Blaulicht leuchtet auf einem Streifenwagen der Polizei (Quelle: dpa/Carsten Rehder)
Audio: Antenne Brandenburg | 01.12.2018 | Peter Klinke | Bild: dpa/Carsten Rehder

Massenschlägerei in Berlin-Jungfernheide - Bis zu 100 Personen gehen in U-Bahnhof aufeinander los

Zu einer Massenschlägerei mit bis zu 100 Beteiligten ist es in der vergangenen Nacht im Berliner U-Bahnhof Jungfernheide gekommen. Dabei gingen die Kontrahenten unter anderem mit Messern aufeinander los, wie die Polizei mitteilte. Zwei 17 und 18 Jahre alte Männer erlitten leichte Verletzungen.

Zwei junge Männer festgenommen

Die Kontrahenten waren einem U-Bahnfahrer zufolge im Bahnhof Rathaus Spandau in die letzten beiden Waggons seines Zuges gestiegen und dann in der Station Jungfernheide aneinander geraten. Der U-Bahnfahrer rief die Polizei. Die Einsatzkräfte mussten Verstärkung anfordern, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Zwei junge Männer, ebenfalls 17 und 18 Jahre alt, wurden vorübergehend festgenommen. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ein. Warum es zu der Schlägerei kam, war zunächst unklar.

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20 Kommentare

  1. 20.

    @ Lothar
    Danke für diesen, aus meiner Sicht, absolut ehrlichen Leserbrief.
    Dürfte ich Sie auch noch fragen in welchen Bezirken Berlins Sie eher am sichersten, bzw. eher am bedrohtesten fühlen, bevor ich eine, meine Vermutung äußere?

  2. 19.

    @ IchMeinJaNur
    >Nanu? Unerwartete Schützenhilfe von ihnen gegen die Rechtspopulisten und -extreme die nicht müde werden einen Anstieg der Kriminalität seit 2015 herbeizudichten? <

    .
    Wie innerhalb der drei von mir angegebenen Daten sich die jeweiligen Splittung in deutsche Tatverdächtige, nichtdeutschte Tatverdächtige und Zuwanderer ist wiederum ein eigenes Kapitel, ebenso wie auch das Verhältnis der jeweiligen Teilpopulationsgrößen gemessen am Anteil der Tatverdächtigen an insgesamt.

    Dies kann natürlich noch um die Angaben der Statistik >Strafrechtspflege in Deutschland< (Herausgegeben vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz).

  3. 18.

    Statistiken. Aber ok. Ich lebe seit Anfang d.70er Jahre i. dieser Stadt und sehe schon einen gewaltigen Unterschied zu damals ( 72 ) in Sachen Strafauffälligkeiten zu hier und jetzt. Mitnichten war Westberlin 1975 ein Hotspot an Kriminalität. Was Drogen und deren Begleiterscheinungen betrifft zumindest ja. Da stimme i.Ihnen voll zu. Zuerst wegen Heroin. Da waren die Araber im Vormarsch. Diese wollten den gesamten Drogenmarkt i.d.Stadt an sich reißen u. haben es ja auch geschafft. Die arabische Clanstruktur wurde immer weiter ausgebaut. Heute sehen wir das Ergebnis, leider. Seit dem Mauerfall hat sich Berlin rasant verändert. Das Sicherheitsgefühl vieler Bürger*innen ist stark gesunken u.sind besorgt, zu recht, wie ich finde. Auch meins ( als offen lebender Schwuler).Gewalt u.Rassismus gehen wieder um. Ein kl. Tipp, zum Stöbern“ queer.de“.Doch verkriechen tue i.mich deshalb nicht. Wenn i.mir erlauben darf, so wünsche i.Ihnen einen besinnlichen 1.Advent. Meine ich ehrlich.

  4. 17.

    Nanu? Unerwartete Schützenhilfe von ihnen gegen die Rechtspopulisten und -extreme die nicht müde werden einen Anstieg der Kriminalität seit 2015 herbeizudichten?

    Es geschehen halt noch Zeichen und Wunder... :-D

  5. 16.

    "Ja, die Veränderung erfolgte vor allem in jüngerer Zeit und die Einwohner haben sich nicht nur in ihrer Zahl, sondern auch in ihrer Zusammensetzung verändert, und damit haben sich nicht nur Zahl, sondern auch Art der Straftaten verändert."

    Nein, nicht in jüngerer Zeit. Die Masseneinwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen setzte '89 ein, mit den entsprechenden Problemen (Wohnungsnot, überfüllter ÖPNV, Arbeitsplatzmangel), ich habe die Zeit live miterlebt.

    Auch danach wurde Berlin für Zuziehende immer attraktiver und es ist halt eine Binsenweisheit wo mehr Menschen auf engsten Raum leben passiert halt auch mehr.

  6. 15.

