Am 28.12.2018 wurde in der Oderstraße in Neukölln eine angeschossene Person gefunden (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Mit Kopfschuss in Berlin-Neukölln gefunden - 25-Jährige getötet: Ex-Freund und Komplize gestehen

Eine Woche, nachdem eine junge Frau in Berlin an einem Kopfschuss starb, scheint die Tat aufgeklärt: Der Ex-Freund der 25-Jährigen und ein mutmaßlicher Mittäter sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft - und haben gestanden.

Nach den tödlichen Schüssen auf eine 25-Jährige in Berlin-Neukölln ist gegen den 29-jährigen Ex-Freund der Frau ein Haftbefehl erlassen worden. Auch ein 39 Jahre alter mutmaßlicher Mittäter befindet sich  in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Die Männer, beide deutsche Staatsbürger, hätten sich in Vernehmungen geständig gezeigt.

 

Tatwaffe bei Durchsuchungen gefunden

Bereits am Mittwochvormittag hatten Polizisten in der Bornitzstraße in Lichtenberg den 29-jährigen Ex-Freund der Getöteten festgenommen. Er befindet sich wegen Totschlags seit Donnerstag in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mittäter folgte am Freitag.

Bei Durchsuchungen wurde die Tatwaffe gefunden. Die Tat erfolgte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen aus "nichtigem Anlass". 

25-Jährige starb an Schussverletzungen

Die aus Polen stammende Frau war in der Nacht zum vergangenen Freitag an der Siegfried- Ecke Oderstraße gefunden worden. In der darauf folgenden Nacht verstarb die 25-Jährige in einem Krankenhaus. Ein bisher unbekannter Anrufer hatte die Feuerwehr alarmiert und zum Fundort gerufen. Die Rettungskräfte fanden die Frau bewusstlos auf, sie hatte einen Kopfschuss und andere Verletzungen erlitten.

Die Staatsanwaltschaft wollte sich am Freitag nicht zu einem Bericht der "Bild"-Zeitung äußern, wonach sowohl Opfer als auch Täter aus dem Drogenmilieu kommen sollen. 

Sendung: Abendschau, 03.01.2019, 19.30 Uhr

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Antwort auf [Wotsch] vom 04.01.2019 um 18:20
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16 Kommentare

  1. 16.

    Hallo Chame, interessant, dass Sie nicht darüber wundern, dass die Täter Männer sind, sondern daüber, WOHER sie wohl stammen. Interessiert Sie auch, warum der Täter tötete? Zitat aus t-online von heute: '"... waren die Verdächtigen in den Vernehmungen geständig. Nun berichten die Boulevard-Zeitungen "B.Z." und "Bild" gleichlautend über die Motivlage des mutmaßlichen Täters. Gegenüber Ermittlern habe er angegeben, er habe "einfach mal jemanden abschießen" wollen. Beide Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.'" Genau - es ist egal, woher der Täter stammte. Das ist egal. Es war ein Mann. Der hat 'mal eben seiner Freundin ein Loch in den Kopf geschossen. Wundert Sie DAS auch??

  2. 15.

    Steht doch im Artikel : „Die Männer, beide deutsche Staatsbürger, hätten sich in Vernehmungen geständig gezeigt.“ Die Gerüchte zum Drogenmilieu hat die StA bisher nicht bestätigt. In jedem Fall kannten sich Opfer und Täter.

  3. 14.

    Sie verlieren in Ihrem Wunsch nach einem Aufhänger in dieser Sache scheinbar völlig den Überblick. Das wird mir zu wirr und zu krampfig. Sollten Sie Interesse an einem ehrlichen Austausch mit mir haben, bitte meine Kommare noch einmal ganz in Ruhe lesen. Es sind keinerlei Verzerrungen darin enthalten. Guten Abend!

  4. 13.

    Hallo G.M. (16:32/19:52), was verstehen Sie unter dem von Ihnen erwähnten Täterschutzgerede, zumal „neuerdings“. Ein konkretes Beispiel wäre mir zum Verständnis hilfreich.

  5. 12.

