Eisbären Tonja sitzt im Tierpark Berlin auf einem Felsen. (Quelle: imago/Olaf Wagner)
Bild: imago/Olaf Wagner

Tierpark hofft auf Eisbären-Nachwuchs - Winterspeck oder Babybauch?

Im Berliner Tierpark gibt es wieder Hoffnung auf Eisbären-Nachwuchs. Eisbärin Tonja habe sich in ihre Wurfhöhle zurückgezogen, teilte Eisbären-Kurator Florian Sicks am Donnerstag mit. Möglicherweise sei das ein Zeichen für Geburtsvorbereitungen. Im Frühjahr habe sich Tonja mit ihrem Partner Wolodja gepaart und seitdem um mehr als 100 Kilo zugelegt.

Tonja wird in ihrer Höhle nicht mehr gestört und auch nicht gefüttert. In freier Natur würde eine Eisbärin in der Wurfhöhle auch nichts essen. Der Tierpark setzt bewusst auf Geburten ohne menschliche Hilfe. Eine Aufzucht mit der Flasche wie bei Berlins berühmten Eisbär "Knut" im Berliner Zoo, der 2011 mit vier Jahren an einer Gehirnentzündung starb, soll es auch im Notfall nicht geben.

Zweimal hatte Tonja schon ihre Babys verloren. Ihr erstes Junges, Fritz,  starb 2017 mit vier Monaten völlig unerwartet an einer Leberentzündung, deren Ursache bis heute ungeklärt ist. Ein weibliches Jungtier aus einem neuen Wurf verendete Anfang 2018, 26 Tage nach seiner Geburt.

Sendung: rbb24, 08.11.2018, 16:00 Uhr

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