Archivbild: Das <<Ajpnia>> ist ein Club für schwule Männer in der Schöneberger Wartburgstraße. (Quelle: ajpnia.berlin)
Audio: Radioeins | 04.12.2018 | Gespräch mit Mark Feuser | Bild: ajpnia.berlin

Umstrittene Kontrollen in schwulen Clubs - "Unsere Gäste hatten nicht mal Zeit, sich anzuziehen"

Mehrere nächtliche Kontrollen in sexpositiven schwulen Clubs sorgen für Unmut in der queeren Community. Der Vorwurf: Mangelnde Sensibilität der Polizei. Manche fühlen sich gar an Zeiten der Schwulenverfolgung erinnert. Von Klaas-Wilhelm Brandenburg

Ein Raum mit hoher Decke, rustikale Holzbalken, die mit Lichterketten verziert sind, ein Kronleuchter spendet schummriges Licht, das auf Sofas neben der Bar fällt. Das ist "Ajpnia", ein Club für schwule Männer in der Schöneberger Wartburgstraße. Über eine Treppe gelangt man in den Keller, der zum Club gehört. Hier liegen Matratzen - und die sind nicht nur zum Kuscheln da: Männer können hier, wenn sie wollen, mit anderen Männern Sex haben. So war es auch am Mittwochabend vor drei Wochen – bis plötzlich die Polizei im Laden stand.

Anlass war eine Kontrolle von Bau- und Ordnungsamt, erzählt Frank Ludwig. Der 54-jährige sitzt auf einem großen roten Sofa neben der Bar und raucht eine Zigarette. Seit vier Jahren ist er im Vorstand des Ajpnia, das als Verein organisiert ist, aber so etwas habe er bis dahin noch nicht erlebt. "Eine Frau vom Bauamt und ein Herr vom Ordnungsamt stellten sich vor und meinten, sie müssten mal die Räumlichkeiten sehen. Und im Rattenschwanz von diesen beiden standen dann so zehn bis zwölf Polizisten!" Später seien noch zwei LKA-Beamte dazugekommen.

"Gäste waren durch die Präsenz der Polizei total überrollt"

Erstes Ziel der Kontrolle: der Keller. Den habe die Polizei vorher leer gemacht, "also unsere Gäste gebeten, nach oben zu gehen", berichtet Ludwig. Das Pikante: "Kein Gast hatte die Möglichkeit, sich anzuziehen oder wenigstens ein Handtuch umzulegen – die waren in Unterhose oder splitternackt!" Der Keller wurde vermessen, der Notausgang inspiziert, die Schankgenehmigung überprüft – und nach 20 Minuten, so schätzt Ludwig, war der Einsatz vorbei.

Es waren 20 Minuten, die bei manchen Besuchern ungute Erinnerungen weckten. "Es gibt hier Gäste, die sind ein bisschen reifer und kennen solche Einsätze noch aus der Nachkriegszeit, wo es dann Razzien gegen Schwulentreffs waren", erzählt Ludwig. Und sein Vorstandskollege Peter Günther ergänzt: "Wir hatten auch Gäste, die die Veranstaltung sofort verlassen haben, weil sie durch die Präsenz der Polizei total überrollt waren."

Bezirk: Polizei initiiert die Einsätze

Für Kontrollen hätten sie Verständnis, betonen Günther und Ludwig vom Ajpnia. "Aber die Art und Weise, wie das an dem Tag passiert ist, fand ich nicht gut", sagt Peter Günther. Für Frank Ludwig ist zudem unklar, warum die Polizei überhaupt dabei war. Vor zwei Jahren, als sich ein Mieter darum sorgte, ob es im Keller einen Notausgang gebe, sei auch jemand vom Bauamt vorbeigekommen – aber allein, ohne Polizei, und vor allem: Tagsüber.

"Diese Einsätze werden von der Polizei initiiert und durchgeführt", erklärt Jörn Oltmann, Baustadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Lediglich im Rahmen der Amtshilfe sei die Bauaufsicht bei solchen Einsätzen dabei. "Genau umgekehrt" hat das allerdings Frank Ludwig vom Ajpnia an dem Mittwoch vor drei Wochen wahrgenommen: "Das Bau- und Ordnungsamt fordert die Amtshilfe der Polizei an. So wurde es mir auch an der Tür erzählt: 'Das ist unser Begleitschutz'."

