Ein Radfahrer fährt an einer Berliner Feuerwache vorbei (Quelle: imago/Chromorange)
Audio: rbb | 28.11.2018 | Michael Ernst | Bild: imago/Chromorange

Telefone funktionieren nicht mehr - Bei Stromausfall ist die Feuerwehr nur schwer zu erreichen

Stromausfall kann in Berlin dazu führen, dass Rettungskräfte nur noch schwer zu erreichen sind. Telefone bleiben tot, unter Umständen haben auch Handymasten keinen Strom mehr. Eine Lösung: Zur Feuerwehr laufen.

Bei einem Stromausfall gibt es in Berlin unter Umständen keine Möglichkeit, schnell Hilfe von Feuerwehr und Polizei zu bekommen. Weil bei einem Stromausfall auf einer größeren Fläche meist auch der Strom für die Handymasten ausfällt, können sich die Bürger nicht ins Netz einwählen und Hilfskräfte alarmieren. Auch andere Telefone könnten nicht funktionieren. Dies wurde nach dem Stromausfall am Dienstag in Reinickendorf bekannt.

Am besten zur Feuerwehr laufen

"Um Hilfe zu holen, müssten Sie auf die Straße gehen und gucken, ob irgendwo ein Feuerwehrfahrzeug fährt oder wo die nächste Wache ist", sagte Feuerwehrsprecher Björn Radünz dem rbb am Mittwochrät. Möglich sei auch, den Notruf über ein Taxi abzusetzen: "Taxis können über Funk auch die Feuerwehr erreichen."

Unabhängig vom Stromnetz funktionieren derzeit noch ältere Festnetztelefone. Allerdings haben nur noch wenige Berliner solch ein altes analoges Telefon. Auch gibt es diese Geräte nicht mehr lange, weil diese schon bald nicht mehr ans digitale Netz angeschlossen werden können.

Sendung: radioBerlin 88,8, 28.11.2018, 15 Uhr

Kommentar

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13 Kommentare

  1. 13.

    Der Artikel ist etwas zwischen Panikmache, Realsatire und Ernüchterung. Im Grunde nichts Neues, nur, warum wird das erst jetzt bemerkt? Vielleicht weil die Wahrscheinlichkeit, dass dies alles zusammentrifft nich sehr hoch ist? Ziemlich viele Konjunktive im Text. Aber natürlich sollte man darüber nachdenken. Dafür gibt es den Katastrophenschutz.

  2. 11.

    Soll man diesen Beitrag als Witz sehen ? oder wie? Wir leben im Jahre 2018, in Berlin habe ich aber immer das Gefühl man ist noch im Mittelalter und das nicht nur bei Stromausfällen

  3. 10.

    Vielleicht helfen Rauchzeichen wie bei den Indianern.
    Jedenfalls nicht witzig!!!

  4. 9.

    Ist die Lösung etwa die gute alte Feueralarm-Säule?

  5. 8.

    Na dann kann man ja wieder alle Notrufsäulen aufbauen die man damals in Berlin an allen möglichen Ecken stehen hatte. Prima.

    Tja. Vorbei die Zeiten wo man bei Stromausfall und Kerzenlicht noch telefonieren konnte. Ob nun mit der Feuerwehr, Freunden oder der Verwandschaft.

    PS: Ich warte ja noch auf Steckdosen mit Notfallbatterie. Powerbanks gibt es doch auch schon ;)

  6. 7.

    Notstromversorgung zumindestens für die Handymasten?
    Schon gut, kostet ja Geld.

  7. 6.

    Klar, die Menschen laufen verletzt oder im Notfall zur Feuerwehr! Wie blöd ist das denn ?

  8. 5.

    Eine Innovation des digitalen Zeitalters: der Feuerwehr RAUCHZEICHEN senden!

    Die wenigesten Taxis haben noch Funk. Muss man in Deutschland zum Prepper werden, wenn der Zivilschutz derartig abhängig von digitalen Kommunikationswegen ist?

  9. 4.

    Als zum Jahreswechsel 2000 die Leitstellen-IT der Berliner Feuerwehr zusammenbrach, hat man berlinweit die Löschfahrzeuge auf Streife geschickt...

  10. 3.

    Haha. Dank des digitalen Fortschritts laufen wir um Hilfe zu holen.

  11. 2.

    Nicht, dass genau davor vorher immer und immer wieder gewarnt wurde...

  12. 1.

    Völlig falsche Information! Auch Taxen nutzen das Mobilfunknetz zwecks Datentransfer, einen Sprachfunk besitzen nur noch wenige Fahrzeuge!

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