Symbolbild: Glatteis auf dem Bürgersteig am Kurfürstendamm in Berlin (Quelle: imago)
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Gefrierender Regen in Berlin und Brandenburg - Wetterdienst warnt vor glatten Straßen

Am Morgen waren Streufahrzeuge im Einsatz: Durch gefrierenden Regen gab es Glättegefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Auch am Abend und am Samstagmorgen gilt Rutschgefahr.

Vor glatten Straßen am Freitagmorgen hat der Deutsche Wetterdienst gewarnt. Bis zum Vormittag bestand demnach wegen gefrierenden Regens erhöhte Glatteisgefahr, das Thermometer zeigte Minusgrade an. Am Tag kann die Temperatur teilweise auch bis auf 5 Grad hochgehen.

Am Abend und in der Nacht zum Samstag dürfte es wieder glatt werden. Mit Regen ist im Westen, mit Schneeregen teilweise im Osten zu rechnen. Die Berliner Stadtreinigung hatte nach eigenen Angaben die Straßen und Wege im Blick. Vereinzelt waren Fahrzeuge im Einsatz. "Wo es erforderlich ist, wird gestreut", teilte das Unternehmen via Twitter mit.

Bis zum Vormittag waren dem rbb keine Glätte-Unfälle bekannt.

Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen vorbereitet

In Berlin stehen über 2.000 Beschäftigte und hunderte Fahrzeuge für den Einsatz gegen Glätte auf den Straßen bereit, teilte die Stadtreinigung (BSR) mit. Zu ihren Einsatzgebieten gehören neben Plätzen und Fußgängerüberwegen auch die Stadtautobahnen und Fahrradwege. In der Regel arbeitet die BSR in zwei, bei extremer Wetterlage aber auch in drei Schichten. So soll rund um die Uhr für sichere Straßen gesorgt werden.

Auch der Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen ist auf die Wintersaison vorbereitet, teilte das Infrastrukturunternehmen zuletzt mit. Fast 900 eigene Mitarbeiter sowie Beschäftigte anderer Winterdienste stünden bereit. Rund 410 Streu- und Räumfahrzeuge könnten im Bedarfsfall die etwa 12.000 Kilometer Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen frei halten.

Das Landesbetrieb hat derzeit knapp 70.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Wie viel davon in diesem Jahre gebraucht wird, hängt von der Witterung ab. Zwischen 2012 und 2017 schwankte der Verbrauch zwischen 30.000 und 99.000 Tonnen pro Saison.

Sendung: radioBerlin, 30.11.2018, 8.00 Uhr

Kommentar

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6 Kommentare

  1. 6.

    Kann Ihren Sarkasmus partout nicht verstehen. Selten ein besser organisierten Winterdienst auf öffentlichen Plätzen & Straßen gesehen, als den der BSR. Für Bürgersteige sind m.E.n. die Anlieger in der Pflicht. Keine Ahnung, weswegen Sie die Jungs & Mädels in orange hier dissen. Sie sind wohl zugezogen?

  2. 5.

    "Bis zum Vormittag waren dem rbb keine Glätte-Unfälle bekannt."
    Klar, war ja auch nicht glatt :-D

  3. 3.

    Und ansonsten gilt immer noch der alte DDR-Spruch:
    Der Winterdienst ist stets bereit,
    besonders dann, wenn es NICHT schneit!

  4. 1.

    Na das wird ja wieder eine Vielzahl von Autonutzern vor Herausforderungen stellen. Viele sind doch mit ihren hypermodernen Tonnen völlig überfordert, dazu noch das Telefon und schon ist wieder einiges vorprogrammiert...leider.

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