Müssen Räume bei laufendem Betrieb vermessen werden?

Weil die Polizei die Kontrollen durchführt, hat der Bezirk laut Oltmann kein Mitspracherecht, was Ort und Zeit der Einsätze angeht. Winfrid Wenzel, Pressesprecher der Berliner Polizei, bestätigt das grundsätzlich: Die Einsatzplanung übernehme der zuständige Polizeiabschnitt, "welcher naturgemäß die Belange der beteiligten Dienststellen und Behörden einfließen lässt." Wenzel sagt aber auch: Das Ajpnia sei überhaupt erst kontrolliert worden, weil die Mitarbeiterin der Bauaufsicht darum bat, es mit in die Kontrollen einzubeziehen.

Die späte Uhrzeit des Einsatzes rechtfertigt Baustadtrat Oltmann so: "Bestimmte Sachen können nur bei laufendem Betrieb geprüft werden." Es gehe bei solchen Kontrollen darum, ob technische Anlagen funktionieren, Bestimmungen aus dem Lebensmittelrecht eingehalten werden oder Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt wird. Allein: Ins Ajpnia kommt nur, wer 18 oder älter ist. Und vermessen werden könne der Club genauso am Tag, meint Frank Ludwig: "Unsere Räume wachsen nicht, wenn Gäste da sind, und sie schrumpfen nicht, wenn das Amt da ist."

"Ich bin über diese Kontrolle enttäuscht, entsetzt"

Und dann ist da noch die große Zahl an Polizisten, die plötzlich im Club standen. "Im Falle der Kontrolle des Ajpnia wurde die Anzahl der Einsatzbeamten im Objekt aufgrund der Sensibilität der Thematik bewusst auf eine minimal notwendige Anzahl beschränkt", sagt Polizeisprecher Wenzel. Zehn bis zwölf Polizisten sind also die minimal notwendige Anzahl? Frank Ludwig aus dem Vorstand des Ajpnia meint: "Vier Mann hätten gereicht".

Jörn Oltmann betont, er habe der Polizei mehrmals deutlich gemacht, dass Clubs wie das Ajpnia nicht irgendwelche Clubs sind, sondern Schutzräume für Minderheiten. Winfrid Wenzel sagt, die Polizei "agiert dementsprechend umsichtig und sucht aktiv den Kontakt mit der Szene." Trotzdem meint Frank Ludwig: "Ich bin über diese Kontrolle sehr enttäuscht, entsetzt eigentlich."

Bei nächtlichen Kontrollen Darkrooms geschlossen

Dabei ist die Kontrolle im Ajpnia nicht die erste in sexpositiven schwulen Clubs in Schöneberg, die für Aufsehen sorgt. Kurz vor Ostern schlossen Polizei und Ordnungsamt den Darkroom der "Scheune" und im April den von "Toms Bar" – mitten in der Nacht, bei laufendem Betrieb und mit ähnlich vielen Polizisten wie im Ajpnia.

Grund seien "gravierendste brandschutztechnische Mängel", die "unmittelbar Gefahr für Leib und Leben" bedeutet hätten, erklärt Gerald Reitmeyer, Leiter der Bauaufsicht des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Über mehrere Wochen hätten die Betreiber keine Maßnahmen ergriffen, um das zu ändern, ergänzt Jörn Oltmann: "Dann bleibt uns nichts anderes übrig, als die Darkrooms zu schließen."

Mittlerweile seien die baulichen Mängel behoben und die Darkrooms beider Bars wieder offen. Dass sich Kontrollen dieser Art ausschließlich gegen schwule Bars und Clubs richten, bestreitet Oltmann: 144 solche Einsätze habe es seit April 2018 gegeben – "und nur fünf Prozent dieser Einsätze in Gastronomiebetrieben richteten sich an Einrichtungen aus dem schwulen Szene-Bereich."

Sendung: radioeins, 04.12.2018, 18:40 Uhr

Kommentar

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45 Kommentare

  1. 45.

