Der am 18.01.2019 bei Rädigke im Kreis Potsdam-Mittelmark erschossene Wolf. (Quelle: Jawina)
Video: Brandenburg aktuell, 21.01.2019, 13 Uhr | Bild: Jawina

Drückjagd in Brandenburg - Jäger soll Wolf absichtlich erschossen haben

Ein Jäger soll bei einer Jagd in Brandenburg absichtlich einen Wolf erschossen haben. Das Tier habe die Jagdhunde attackiert und sich auch von einem Warnschuss nicht vertreiben lassen. Die Polizei ermittelt.

In Brandenburg ist möglicherweise zum ersten Mal ein Wolf absichtlich von einem Jäger erschossen worden. Bei Rädigke im Kreis Potsdam-Mittelmark soll ein niederländischer Jagdgast am vergangenen Freitag bei einer sogenannten Drückjagd auf das Tier geschossen haben.

Dass ein toter Wolf in diesem Zusammenhang geborgen worden ist, bestätigte Hans Joachim Wersin-Sielaff vom Brandenburger Umweltministerium am Montag. Zuerst hatte die Online-Plattform "Jagd, Wild, Natur" (Jawina) über die Tötung des Wolfes berichtet.

Kadaver des Tieres wird nun untersucht

Das Tier soll demnach bei einer sogenannten Drückjagd mehrere Jagdhunde attackiert haben und habe sich trotz eines Warnschusses nicht vertreiben lassen. Um zu verhindern, dass die Hunde getötet werden, habe der Jäger den tödlichen Schuss abgeben.

Das Tier sei vom Rissgutachter zur näheren Untersuchung ins Institut für Zoologie und Wildtierforschung nach Berlin gebracht worden, sagte Thomas Frey vom Landesamt für Umwelt am Montag rbb|24. Die Jäger hätten den getöteten Wolf selbst zur Anzeige gebracht, die Polizei führe nun das Ermittlungsverfahren, so Frey weiter.

Erst im Herbst 2017 war eine Wölfin bei einer Gesellschaftsjagd in der Nähe von Potsdam von einem dänischen Jäger erschossen worden. Das Ermittlungsverfahren war im Sommer 2018 gegen die Zahlung einer Geldbuße eingestellt worden. Der Mann habe einen hohen vierstelligen Betrag gezahlt.

Im Mai 2018 hatte der Bauernbund gefordert, dass es rechtlich möglich sein sollte, Wölfe zu erschießen, wenn diese andere, besonders wertvolle Tiere angreifen. Eine solche Situation könne vor Gericht als Notwehr interpretiert werden, so werde es in einem Rechtsgutachten dargestellt.

Wölfe dürfen nur nach Einzelfallprüfung getötet werden

Wölfe sind in Deutschland streng geschützte Tiere, sie zu jagen ist verboten. Nach der Wolfsverordnung dürfen nur besonders aggressive Tiere nach einer Einzelfallprüfung getötet werden.

Die erste dokumentierte Geburt eines wilden Wolfes in Deutschland gab es im Jahr 2000 in der sächsischen Lausitz. Das erste Paar hat sich 2007 im Zschornoer Wald (Kreis Spree-Neiße) im äußersten Südosten Brandenburgs dauerhaft angesiedelt. Mittlerweile leben bis zu 3.200 Wölfe in Brandenburg, die meisten von ihnen in der Lausitz.

Seit sich die Tiere wieder angesiedelt haben, sorgen sie für kontroverse Diskussionen. Tierschützer betonen, dass der Wolf ein geschütztes Tier ist. Bauern fürchten dagegen um ihre Weidetiere.

Kommentar

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85 Kommentare

  1. 85.

    sorry, ihre arrogant einseite sichtweise zeigt dass sie offensichtlich kein interesse am individuum haben, noch weniger an der evolution und absolut gar keine ahnung von einem wolf haben... unter 0!

  2. 83.

