Dachstuhl eines Gebäudes an der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte brennt (Bild: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Großbrand auf Baustelle - 800 Quadratmeter Dachgeschoss in Berlin-Mitte in Flammen

Auf einer Baustelle in Berlin-Mitte brannten am Mittwoch rund 800 Quadratmeter Dachgeschoss. Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Die Baustelle gehört zum Investor Trockland - der aktuell auch anderweitig in der Öffentlichkeit steht.

100 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehren sind am Mittwochnachmittag zu einem großen Brand in Berlin-Mitte ausgerückt. Im denkmalgeschützten Komplex "Eiswerk" im Alten Kühlhaus in der Köpenicker Straße standen rund 800 Quadratmeter Dachgeschoss in Flammen. Das bestätigte die Sprecherin des Investors Trockland dem rbb. Menschen wurden nicht verletzt. 

Feuerwehrsprecher Rolf Erbe sagte, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Der Brand sei unter Kontrolle, allerdings werde es bis zum späten Abend noch Nachlöscharbeiten geben. Das frühere Industriegebäude, in dem das Feuer ausgebrochen ist, befindet sich im Umbau. Dort sollen bis 2021 Mietwohnungen und Gewerbe entstehen. 

Bauinvestor Trockland erneut im Fokus

Der Bauinvestor Trockland ist in Berlin für mehrere seiner Bauobjekte bekannt, unter anderem ringen derzeit Trockland als Investor und der Berliner Senat um die Pläne für die  Bebauung am Checkpoint Charlie. Erst am Dienstag war der Berliner Senat auf Distanz zu dem Unternehmen gegangen, nachdem sich beide Seiten ursprünglich bereits auf Eckpunkte für eine Bebauung am Checkpoint Charlie verständigt hatten.

Als Grund für die Kehrtwende hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zweifelhafte Hinterleute von Trockland und fragwürdige Quellen des Investitionskapitals genannt. Die Spuren führten unter anderem nach Russland und in mehrere Steueroasen.

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