Symbolbild: Eine Polizeibeamte hält nach einer Drogenrazzia gefundene Drogen als Beweismittel in die Kamera. (Quelle: dpa/Stratenschulte)
Audio: Antenne Brandenburg | 29.11.2018 | Dorett Kirmse | Bild: dpa/Stratenschulte

Cannabis, Amphetamine, Kokain - Zwei Drogenrazzien an einem Tag in Brandenburg

Kiloweise Cannabis und Amphetamine wurden sichergestellt, Autos beschlagnahmt und mindestens sieben Menschen festgenommen: In Brandenburg haben Ermittler an einem Tag gleich zwei großangelegte Razzien durchgeführt.

In beiden Fällen geht es um Drogenhandel im großen Stil: Binnen eines Tages hat es in Brandenburg gleich zwei Drogenrazzien gegeben. Das Landeskriminalamt Brandenburg durchsuchte 17 Objekte im Osten und Norden des Landes wegen des Verdachts auf Drogenhandel, wie das Polizeipräsidium Brandenburg am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Es kam zu fünf Festnahmen. Der Einsatz lief demnach bereits am späten Mittwochnachmittag an.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums wurden zwei Beschuldigte in Strausberg (Märkisch-Oderland) sowie drei weitere in Bernau (Barnim), Fürstenwalde (Oder-Spree) und Oranienburg (Oberhavel) vorläufig festgenommen. Bei dem Einsatz seien auch Spezialeinsatzkräfte und Bereitschaftspolizei beteiligt gewesen. Insgesamt seien 100 Polizeibeamte aus Brandenburg angefordert worden, darunter allein 45 Ermittler des Landeskriminalamtes. Durchsucht wurden auch Objekte in Städten wie Neuruppin, Hennigsdorf, Bad Freienwalde und Kyritz.

Die Ermittler stellten elf Kilo Cannabis, 3,5 Kilo Amphetamine, Bargeld und Fahrzeuge als Beweismittel sicher, wie es weiter hieß.

Zweiter Einsatz gegen Kokain-Händler

Davon unabhängig durchsuchten bei einer weiteren Razzia 150 Einsatzkräfte von Zollfahndung, Landeskriminalamt Berlin und Bundespolizei am Donnerstag Wohnungen und Lagerorte, vor allem in der Gemeinde Althüttendorf (Barnim) und vereinzelt auch in Berlin. Nach Angaben des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg kam es dabei zu mindestens zwei Festnahmen. Die genaue Zahl stand zunächst noch nicht fest.

Hintergrund dieses Einsatzes ist der Verdacht gegen eine Tätergruppe, die Rauschgift - darunter Kokain - in großen Mengen aus dem Ausland eingeführt oder selbst hergestellt und vertrieben haben soll, wie es vom Zollfahndungsamt weiter hieß. Zuvor hatte die "Märkische Allgemeine Zeitung" online über diese Razzia berichtet.

In welchen Berliner Stadtteilen die Fahnder unterwegs waren, blieb zunächst unklar. Die 600-Einwohner-Gemeinde Althüttendorf mit zwei Ortsteilen liegt nördlich von Eberswalde an der A11.

Sendung: Antenne Brandenburg, 29.11.2018, 12.30 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    Gut. Weiter so!

  2. 3.

    Ich korrigiere mich. Crack war es nicht.

  3. 2.

    Das sollte viel häufiger durchgeführt und die Strafen sollten drastisch erhöht werden. Zu viele Menschen sind in Gefahr.

  4. 1.

    Um welche Drogen es sich handelt wird leider nicht berichtet. Sind es harte oder weiche Drogen? Ich sehe darin einen deutlichen Unterschied. Klingt für mich nach Crackküche auf heimischen Boden.

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