Weihnachtsmann und Helferinnen in der Postfiliale Himmelpfort (Foto: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Weihnachtspostfiliale - Weihnachtsmann in Himmelpfort bekommt 277.000 Briefe

Sie sind gerade noch im Weihnachtsstress? Dann fragen Sie mal den "Weihnachtsmann" im brandenburgischen Himmelpfort (Oberhavel). Der hat rund 277.000 Weihnachtsbriefe erhalten – allein in dieser Wochen waren es laut Post mehrere Zehntausend.

Spitzentag Montag mit 21.000 Briefen

Hinter dem "Weihnachtsmann" steckt die Postfiliale Himmelpfort, die den Eingang der vielen Briefe am Freitag bekannt gab. Es waren demnach mehr als im vergangenen Jahr: 2017 wurden rund 260.000 Briefe in Himmelpfort gezählt.

Vor allem Kinder aus Ostdeutschland schreiben das größte der sieben speziellen Weihnachtspostämter den Angaben zufolge an. Etwa 10.000 Briefe seien aus 64 Ländern gekommen - darunter aus Taiwan, Polen, Russland, Hong Kong und Italien. Spitzentag war laut Post der Montag mit 21.000 Briefen.

Weihnachtsmann im Weihnachtspostamt Himmelpfort, Foto: imago/Christian Ditsch
Bild: imago/Christian Ditsch

Gesellschaftsspiele, Bücher, Einhörner, Bausteine oder Puppen hoch im Kurs

Die meisten Kinder wünschen sich laut Post Gesellschaftsspiele, Bücher, Einhörner, Bausteine oder Puppen. Etwas ältere Kinder möchten hingegen besonders oft Smartphones und Tablets haben. Auch Haustiere wie Hunde, Katzen und Fische stünden hoch im Kurs. Mitunter fänden sich aber auch Herzenswünsche wie Frieden auf der Welt und Gesundheit für Familienmitglieder auf den Zetteln.

Allen wird geantwortet, den meisten standardisiert

Der "Weihnachtsmann" und seine 20 Helferinnen wollen allen Kindern in verschiedenen Sprachen und auch in Blindenschrift antworten. Rechnerisch müssen "Weihnachtsmann" und Helferinnen je Persson rund 13.190 Briefe beantworten.

Laut Tina Birke, Pressesprecherin Berlin der Deutschen Post, wird jeder Brief gelesen und ausgewertet. Viele Schreiben bekommen dann eine standardisierte Antwort. Einzlene Briefe würden aber von Hand beantwortet, zum Beispiel, wenn es in einem Brief heißt, die Eltern hätten sich getrennt.

Seit dem 14. November sind die von der Post extra dafür angestellten Helferinnen im Einsatz, auch an den Wochenenden. Auch der "Weihnachtsmann" helfe bei der Beantwortung der Briefe mit. "Sie sind ja schließlich an ihn gerichtet", so Birke.
 

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.12.2018, 17 Uhr

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