Polizisten des Sondereinsatzkommandos stehen vor einem Geschäft in Neukölln, in dem ein Mann wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen wird (Quelle: TV News Kontor)
Bild: TV News Kontor

Medienberichte - Syrer soll von Berlin aus Anschlag in Israel geplant haben

Ein in Berlin lebender Syrer soll einen Anschlag in Israel geplant haben. Das berichten mehrere Medien. Dabei soll es sich um einen 21-Jährigen handeln, der vergangene Woche bei einem SEK-Einsatz in Neukölln festgenommen wurde - wegen gefährlicher Körperverletzung. 

Ein in Berlin festgenommener Syrer soll Medienberichten zufolge einen Anschlag in Israel geplant haben. Er habe für den Angriff Chemikalien verwenden wollen und außerdem weitere Mitstreiter rekrutiert, wie unter anderen die "Welt" berichtet. In Telefonaten soll er laut Bericht zudem erklärt haben, dass er sich für einen Anschlag bereits Sprengstoff besorgt habe.

Ein Sprecher der Berliner Polizei wollte den Fall auf Anfrage von rbb|24 am Donnerstagabend nicht bestätigen.

Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung

Laut "Welt" soll es sich beim Täter um den 21-jährigen Mann handeln, der vor genau einer Woche von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Berliner Polizei im Bezirk Neukölln festgenommen wurde. Gegen ihn habe im Zusammenhang mit einer Schlägerei vor einigen Monaten ein Haftbefehl unter anderem wegen Körperverletzung vorgelegen. 

Es laufe noch ein weiteres Verfahren gegen ihn, hieß es. Der Mann sitze in Untersuchungshaft. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

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