    10 - 12 Polizisten finde ich reichlich viel, um bautechnische Vorschriften zu prüfen. Warum braucht es dazu überhaupt Polizeibegleitung und kann man nicht auch außerhalb der Öffnungszeiten Vermessungen vornehmen??

  2. 44.

    Also, die Anzahl der Polizisten war doch gering. Hier https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/12/berlin-brandenburg-polizei-razzia-gegen-illegales-gluecksspiel.html geht's anders. Und zB. in St. Pauli völlig normaler Alltag. Staat kontrolliert eben das Nachtleben :-D

  3. 43.

    Wenn Sie es denn so wollen, Bitteschön. Ich verwies in meinen Ausführungen lediglich daraufhin, das es sich bei den Begehungen nicht um den Jugenschutz gehandelt hat. Habe auch in anderen Kommentaren zugegeben, das Brandschutzbestimmungen einzuhalten sind. Gilt eben auch für diese Clubs. Da ich aber noch nie solche Örtlichkeiten wie „Darkrooms“ aufgesucht habe, weder früher noch heute, bin ich da außen vor. Kenne aber das Toms recht gut und mag die Atmosphäre an d.Bar recht gut. Im übrigen war das Vorgehen im Ajpnia erst das i- Tüpfelchen für den „Unmut“ in der Gay Community. MFG

  4. 42.

    Jaja.. Alle sind gut und niemand schummelt... Die Polizei ist eigentlich überflüssig. Sinnlos, mit Ihnen zu diskutieren, sie erzählen immer nur von einer sehr eng begrenzten Sicht aus. Im Artikel ging es auch um mehrere Club. Nicht nur das A... Aber wenn Sie sich nur an diesem Beispiel orientieren, dann werden wir immer aneinander vorbeireden. Ich steige daher aus.

  5. 41.

    Zuersteinmal, es ging bei dieser Begehung nicht um den Jugendschutz. Zum anderen habe ich deutlich darauf hingewiesen, das in angesagten Clubs keine Jugendliche unter 18 Jahre „null Zutritt“ haben. War übrigens auch so in der besagten Appollo Sauna in der Kurfürstenstraße der Fall. Dort wo jemand zu Tode kam, weil die „Brandschutzbestimmungen“ nicht eingehalten wurden. Nennen Sie mir der oder die Clubs am Nollendorfplatz. Ich kenne dort nur insbesonders die Lederszeneclubs. Die Besitzer achten sehr darauf den Jugendschutz nicht zu umgehen. Was besondere Stricherlokale ( Kneipen u.Bars) betrifft, stimme ich Ihnen zu. Habe dies aber auch schon so beschrieben. Diese Lokalitäten leben von einer ganz bes. Kundschaft und diese haben oftmals überhaupt nichts gemein mit der Gay Community. Im Gegenteil, Schwule werden von Osteuropäischen Strichern angemacht. Sorry, als erfahrener Schwuler weiß ich wovon ich hier berichte.

  6. 40.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Der Jugendschutz ist wichtig. Ich würde nicht für Clubs garantieren, dass die immer alles richtig machen. Sonst wären die Mängel beim Brandschutz nicht gewesen, die eine vorübergehende Schließung von Darkrooms erforderten ;-) Und sorry, ich habe in der Nähe vom Nollendorfplatz gearbeitet... Da sind auch jugendliche Stricher morgens um 6/7 Uhr aus den Clubs und Bars gekommen.....

  7. 39.

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Zuersteinmal handelt es sich hier im Artikel um einen „Verein“ und in diesem wird tunlichst und sehr genau auf den Jugenschutz geachtet. Auch werden Sie in weiteren Schwulenclubs „ minderjährige“ da nicht antreffen. Weil eben ein „ No Go“ . In Kneipen mit spezieller Kundenausrichtung sieht es wieder ganz anders aus. Im Strichermillieu tummeln sich oft jüngere herum, die das gewünschte Alter nicht erreicht haben. Hat aber hier mit dem Thema rein gar nichts zu tun.

  8. 38.

