Hohe Verkehrsdichte auf der Berliner Stadtautobahn A100 (Quelle: imago/Gaertner)
Bild: imago/Gaertner

Mann auf Autobahn überrollt - Polizei erhält erste Hinweise zum Unfall auf der A117

Im Fall des 40-Jährigen, der in der Nacht zu Mittwoch auf der A117 von mehreren Fahrzeugen überrollt worden war, sind erste Hinweise eingegangen. Wie der Mann auf die Fahrbahn kam, ist weiter unklar. Auch die Obduktionsergebnisse stehen noch aus.

Noch ist nicht klar, wie der 40-jährige Mann, der in der Nacht zu Mittwoch auf der A117 überrollt  wurde, auf die Fahrbahn kam. Möglichen Aufschluss darüber erhofft sich die Berliner Polizei durch die noch ausstehenden Obduktionsergebnisse.

Möglicherweise sei Alkohol im Spiel gewesen, sagte ein Poilizeisprecher am Donnerstagnachmittag rbb|24. Dies sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Erste Hinweis nach Zeugenaufruf

Sicher ist nur, dass der Mann in Berlin-Bohnsdorf in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz auf der Fahrbahn  der A117 lag und mindestens zweimal überrollt wurde. Rettungskräfte hatten nur noch den Tod des 40-Jährigen feststellen können.

Ein Lkw-Fahrer hatte die Polizei am Mittwoch gegen 3.10 Uhr alarmiert, nachdem er den leblosen Mann auf der Straße gesehen hatte, aber nicht mehr ausweichen konnte. Ersten Erkenntnissen zufolge muss der Mann vorher von mindestens einem weiteren noch unbekannten Fahrzeug überrollt worden sein. Fahrerflucht sei nicht auszuschließen. Ein Zeugenaufruf habe wichtige Hinweise geliefert, denen jetzt nachgegangen werde, hieß es am Donnerstag.

Polizei sucht Zeugen

Der Unfall hatte sich zwischen dem Autobahndreieck Treptow und dem Dreieck Waltersdorf in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz ereignet. Die Fahrbahn wurden zunächst in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die den Mann in der Nähe oder auf der A117 gesehen haben. Hinweise dazu können der Polizei telefonisch mitgeteilt werden (Tel. 030 - 4664 572800).

Kürzlich anderer Fall von Fahrerflucht

Erst am Dienstag war es in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Schöneberg zu einer Fahrerflucht gekommen. Eine Frau war an der Kreuzung Martin-Luther-Straße und Fritz-Elsas-Straße in ihrem Mazda beim Zusammenstoß mit einem Audi schwer verletzt worden. Der Fahrer des anderen Wagens hatte den Ermittlungen zufolge eine rote Ampel missachtet. Der Mazda wurde durch den Aufprall gegen eine Hauswand geschleudert, die Frau wurde dabei eingeklemmt. 

Aus dem Audi sollen mehrere Männer ausgestiegen und zu Fuß geflohen sein. Auch in diesem Fall hatte die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet.

Auch A100 nach Unfall zeitweise gesperrt

Neben dem Unfall auf der A117 war es am Mittwochmorgen auch auf der A100 in Höhe Hohernzollerndamm Richtung Wedding zu einem Unfall gekommen. Dort mussten zwei Fahrspuren gesperrt werden. Auf der westlichen und auch der südlichen Stadtautobahn kamen Pendler nur sehr langsam voran. Auf beiden Autobahnen wurden alle Fahrspuren im Laufe des Nachmittags wieder freigegeben.

Sendung: Inforadio, 07.11.2018, 8 Uhr

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