Kokain (Quelle: dpa)
dpa
Audio: RadioBERLIN, 09.10.2018, 15.30 Uhr | Bild: dpa

Mehrere Wohnungen durchsucht - Berliner Polizei geht mit Razzia gegen Heroindealer vor

In einer groß angelegten Aktion ist die Polizei gegen den organisierten Drogenhandel in Berlin vorgegangen. Am Montag wurden insgesamt acht Wohnungen in den Stadteilen Prenzlauer Berg, Moabit, Charlottenburg und Treptow durchsucht. Zusätzlich wurden fünf Haftbefehle vollstreckt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Das Landeskriminalamt ermittelte mehrere Monate wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen und gewerbsmäßigen Handels mit Heroin. Die Wohnungen wurden den Angaben zufolge teilweise als sogenannte Bunker für die Drogen benutzt.

Mehrere Kilogramm Heroin gefunden

Die Ermittlungen richteten sich unter anderem gegen zwei 38 und 39 Jahre alte Brüder, die aus einer als Bunker dienenden Wohnung in Prenzlauer Berg heraus ihren Drogenhandel betrieben haben sollen. Ein Großteil dieser Drogen soll dabei für den Handel im Berliner U-Bahn-Netz verwendet worden sein.

Insgesamt stellten die Beamten rund drei Kilogramm Heroin, teilweise bereits für den U-Bahn-Verkauf in einzelnen Verkaufseinheiten abgepackt, sowie diverse Streckmittel, Handelsutensilien und eine fünfstellige Summe Bargeld sicher. Vier der Festgenommenen, alles Männer im Alter von 38, 39, 46 und 55 Jahren sollten noch am Dienstag einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Sendung: Abendschau, 09.10.2018, 19.30 Uhr

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