Tötungsdelikt auf offener Straße, Rückertstraße, Charlottenburg am 01.12.2018. (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

60-Jähriger erschießt 47-Jährigen - Eifersucht war Grund für tödliche Schüsse in Charlottenburg

Ein Rache- und Eifersuchtsdrama soll der Hintergrund der tödlichen Schüsse in Berlin-Charlottenburg gewesen sein. Das sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Montag. 

Demnach ging es um die Ex-Frau des Täters. Wie die Zeitung "B.Z." auf ihrer Internetseite berichtete, soll das Opfer ein Verhältnis mit ihr gehabt haben.

Täter schoss erst auf 47-Jährigen und dann auf sich selbst

Der 60-jährige Täter hatte am Samstagabend dem 47-Jährigen nahe dessen Wohnung aufgelauert und ihn durch einen Kopfschuss getötet. Anschließend schoss er auf sich selbst und starb kurz darauf in einer Klinik. Der Täter soll nach den Ermittlungen davon ausgegangen sein, dass er schwer krank war. 

Zu der Tat kam es nach Polizeiangaben am Samstagabend gegen 20.40 Uhr auf einem Gehweg in der Rückertstraße. Techniker der Kriminalpolizei hatten am Samstagabend Spuren gesichert.

Sendung: rbb UM6, 03.12.2018, 18:00 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    @ Gerda
    >Ihr Kommentar ergibt keinen Sinn. Am Ende allerdings Hetze. Machen Sie sich lieber Sorgen wegen d. knapp 500 Rechtsextremen, d. nicht auffindbar sind, gegen d. aber e. Haftbefehl vorliegt.<

    467 mutmaßliche Rechtsextreme,
    116 mutmaßliche Linksextreme und
    356 radikale Islamisten sind trotz Haftbefehl auf freien Fuß.
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_84889448/haftbfehle-gegen-islamisten-rechts-und-linksextremisten-so-viele-laufen-frei-herum.html

    Übrigens noch ein weiteres Zitat des Artikels:
    > Extreme aus dem rechten Spektrum leben im Schnitt am kürzesten unbehelligt mit einem Haftbefehl: 156 Tage waren es im März, wie die "Zeit" vorrechnete.<



  2. 4.

    Ihr Kommentar ergibt keinen Sinn. Am Ende allerdings Hetze. Machen Sie sich lieber Sorgen wegen der knapp 500 Rechtsextremen, die nicht auffindbar sind, gegen die aber ein Haftbefehl vorliegt.

  3. 3.

    Na klar, jeder eifersüchtige Deutsche erschiesst den anderen Mann ... der Deutsche ist eben so ....
    Oh je ... Berlin ist so schön Bunt

  4. 2.

    In Albanien und den südeuropäischen und Ländern des nahen und fernen OStens sind Blutschande, Ehre usw noch ein archaisches Gut, welche immernoch einen Antrieb für solche Taten gibt - das ist auch nicht zu vergessen.
    Das gilt es ebenso im Fokus zu haben, wenn darüber berichtet, bzw. kommentiert wird. Denn Ethnien haben nunmal unterschiedliche Rechts- und Ehrauffassungen als die Nordeuropäer - das ist geschichtlich und zumeist religiös belegt.
    Und nein - dies ist keine Hinweis auf eine politische Richtung - nur ein Hinweis für die, die in jedem Argument einen rassistisch/politisch Grund finden wollen.

  5. 1.

    Ich verstehe nicht, warum man im initialen Bericht unbedingt angeben musste, dass es sich um Deutsch-Albaner gehandelt hat. Solche Eifersuchtstaten hat sicherlich nicht irgendeine Ethnie für sich verbucht. Die wirklich dummen Kommentare, angestachelt durch diese Angabe hätte man dadurch in den einfältigen Köpfen belassen können. Gewalt findet auch in Form von Sprache statt. Aber gut. Es sind ja nur Worte.

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