    Der U-Bahnhof Jungfernheide liegt in Charlottenburg, nicht in Spandau, btw. Obwohl das so ziemlich wurscht ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin_Jungfernheide

  7. 14.

    @Lothar
    >Wenn ja, dann träumen Sie weiter. Berlin hat sich seitdem drastisch verändert. Mehr Einwohner, somit auch( leider) d. zunehmende Kriminalität.<

    .
    Allein dieses ständige argumentieren mit der Einwohnergröße und dem damit abhängigen Ausmaß an Kriminalität ist aus meiner Sicht absoluter Nonsens.
    Aussagekräftiger ist, zumindest aus meiner Sicht die Häufigkeitszahl (Delikte je 100.000 Einwohner)
    PKS 1975 (PDF Datei Seite 17) - 9.411 Delikte
    Statistisches Bundesamt >Häufigkeitszahl von Straftaten (Straftaten pro 100.000 Einwohner) nach Bundesländern von 2012 bis 2017< - 14.558 Delikte

    1975 war Berlin bereits unangefochtener Spitzenreiter (auch wenn Berlin eigentlich 1975 gar nicht in der PKS aufscheinen durfte) und hat seine Spitzenposition vehement verteidigt und sogar aus beachtlich ausgebaut. In dem Punkt scheint Berlin nicht nach den olympischen Gedanken mitzuspielen >dabei sein ist alles<, sondern einem ausgesprochenen Leistungsprinzip zu folgen.

  8. 13.

    Wieweit ist es mit Berlin gekommen, wenn man anderen nur noch raten kann, sich aus Gründen der Sicherheit für Leib und Leben nicht mehr in das öffentliche Leben in Berlin zu begeben.

  9. 12.

    "Meinen Sie vor 89, als es noch ne dicke Mauer um Ihr Möchtegernstaad gab? Wenn ja, dann träumen Sie weiter."
    Gab es derartige Auseinandersetzungen auch in Berlin (West) vor 89? Habe ich nichts von mitbekommen. Vielleicht wohnte der Kommentator auch in Hamburg oder Köln oder Kleinkleckersdorf.
    "Berlin hat sich seitdem drastisch verändert. Mehr Einwohner, somit auch( leider) die zunehmende Kriminalität."
    Ja, die Veränderung erfolgte vor allem in jüngerer Zeit und die Einwohner haben sich nicht nur in ihrer Zahl, sondern auch in ihrer Zusammensetzung verändert, und damit haben sich nicht nur Zahl, sondern auch Art der Straftaten verändert.

  10. 11.

    Meinen Sie vor 89, als es noch ne dicke Mauer um Ihr Möchtegernstaad gab? Wenn ja, dann träumen Sie weiter. Berlin hat sich seitdem drastisch verändert. Mehr Einwohner, somit auch( leider) die zunehmende Kriminalität. Aber eine Rückführung in alte Zeiten wünsche ich mir nicht mehr. Zugegeben, wir benötigen DRINGEND mehr Polizeikräfte, dies ist richtig, das aber alleine löst nicht komplett alle Sicherheitsfragen.

  11. 9.

    Ach, die wollten doch nur ein wenig Spaß haben. Alles halb so schlimm, nur ein paar Streitigkeiten innerhalb der Familie oder der Geschäftsbereiche.

  12. 8.

    Wieso? Wollen Sie der Polizei jetzt einen schlechten Job nachsagen?

  13. 7.

    Passt... Spandau, Jungfernheide... frage mich, ob die nicht eigentlich nach Charlottenburg-Nord wollten und nur zu früh ausgestiegen sind....
    Es gibt Stadtteile, die sind komplett abgesagt. Und ja, Siemens ist da nicht unschuldig. Wer dort einen Campus plant, muss zusehen, wie die dort "mietenden" Nutzer (keine Siemensianer!) sicher heimkommen abends. Das ist nämlich nicht mehr selbstverständlich.

  14. 5.

    Langeweile und Frust macht aufs Prügeln Lust.

  15. 4.

    Berlin als sichere Stadt zu bezeichnen, da kann ich nur lachen.
    Es war einmal, so fangen alle Märchen an.
    Lang, lang ist es her dass man sich in Berlin sicher fühlen konnte.

  16. 3.

    Jungfernheide … Spandau .. alles klar .. da haben sich wieder Thorben Max und Frank geprügelt

  17. 2.

    Ach was, habe gerade heute gelesen das Berlin sooo sicher ist. Gibt es eigentlich noch Menschen,die an diese "offiziellen" Statistiken glauben....? Aber vielleicht fühle (!) Ich mich auch nur unsicher. . Allen ein schönes Wochenende,und passen Sie auf ihr Handgepäck auf.

  18. 1.

    Einsatz von Gegenständen und Messern ist in dieser Stadt wohl kein Straftatbestand mehr, wenn von 100 nur 2 festgehalten werden, die beiden, die verletzt wurden.

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