Symbolbild Auto und Straßenbahn (Quelle: imago/Marius Schwarz)
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Audio: RadioBERLIN, 09.10.2018, 13.30 Uhr | Bild: imago/Marius Schwarz

Zwei Personen verletzt - Tram schleift Auto nach Zusammenstoß mit

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Straßenbahn sind in Berlin-Oberschöneweide zwei Personen verletzt worden.

Nach Informationen der Polizei wollte ein 66-jähriger Renault-Fahrer gegen 11.15 Uhr aus der Straße Zum FEZ in die Straße An der Wuhlheide abbiegen. Auf der Kreuzung wurde der Renault seitlich von einer herannahenden Bahn erfasst und mehrere Meter mitgeschleift.

Ein mit einem Rettungshubschrauber zum Unfallort gebrachter Notarzt stellte bei dem 66-Jährigen schwere Verletzung fest. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Eine schwangere Frau, die in der Straßenbahn mitfuhr, klagte nach dem Unfall über Unwohlsein und wurde ebenfalls in ärztliche Behandlung gebracht.  

Unfälle mit BVG-Bussen und -Trams nehmen zu

3.940 Verkehrsunfälle mit Bussen und Straßenbahnen ereigneten sich im vergangenen Jahr in Berlin, wie die Senatsinnenverwaltung im Juli 2018 mitteilte. In den Vorjahren waren es 3.531 (2016) und 3.172 (2015) Unfälle. Fast immer kam es zu Zusammenstößen zwischen Autos und Bussen oder Straßenbahnen.

Sendung: Abendschau, 09.10.2018, 19:30 Uhr

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9 Kommentare

  1. 8.

    Es gibt eigentlich nur ein bis zwei "richtige" Verkehrsmittel des ÖPNV für eine Grossstadt wie Berlin, das sind U-und S-Bahn. Diese sieht man normalerweise nicht und transportieren eine Menge Menschen. Die Strassenbahn war vieleicht zu DDR Zeiten gut wo es kaum Autos gab.
    Die Politik ist gefordert sinnvolle Lösungen zu finden, damit ÖPVN und Individualverkehr gut funktionieren und dann muss auch noch dran gedacht werden Berlin wächst ständig. Ich bin aber der Überzeugung das die jetzige Politik das nicht Schaft.
    Wie sie sagen fährt die Tram mit Strom, der ist vielleicht sogar schlimmer als Autoabgase.

  2. 7.

    Schön, dass Sie in Ihrem letzten Satz deutlich machen, worum es Ihnen eigentlich geht: Irgendeinen Vorwand zu finden, um die Straßenbahn als Konkurrenten um den Verkehrsraum loszuwerden.

    Was auch richtig Sinn macht: Die Straßenbahn bietet erprobte, zuverlässige Elektromobilität, hohen Reisekomfort und befördert mit einem Zug bis zu dreihundert Menschen. So ein Verkehrsmittel sollte man natürlich ersetzen durch bis zu dreihundert stinkende Blechkisten, in denen häufig nur eine einzige Person sitzt. Die nehmen nicht so "große Teile des wenig vorhandenen Straßennetzes" weg (wenn Berlin etwas braucht, dann sind es mehr Straßen, vor allem breite mit sechs bis acht Fahrspuren). Und wenn mit denen Fußgänger kollidieren, sind die natürlich schuld. Sie wissen ja offenbar auch schon, wer den Zusammenstoß in Oberschöneweide verursacht hat.

  3. 6.

    Man sollte diese Gleisübergänge für Autos komplett überall entfernen und nur noch dort Gleisübergänge für Autos anbieten, wo eine Ampel vorhanden ist, also an Kreuzungen. So kann man zwar nicht alle unvorsichtigen Träumer retten, aber doch die meisten. Diese Gleisübergänge, die Gelegenheit zur Unvorsicht, ist das Problem.

  4. 5.

    Leider kracht es immer wieder an dieser Stelle, zwischen PKW und Straßenbahn. Diese Gleisüberführung ist seit Jahren eine Problemstelle. Warum auch nach so vielen Unfällen die Überführung nicht mit Pollern versperrt wird ist unbegreiflich!? Es kommt auch immer wieder zu diesen Unfällen, weil dort schnell und unachtsam über die Gleise gewendet wird, um von der entegegengesetzen Richtung die Auffahrt zu Spindlersfelder Straße bzw. Brücke schneller zu erreichen und sich nicht im Stau bis zur Rudolf-Rühl-Allee anstellen zu müssen. Hinzu kommt, dass die Tram in diesem Bereich sehr schnell unterwegs ist! Auch das könnte man ändern, wenn man denn will.

  5. 4.

    Wieder ein Beweis, West-Berlin hat richtig gehandelt, das die Strassenbahn aus dem Verkehr gezogen wurde und das schon vor 50 Jahren. Da gab es noch Intilligenz in der Politik.
    Ein weiterer Grund ist, die Straßenbahn nimmt grosse Teile des wenig vorhandenen Strassennetz weg

  6. 3.

    Eine Strassenbahn kann man schon mal aufgrund ihrer Größe übersehen.
    Strassenbahnen sind das größte Übel in dieser Stadt, nicht nur für PKWs auch für Radfahrer.

  7. 1.

    "Unfälle nehmen zu" Zuviele PKW in der Stadt? Aggressionen gegen den ÖPNV? Auf dem Foto sieht es so aus als sei der Autofahrer ins Gleisbett gefahren?!

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