    Fakten kann man gar nicht als Populismus derailen, das ist das übliche Täterschutzgerede. Fakten sind Fakten. Offenbar haben Sie Ängste vor Informationen.
    Wie Sie über Waffenbesitzer bei Anwendung mitsamt Mordopfer über den/die Täter als "ausgelieferte" Opfer reden und pauschalisieren wollen, ist bezeichnend: "ehe man wieder eine bestimmte Bevölkerungsgruppe rechtslastigem Populismus ausliefert."
    Fakt ist, der Täter hat gegen das Opfer gehandelt. Alles andere ist Ihre Verzerrung.

  6. 11.

    Jetzt ist die tagelange Funkstille der pol. Ermittlungsbehörden verständlich. Sehr gut!

  7. 10.

    Hallo Exberliner (17:36), die einen sagen so, die anderen so. In meiner Welt gibt‘s keine Gewalt, jedenfalls keine gegen Leib oder Leben. Generell ist wohl auch wenig Gewaltkriminalität. - Und im aktuellen Bericht geht‘s mal wieder um Gewalt von Männern gegen eine Frau. Orientale, Osteuropäer, Deutscher? Banal. Und nun? Erstaunt uns das?

  8. 9.

    In welcher Welt leben wir heute eigentlich??
    Nur noch Gewalt egal wie??
    Zumindest haben die Täter gestanden, auf das Urteil bin ich gespannt sollte man je davon erfahren.

  9. 8.

    Butter bei die Fische ;-) Es geht nicht um „Täterschutzgerede“, sondern darum, erst Fakten zu sammeln, ehe man wieder eine bestimmte Bevölkerungsgruppe rechtslastigem Populismus ausliefert. Das käme wahrscheinlich leider früh genug, würde es sich um einen Mitbürger mit Migrationshintergrund handeln. Schuld daran sind die Ereignisse der letzten Monate, Cottbus läßt aktuell grüßen. Denn darauf wird von vielen nur gelauert. Egal woher der Täter stammt, sein Verbrechen ist furchtbar und angemessen zu bestrafen. Den Rest sollten wir den Ermittlern überlassen.

  10. 7.

    Natürlich sind bei unerlaubtem Waffenbesitz alle Zusammehänge zu klären, auch das evtl. Bewegen im Mileu. Neuerdings wird polemisch immer mehr versucht, das, was in Dt. in die juristische Urteilbildung einfließt, als "unwichtig" wegreden zu wollen. = Täterschutzgerede.

  11. 6.

    Ist das denn wichtig? Toller Ermittlungserfolg, die Täter sind geständig und werden ihre Strafe bekommen. Egal woher sie kommen, egal welche Haarfarbe oder ob Rechts- oder Linkshänder. Diese Informationen werden schon noch irgendwann bekannt gegeben. Gruß nach Cottbus ;-)

  12. 5.

    Die Frau, das Opfer ist aus Polen.Die Tatverdächtigen vermutlich von einem anderen Stern.Kein Ausweis,keine Wohnung?Sprachlos?Ich vermute mal die sind zumindest hier nicht gebürtig, oder ahaben migrationshintergrund, sonst hätte die staatsanwaltschaft bestimmt einen rausgehauen.In der Form," es handelt sich bei den Tatverdächtigen um zwei Deutsche aus dem Neuköllner Milieu".Warum sagt man nicht was man weiss oder man lässt auch bei dem Opfer die Staatsbürgerschaft weg bis man im gesamten was zu sagen hat.

  13. 4.

    Nein, das ist so nicht richtig ... Bitte nicht Wikipedia etc. nachplappern ... Ich helfe ihnen: §§ 112 ff. StPO inkl. juristischer Kommentare ... Bei Wiederholungsgefahr wären wir ggf. bereits bei max. 12 Monaten ... In Deutschland kann eine Untersuchungshaft auch mehrere Jahre dauern!

  14. 2.

    Wie lange wird die U-Haft dauern?

  15. 1.

    Zielgerichteter, mehrfacher, letaler Schusswaffengebrauch: Mord!

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