen werden.
    Leider lernen unsere Politiker einfach nicht dazu. Warum kamen die überhaupt nach Deutschland?

  16. 4.

    Was lernen wir draus? Die Politik, Justiz und Polizei versagt mal wieder völlig. Berlin ist fest in der Hand von arabischen Maifaclans. Rechtschaffene Bürgerinnen und Bürger sollten diesen "rechtslosen" Raum möglichst weiträumig meiden. Wird Zeit für eine starke Hand und einen eisernen Besen.

  17. 3.

    Personen aus fahrenden Autos laut schreiend in einer mir nicht verständlichen Sprache anzupöbeln gehört daher noch zum kleineren Übel. Aber die BZ weiß auch schon wieder wer dahintersteckt. Hier liegt sie vermutlich sogar richtig.

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