    Die Polizei kontrolliert regelmäßig Clubs etc.. Da geht es auch um Jugendschutz. Für die Kontrolle baulicher Maßnahmen sind Mitarbeiter des Bezirksamtes dabei. Die Ausagen der Clubbetreiber und die der Behörden weichen oft voneinander ab. Betroffene reagieren empfindlich auf Kontrollen. Die Darkrooms stehen weiterhin im Schwerpunkt der Kontrollen, da hier der Brandschutz nicht immer gewährleistet ist. Aber auch auf den Jugendschutz wird verstärkt geachtet. Clubs und anderen Einrichtungen werden ihrer Verantwortung nicht immer gerecht. Der Jugendschutz zb kann nur bei laufendem Betrieb kontrolliert werden.

  9. 37.

    „Minimal notwendig“ ist schon bezeichnend, weil es mich an einige Polizeieinsätze erinnert, die ich als braver Langweiler (und Polizeifürsprecher!) als vollkommen daneben erlebt habe. Es sind gerade Alltäglichkeiten, bei denen ein unglaubliches Einsatzkräfteangebot verfügbar ist. Zu gerne würde ich die Beispiele hier zum Besten geben! Wenn man dann in Neukölln lebt und die dortige offensichtliche Kriminalität und Rücksichtslosigkeit erlebt, kann man nur am Urteilsvermögen der Polizeiführung zweifeln - oder befürchten, dass Einsätze auch nach drohendem Ungemach gewichtet werden. Was ist schon gemütlicher als zu einem Schwulenclub mitzufahren und einfach machtvoll auszusehen? Und lieber Bulle, wenn man Leute in so einer Situation "abholt" und sich dann noch über Anmache beklagt, während Respektlosigkeit anderswo ganz andere Formen annimmt, ist das unglaublich weinerlich. Garantiert findet ihr auch ein paar starke Schwule, die euch vor den Sittenstrolchen beschützen, ja retten! ;-)

  10. 36.

    Völlig unnötig belästigt wurden die Clubbesucher. Und wenn man die nicht hätte im Betrieb antreffen wollen, wäre man während der normalen Bürozeiten hingegangen, mit oder ohne Polizei. Normalerweise ohne, gell?

  11. 35.

    Mir ist einfach schleierhaft wie Sie hier fortwährend solche unqualifizierten Aussagen treffen, sich aber nicht trauen, mal all Ihre Fragen auf „qeer.de“ zu stellen. Gerade die Berliner Polizeibehörde arbeitet eng zusammen mit der Gay Community. Schon daran erkennt ( fast) jeder der sich dieser Thematik bewusst ist, das es bei der Begehung zur unpassenden Zeit im Ajpnia um mehr ging als nur eine Baumaßliche Kontrolle. Ignorieren Sie mich ruhig weiter, doch seien Sie sich im klaren darüber, meinen Mund werde ich nicht halten. Auch ist mir weiterhin unklar, weshalb rbb24 so daran gelegen ist diese Story noch einmal neu aufzubrühen. Selbst in der Community ist dieser unerhörte Vorgang zwar nicht vergessen, doch abgehakt.

  12. 34.

    Das reicht mir als Fazit: ""Im Falle der Kontrolle des Ajpnia wurde die Anzahl der Einsatzbeamten im Objekt aufgrund der Sensibilität der Thematik bewusst auf eine minimal notwendige Anzahl beschränkt", sagt Polizeisprecher Wenzel." Und Basta

  13. 33.

    Bulle, wofür genau braucht man zum Vermessen der Treppenstufen Polizeigeleit? Wenn die Dame und der Herr vom OA Angst (vor was auch immer) im besuchten Club haben, hätten Kollegen gehen können, oder die selben zu einer anderen Uhrzeit. Oder sich um kackende Hunde oder Falschparker kümmern. Es gab keinen einzigen Grund, nächtens dort aufzuschlagen, unangemeldet, um Stüfchen zu messen, dabei die Gäste (sic!) zu dupieren indem man (selbst bekleidet...) die Nackedeis dort behelligt. Bei was auch immer.

    Das Geschmäckle wird dieser Einsatz, der überflüssig war, nie wieder los. Das war einfach rundherum eine Sch...-Aktion. Basta.

    Im Übrigen gibts genug Filme, die man sich anschauen kann, wenn man Interesse/Neugier an der Sache hat, dafür braucht man nicht Treppenmessen gehen...

  14. 32.

