Großeinsatz der Berliner Feuerwehr an der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: rbb|24 | 06.12.2018 | Vanessa Klüber, Morris Pudwell, dpa/Arne Bänsch | Bild: dpa/Paul Zinken

Brand in der Köpenicker Straße - Feuerwehr gibt Entwarnung nach Großbrand in Mitte

Das Feuer in der früheren Eisfabrik in Berlin-Mitte ist gelöscht. Es war am Mittwoch in einem Dachstuhl ausgebrochen, rund 800 Quadratmeter standen in Flammen. 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Ein Investor lässt das Gebäude derzeit umbauen.

Nach dem Großbrand in der denkmalgeschützten "Eisfabrik" in Berlin-Mitte haben Brandermittler des Landeskriminalamts begonnen, nach den Ursachen zu suchen. Der Brand war am Mittwoch ausgebrochen, die Löscharbeiten dauerten bis zum späten Abend.

Im Alten Kühlhaus in der Köpenicker Straße standen rund 800 Quadratmeter in Flammen. Rund 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie verhinderten, dass das Feuer auf angrenzende Gebäude übergriff. Laut Feuerwehr wurde niemand verletzt.

Der Investor Trockland lässt das frühere Fabrikgebäude derzeit umbauen. Bis 2021 sollen in der früheren Eisfabrik Mietwohnungen und Gewerberäume entstehen. Zwei Mitarbeiter des Investors prüften noch am Mittwochabend, ob die Schäden womöglich die Bauzeit verlängern. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, wollten Polizeimitarbeiter am Donnerstag bestimmen.

Bauprojekt des Investors Trockland

Der Bauinvestor Trockland ist in Berlin für mehrere seiner Bauobjekte bekannt; unter anderem ringen derzeit Trockland und der Berliner Senat um die Pläne für eine Bebauung am Checkpoint Charlie.

Trockland plant dort unter anderem Geschäfte und ein Hotel zu bauen. Der Berliner Senat verkündete Anfang der Woche jedoch, die dafür bislang geplante Fläche zu reduzieren. Als Grund nannte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zweifelhafte Hinterleute von Trockland und fragwürdige Quellen des Investitionskapitals genannt. Das Unternehmen hatte den Senat dafür scharf kritisiert.

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