Razzia in Tempelhof (Quelle: dpa/Zinken)
Bild: dpa/Zinken

Handgranate sichergestellt - Polizei nimmt bei Razzia gegen Clans drei Verdächtige fest

Elf Wohnungen hat die Berliner Polizei am Mittwoch durchsucht - im Kampf gegen den Drogenhandel. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Bei der Razzia fanden die Fahnder nicht nur Kokain, sondern auch eine Kriegswaffe.

Die Berliner Polizei ist am Mittwoch erneut gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden elf Wohnungen durchsucht, es gab drei Festnahmen unter anderem wegen des Verdachts auf Drogenhandel. Die Polizei fand Kokain und eine Handgranate.  

Unter den Festgenommenen war ein Mann, der von Polizisten aus einem Mietshaus in der Ullsteinstraße in Tempelhof in Handschellen abgeführt wurde. Zuvor hatten Polizisten die Wohnungstür aufgebrochen. Für zwei der drei Verdächtigen lagen bereits Haftbefehle vor. Für den dritten Beschuldigten sollte ein Haftbefehl beantragt werden.

Polizeiaktionen gegen Clans häufen sich

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur richtete sich der Einsatz gegen mutmaßlich kriminelle Mitglieder von arabischstämmigen Clans. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder größere Polizeieinsätze gegen Familienmitglieder, die Ermittler und Staatsanwälte der organisierten Kriminalität zurechnen.

Im Juli wurden 77 Wohnungen und Häuser im Wert von mehr als neun Millionen Euro, die Mitgliedern einer Großfamilie gehören, vorläufig beschlagnahmt.

Im September wurde am Tempelhofer Feld in Berlin der 36-jährige Nidal R. erschossen, einst Berlins bekanntester Intensivtäter. Sicherheitsexperten befürchten seitdem eine Eskalation der Gewalt zwischen kriminellen Mitgliedern arabischer Großfamilien.  

Sendung: radioBerlin 88,8, 07.11.2018, 11:00 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 3.

    Berlin erwacht was die Clans anbelangt. Wurde ja auch allmählich Zeit.
    Kein vernünftiger Mensch hat was gegen Ausländer wenn er hier einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Steuern und
    Sozialabgaben bezahlt.

  2. 2.

    arabisch ist lustig,Palistinänser ausm Libanon sind keine Araber aber staatenlos...wird wohl schwer mit abschieben,siehe Yehya!!!

  3. 1.

    Irgendwann muß in D gegen die arabischstämmigen Clans, die sich bei uns eingenistet haben und zum Teil ganze Straßenzüge in manchen Städten kontrollieren, endlich hart durchgegriffen werden. Die haben sich z.T. ihr Vermögen ergaunert und die deutschen Bürokraten haben denen z.T. auch noch die deutsche Staatsbürgerschaft leichtfertig zukommen lassen.
    Und nun wundern sich die Politiker, warum das Umfrageergebnis betr. Ausländerfeindlichkeit in Deutschland so schlecht ausfällt. Man sollte zuerst einmal Ursachenforschung betreiben, warum so ein Resultat herauskommt.
    Die meisten Deutschen sind für die Aufnahme von echten politisch und religiös Verfolgten und haben auch kein Problem damit, wenn ein Ausländer bei uns in Deutschland seinen Beruf ausübt.

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