    Na ja, ist wie in jeder Diskussionsrunde... wer dem Staat misstraut empfindet alles als Schikane. Und Polizisten haben schon immer die A-Karte gezogen. Sie können machen was sie wollen, für die einen sind sie zu lasch, für die anderen zu autoritär. Gleiches gilt für den Staat...Minderheiten rufen nach Schutz, wollen aber nicht mit der Polizei in Kontakt kommen... Empört euch ruhig alle über die Polizei. Sie hilft im Ernstfall allen.

  15. 31.

    Warum muss man beim Clubbesuch mit auftretender uniformierte Polizei rechnen? Ist das im Berghain auch der Fall? Liebt das Publikum Uniformen? Oder Uniformierte? Kommen die Uniformierten ohne Uniform nicht an der Tür vorbei? Oder sind sie gar schau- oder zeigefreudig? Fragen über Fragen. Letztlich geht's darum, dass man Stufen auch vormittags vermessen kann und erwachsene Männer manchmal gern Zeit zum Anziehen haben. Auch im Berghain übrigens.

  16. 30.

    Wer so autoritär als Ordnungsmacht auftritt, hat seinen Beruf verfehlt, ob im Bauamt, bei der Polizei oder als Baustadtrat. Das ist eine unverhältnismäßige Vorgehensweise, die nichts mit professioneller Arbeit genannter Berufe zu tun hat. Diese Unverhältnismäßigkeit, die sich auch in der Anzahl der "Eskorte" zeigt (Was hat man eigentlich befürchtet? Achja: Schwule.), führt zur Unglaubwürdigkeit der angeführten Anlässe. Wenn es dort im Keller brennt, dann sicher eher wegen zu geringen Einsatzes von Gleitmitteln. Diese Form der Polizeigewalt - denn Gefahr im Verzug lag nicht vor, genausowenig wie richterliche Genehmigungen - ist homofeindliche Schikane und nicht nur gefühlt wie zu Zeiten des §175 StGB.

    Da nützen auch die Selbstentlastungsversuche mit Verweisen auf andere Durchsuchungen nichts. Man ist konkret vor Ort für die eigenen Handlungen verantwortlich. Unsere Polizei - obrigkeitshörig, unreflektiert, willfährig. Damals wie heute.

  17. 29.

    Mal eine Verständnisfrage. Wenn der Club als Verein konzipiert ist, waren da nur Mitglieder? Oder dürfen die auch Gäste mitbringen? Gibt es da überhaupt einen Clubbesitzer? Die rechtliche Konstruktion würde mich mal interessieren.

  18. 28.

    Mit dem Fall nicht, nur mit dem Kommentar des Berliner Retters. Den finden Sie da unten. Aber egal. Und Schönheit ist wirklich relativ ;-))) Mir im Grunde auch egal, die Polizei ihren Job gemacht und Clubs sind ohnehin Orte, an denen man mal mit Besuch von Ordnungskräften rechnen muss. Auch oder gerade zu Öffnumgszeiten. Warum Schwulenclubs da nun eine Sonderbehandlungen erhalten sollen erschließt sich mir nicht. Offenbar unterstellen die Betreiber des Clubs und deren Gäste dem Grünen Stadtrat und der Polizei etwas. Das finde ich ziemlich erschreckend.

  19. 27.

    Schon sehr merkwürdig, was Sie da von sich geben. Artikel richtig in Ruhe nochmal lesen. Im übrigen hat @ Berlinerin den Sachverhalt schon sehr richtig verstanden u.wiedergegeben. Meine Wenigkeit ebenso. Dieser Artikel ist im übrigen nicht mehr ganz so taufrisch, den Rest habe ich zur genüge hier beschrieben. Wer wirklich am Sachverhalt dieser Vorgänge interessiert ist, empfehle ich, sich mal insbesonders mit solch Kommentaren an „qeer.de“ zu wenden. Die rbb24 Redaktion hätte längst selbst mal auf diese Seite hinweisen können. Somit entstehen hier Missverständnisse und Meinungen die mit dem Thema gar nichts mehr zu tun haben.

  20. 26.

    Die Behinderung von Einsatzkräften hat nun aber nichts mit diesem Fall zu tun. Es hat auch niemand jemanden belästigt. Optische Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.. und vormittags ist der Laden leer. Und die Tagschicht hat Dienst :-)

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