Schiffe fahren auf der Spree durch das Berliner Nikolaiviertel. (Quelle: imago/Rolf Zöllner)
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Audio: Inforadio | 12.10.2018 | Anke Michel | Bild: imago/Rolf Zöllner

In Berlin drohen Schleusen-Schließungen - Die Spree braucht Regen

Die Pegelstände der Spree in Berlin sind derzeit so niedrig, dass bei anhaltender Trockenheit eine Schließung der Schleusen droht.  Aktuell sei die Fließgeschwindigkeit der Spree sehr gering, an manchen Stellen stehe der Fluss oder fließe gar rückwärts, sagte Derk Ehlert aus der Umweltverwaltung am Donnerstag. Die Wasserzufuhr sei auf außergewöhnlich niedrigem Niveau.

Zumindest bis Ende Oktober könne der Pegel aber durch Einspeisungen aus Brandenburg und Sachsen konstant gehalten werden, hieß es. Allerdings macht die anhaltende Trockenheit auch den Brandenburger Spree-Anrainern zu schaffen: Mehrere Landkreise und die Stadt Cottbus hatten die Wasserentnahme aus der Spree mit Pumpen, zum Beispiel für die Bewässerung von Äckern, verboten.

Nötig seien "ergiebige Regenfälle" in den nächsten Wochen, sagte Ehlert. Andernfalls könnte das zunächst die Einstellung der Schifffahrt zur Folge haben. Die Trinkwasserversorgung sei nicht gefährdet, betonte der Experte.

Sendung: Abendschau, 11.10.2018, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 1.

    Die Spree braucht Regen - Und ich dringend Kohle!

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