Am 28.12.2018 wurde in der Oderstraße in Neukölln eine angeschossene Person gefunden (Quelle: Morris Pudwell)
Video: rbb24 | 29.12.2018 | Bild: Morris Pudwell

Mit Kopfschuss in Neukölln gefunden - Mordkommission ermittelt nach Tod einer 25-Jährigen

Nach dem gewaltsamen Tod einer 25-Jährigen versucht eine Mordkommission, die Hintergründe zu klären. Die junge Frau wurde in der Nacht zu Freitag mit einem Kopfschuss in der Neuköllner Oderstraße gefunden - später verstarb sie im Krankenhaus.

In der Nacht zu Freitag wurde eine junge Frau in der Oderstraße in Berlin-Neukölln gefunden - mit Schussverletzungen. In der darauf folgenden Nacht verstarb die 25-Jährige in einem Krankenhaus. Eine Mordkommission versucht derzeit, die Hintergründe der Tat zu klären. Ob sie bereits konkrete Spuren verfolgt, ist nicht bekannt - eine Polizeisprecherin sagte rbb|24 am Sonntagmorgen, bisher wisse sie nichts von einem neuen Ermittlungsstand. 

Ein bisher unbekannter Anrufer hatte die Feuerwehr alarmiert: In der Oderstraße liege eine leblose Frau. Nach Polizeiangaben war die Verletzte nicht ansprechbar. Sie hatte einen Kopfschuss und andere Verletzungen.   

Die Ermittler befragten vor Ort Anwohner und zeigten dabei ein Foto der mittlerweile Verstorbenen. Ob sich dabei Hinweise auf die Identität des Täters oder der Täter ergeben haben, wurde bisher nicht bekanntgegeben.

Sendung: radioBerlin 88,8, 28.12.2018, 10:00 Uhr

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18 Kommentare

  1. 18.

    ... vielleicht NIPSTER?
    „Vermehrt wurden in politisch rechts orientierten Kreisen äußerlich ähnlich <wie Hipster>auftretende Gruppierungen angetroffen. Diese Gruppen versuchen, durch ihr äußeres Erscheinungsbild sich von der martialisch auftretenden rechten Szene zu distanzieren, um die Hemmschwellen gegenüber rechtsextremem Gedankengut bei Jugendlichen abzubauen. Für solche Personen, die den Hipster-Stil mit rechtsextremer Einstellung verbinden, wurde 2014 von den Medien der Begriff Nipster (aus Nazi und Hipster) verwendet.“ (Quelle: Wikipedia zu „Hipster“).

  2. 17.

    Keine abschließend gute Idee, weil hier polizeilich verwertbare Hinweise erfolgen könnten, die auf dem ersten Blick nicht als solche wahrgenommen werden. Anderereits, zuviel "Brainstorming" und "Rätselraten" können nervend sein.

  3. 16.

    Wie wäre es denn damit: wer etwas weiss, erzählt es der Polizei; und wer nichts weiss, hält einfach mal die Klappe?

  4. 15.

    Lesen und verstehen was man liest! Die Internationalisierung und Diversifizierung durch zugezogen und Besucher aus aller Welt verändert Neuköllns Image und Alltag, allerdings nicht nur zum Guten. Zumindest aber zumindest erwächst ein Bewusstsein für die Missstände hier.

  5. 14.

    "Hipster"? Was soll denn das Wort hier? Seit wann sollen die irgendwie kriminell sein und Waffen herumtragen?
    Völlig falscher Bezug.

  6. 13.

    Also ich wohne mein ganzen Leben in Neukölln und in meiner Erinnerung kam sowas immer mal wieder vor. Der Unterschied heute ist, dass das endlich mal auch wahrgenommen wird. Ich finde diese Hipster-Szene und jede Entwicklung, die damit in Zusammenhang steht, zwar höchst bedenklich und sogar abstoßend, aber wenigsten bewirkt der internationale Zulauf in Neukölln eine gewisse Aufmerksamkeit.

  7. 12.

    Bitte behalten Sie Ihre Echokammererfahrungen für sich und kehren Sie zum Thema des Artikels zurück. Ihre Agitation hat hier nichts zu suchen.

  8. 11.

    Sie wissen doch gar nichts und wollen Attacken auf Frauen bagatellisieren.
    Was Mord mit einer Schusswaffe/Waffenbesitz mit "Vergewaltigung" zu tun haben soll, erschließt sich nicht
    Dort wurde vor kurzem ein berüchtigter Clanchef hingerichtet.

  9. 10.

    Solch eine brutale Gewalt gegen die junge Frau zeugt von derart gemeingefährlicher Skrupellosigkeit, dass es nicht bei der Ergreifung des Täters bleiben darf; die wesentlichen Hintergründer der Tragödie müssen, unter Wahrung der Persönlichkeitsrechtes des Mordopfers, veröffentlicht werden. Denn nur der Mut zur Wahrnehmung auch unangenehmer Fakten, wird bei Politik, Staat und Bevölkerung präventive Wirkungen erzielen können. Last but not least, wir brauchen weder Gewalt noch Terrorismus in Berlin.

  10. 9.

    Das ist leider nicht zum Lachen, weil die Leute solche traurigen Anlässe benutzen um Inhalte ihrer Echokammern auszuschütten, frei nach dem Motto Es wird schon was hängenbleiben, um dann umso lauter nach "Parteien" oder "Organisationen" zu rufen, die vermeintliche Lösungen für vermeintliche Probleme anbieten.

  11. 8.

    Willkommen in Ihrer sexualisierten Welt. Nachts, 23 Uhr nahe Tempelhofer Feld. 25-Jährige Frau. Das kann ja nur eine Vergewaltigung gewesen sein. Schlimm genug, dass jemandem in den Kopf geschossen wurde. Jetzt wird hier munter mit Klischeegehopse begonnen und gleichzeitig wild drauf los gehobbyermittelt.. roflcopter

  12. 7.

    Mein Gott, Oderstraße Neukölln, dort bin aufgewachsen, was ist bloß aus diesem Bezirk geworden, aus der ganzen Stadt eigentlich, traurig!

  13. 6.

    Die spärlichen Hinweise der Polizei zur Identität der ermordeten Frau geben Rätsel auf.

  14. 5.

    Ohne das Zeug geh' ich nicht mehr aus dem Haus. Es sind ja so viele wilde Tiere in der Stadt unterwegs.

  15. 4.

    Für Pfefferspray. Das was hauptsächlich Frauen benutzen um sich zu verteidigen. Klar. Dafür brauchen wir natürlich unbedingt strengere Regeln. Selbst Schuld. Würden sich die Frauen nicht gegen Vergewaltiger wehren, sondern brav mitmachen, müssten die sie nicht in den Kopf schießen, oder wie ist der Gedankengang dahinter. Willkommen in der Täter Opfer verdrehten Welt.

  16. 2.

    Die Polizei geht jetzt besonders konsequent bei der Verbrechensbekämpfung vor:
    Stand 27.12.2018: Gewerkschaft der Polizei fordert strengere Regeln für Pfefferspray-Verkauf

  17. 1.

    Möge der Herrgott ihr die Kraft zum Überleben geben und den Täter seiner gerechten Strafe zuführen. Dem rbb24 sei Dank für die Veröffentlichung dieses schrecklichen Ereignisses in der Stadt, weil damit auch die Möglichkeit der Tataufklärung verbessert wird.

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