Kleingartenanlage Am Kienberg in Marzahn (Quelle: berlin.de)
Bild: berlin.de

Wettbewerb "Gärten im Städtebau" - Marzahner Kleingärtner gewinnen Goldmedaille

Kleingärtnern kann mehr sein als Hecken schneiden und Gartenzwerge polieren. Die Berliner Kolonie "Am Kienberg" e.V. in Marzahn ist am Samstag im bundesweiten Wettbewerb "Gärten im Städtebau" mit einer Goldmedaille für ihr ökologisches Engagement geehrt worden. Hervorgehoben wurde insbesondere der Lehrpfad des Vereins, auf dem 406 Obst- und Wildgehölze erläutert werden. Im vergangenen Jahr war die Kleingartenkolonie auch Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Marzahn.

Würdigung für ökologisches und soziales Engagement

Neben den Marzahnern wurden auch Kleingärtzer in Chemnitz ("Sonnige Höhe"), Hildesheim ("Ochtersum"), Karlsruhe ("Am Reitschulschlag"), Landau ("Am EbenbergE) und in Rottweil ("Charlottenhöhe") mit Goldmedaillen geehrt. Insgesamt waren 20 Gartenvereine im Finale vertreten. Viele Anlagen integrierten problemlos viele Kulturen und Milieus, so der Bundesverband deutscher Gartenfreunde. Zudem gebe es innovative Ideen wie das probeweise Anmieten einzelner Beete, die zeigten, dass sich die kleinen Gärten beständig weiterentwickelten.

Mit dem Preis würdigt der Bundesverband deutscher Gartenfreunde gemeinsam mit dem Innenministerium das ökologische und soziale Engagement der Kleingartenvereine. Der Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen und findet alle vier Jahre statt.

Sendung: Abendschau, 01.12.2018, 19:30 Uhr

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