Das Waldbad am Zeischarer Kiessee bei Bad Liebenwerda gehört zu den Badestellen, die von einem Rettungsschwimmer überwacht werden. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
Bild: imago/Rainer Weisflog

40 Tote in Berlin und Brandenburg - Zahl der Ertrunkenen deutlich gestiegen

In diesem Jahr sind deutlich mehr Menschen in Berlin und Brandenburg ertrunken als 2017. Das teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mit.

Rund 80 Prozent der Badetoten sind Männer

In Berlin ertranken demnach in den ersten acht Monaten dieses Jahres zwölf Menschen, die meisten in den Sommermonaten. Das waren sieben Tote mehr als im Vorjahreszeitraum. In Brandenburg hat sich die Zahl der Ertrunkenen sogar auf 28 verdoppelt. Die Entwicklung in beiden Ländern entspricht damit dem Bundestrend.

Deutschlandweit beläuft sich die Zahl der Toten den Angaben zufolge auf 445 und liegt damit so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die meisten Menschen ertrinken laut DLRG, weil sie zu leichtsinnig und risikobereit sind oder die eigene Leistungsfähigkeit überschätzen. Am häufigsten gingen Menschen an unbewachten Gewässern wie Seen und Flüssen unter. Rund 80 Prozent der Badetoten sind Männer.

Sendung: rbb UM6, 13.09.2018, 18.00 Uhr

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