Symbolbild - Eine S-Bahn steht nachts an einem Bahnhof (Bild: imago/Rolf Zöllner)
Bild: imago/Rolf Zöllner

Berlin-Mahlsdorf - Gruppe schlägt und beleidigt Polizisten in der S5

In einer Berliner S-Bahn der Linie S5 ist ein Polizist von mehreren Jugendlichen attackiert und verletzt. Nach Angaben der Polizei fuhr der 28-Jährige in der Nacht zum Montag in Richtung Mahlsdorf, als ihm in der Bahn fünf Jugendliche auffielen, die lautstark pöbelten und auf den Boden und die Scheiben spuckten.

Der in zivil reisende Polizist forderte die Gruppe auf, damit aufzuhören. Als er sich als Beamter auswies, reagierte einer der Jugendlichen den Angaben zufolge aggressiv. Beim Aussteigen am S-Bahnhof Mahlsdorf spuckte er erneut gegen die Scheibe.

Angreifer konnten festgenommen werden

Als der Polizist den jungen Mann erneut zur Rede stellte, wurde er überraschend von hinten angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Anschließend traten und schlugen drei junge Männer der Gruppe gemeinschaftlich auf den 28-Jährigen ein und beleidigten ihn. Eine Zeugin wählte den Notruf.

Einsatzkräfte der Polizei konnten die Jugendlichen in der Nähe des Bahnhofs festnehmen. Gegen drei von Ihnen wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

Zusätzlich wurden bei zwei der Beteiligten drogenähnliche Substanzen sichergestellt, wodurch auch Ermittlungen wegen Drogenbesitzes eingeleitet wurden. Der 28-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Angriff im Gesicht und an den Händen verletzt und von Rettungskräften vor Ort versorgt.

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9 Kommentare

  1. 9.

    Nein ich merke es selbst weil ich viele negativen Dinge mitbekomme die es früher so nicht gab. Ich laufe mit offenen Augen und Ohren (und Nase) durch die Welt und beobachte. Ich führe da soz. Meine eigene Statistik. Die offizielle nimmt nicht die wachsende Ignoranz z. B. Der Raucher auf (ich habe "früher" nie einen Raucher auf einem ubahnhof erlebt. Jetzt ist es Standard auf fast jedem Bahnhof)

  2. 8.

    Gabriele Hoffmann, Berlin, Dienstag, 09.10.2018 | 09:00 Uhr:
    "Das Leben in dieser Stadt wird immer unattraktiver."

    ... weswegen die Einwohnerzahl in Berlin ja auch abnimmt und die Zahl der leerstehenden Wohnungen zunimmt.

  3. 7.

    Markus, Berlin, Montag, 08.10.2018 | 21:58 Uhr:
    "Wundert nicht dass es immer schlimmer wird"
    Früher war alles besser!

    Unsinn!
    Solche Behauptungen sind bloßes subjektives Empfinden, zum Glück durch keinerlei Fakten belegt.

  4. 6.

    Das hat mit Zvilcourage nichts zu tun. Das nennt man Pflichterfüllung, in diesem Fall möglicherweise "vorbildliche".
    Schade wie Werte und Begrifflichkeiten immer mehr verwischen.

  5. 5.

    Was für ein Trauerspiel.
    Dieses laizess fair fällt der Gesellschaft nun auf die Füße. Das Leben in dieser Stadt wird immer unattraktiver.
    Keine Regeln, kein Benehmen, kein Respekt....
    Hochachtung vor der Courage des mutigen Polizisten. Früher war so ein Eingreifen die Regel, heute eher die Ausnahme, weil man sofort um die eigene Gesundheit bangen muss. Man kuscht und schaut weg.
    Die Menschheit entwickelt sich zurück.

  6. 4.

    Man weiß doch was passiert. Nichts. Erkennungsdienstliche Behandlung und dann laufen lassen. Jede wette. Man kann sich hier alles erlauben. Die Justiz ist maßlos überfordert und Streckenweise bestenfalls inkompetent. Wundert nicht dass es immer schlimmer wird wenn es keine abschreckenden strafen mehr gibt.

  7. 3.

    Dank an den Ordnungshüter in Zivil, denn er hat das, was man gemeinhin als ZIVILCOURAGE bezeichnet!
    Hoffe, seine Dienststelle wird sein vorbildliches Verhalten würdigen.
    Gleichzeitig denke ich, dass diese wildgewordenen und ungehörigen Gören ihre wohlverdiente Strafe bekommen, die sie auch richtig tief trifft und danach in der gemeinnützigen Arbeit für die Gesellschaft umgemünzt werden kann.

  8. 2.

    Da hat wohl die Erziehung nicht stattgefunden.

    Ich wünsche dem couragierten Polizisten eine baldige Genesung.

  9. 1.

    Ich hoffe, dass das Gesetz in voller Härte bei der Bestrafung angewendet wird.

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