    War klar, dass rbb keine Kritik verträgt, die die eigene Recherche in Frage stellt ... :-)))))))

  3. 82.

    bin Ihrer Meinung, insbesondere der letzte Punkt stimmt. Allerdings ist die Bauernlobby stark. Und die Jägerlobby auch. Mal sehen, was in dem aktuellen Fall ermittelt wird.

  4. 81.

    Das sind die Fakten zur aktuellen Anzahl an Rudeln in Deutschland.
    https://www.dbb-wolf.de/Wolfsvorkommen/territorien/status-und-reproduktion
    Brandenburg: 2018/19: Territorien in Brandenburg: 17 . 17 Rudel, 0 Paare, 0 Einzeltiere.
    Deutschland insgesamt: 2018/19: 62 Wolfsterritorien. Bestätigt sind 57 Rudel, 2 Paare und 3 Einzeltiere.
    Quelle: Abfrage der DBBW-Datenbank am 23.01.2019 um 09:01:22, Monitoringjahr 2018/2019

  5. 80.

    # Wie soll bitte jemand den Wolf ausrotten? Der kommt im Tierreich so zahlreich vor, dass er nirgendwo das Kriterium einer bedrohten Art erfüllt.
    # "solche Hetze"? Sie hetzen doch dreist gegen Landwirte, Jäger und Realisten.
    # Alle anderen Länder? Die begrenzen Wölfe auf winzige Populationen ohne diese "Hetze" und deswegen haben sie dort auch nichts über die vielen Entnahmen gehört. Sie behaupten statt zu wissen...
    # Seit wann ist ein Wolf scheu und meidet Menschen? Wären sie real, dürfte man erwarten, sie schauen YouTube.
    Er meidet dominantere" Raubtiere, aber nicht Leute, die er nicht fürchten muss.
    # Andere Staaten? Die haben eine deutliche Trennung zwischen Naturraum und Siedlungsraum und die schießen! s.o.
    # Zitat "erfundene Geschichten"? Welche? Mord an Wölfen predigen doch Leute wie sie hier.
    # Die Jäger abschaffen? Lesen sie mal die Erkenntnisse der Univ Caen, Frankreich unter Prof Moriceau.
    Ihr Zitat "wirklich sehr unverschämt" auf wen passt es nun?

  6. 79.

    Jäger können jeden Hund abknallen. Er muss halt nur angeben der Hund wollte Wild aufsuchen. Nicht das der Jäger den Wolf für einen Hund gehalten hat. Die ganze Story hört sich wirklich nicht glaubhaft an. Kein verletzter Hund wird gezeigt. Der Wolf hat auch keine Spuren welche die Story bezeugen würden. Und dann noch das dolle Glück das ein Zeuge parat steht. Was ist aber wenn die Hunde den Wolf angegriffen haben?

    Der Bauernverband tut sich auch keinen Gefallen mit seiner Hatz auf den Wolf. Das Image der Bauern wird dadurch negativ geprägt.

  7. 78.

    O-Ton: "Wenn's hinter mir im Gebüsch raschelt knall' ich das ganze Magazin rein, dann schaue ich nach was es war."
    Jäger mit Jagderlaubnis. Meiner Meinung nach wäre hier eher ein "Jagdschein" angebracht.

  8. 77.

    Es ist wirklich sehr unverschämt was sich die Jäger und Bauern so leisten. Es ist eine Lobby von Jägern und Bauern, die hier den Wolf am liebsten wieder mal ausrotten wollen. Ist es nicht ehe so gewesen das der Jäger seine Hunde auf den Wolf gehetzt hat?

    In Bosnien haben wir viele Wölfe und solche Geschichten wie hier habe ich dort nie gehört. Erstens der Wolf an sich ist sehr scheue und meidet den Menschen, zweitens bis jetzt wurden keine Beweise geliefert, nur erfundene Geschichten der Bauern und Jäger. Andere Staaten sind auch von Wölfen besiedelt und niemand macht ein Aufschrei und eine Hetze wie hierzulande.
    Die Jagd ist heutzutage völlig überflüssig und sollte abgeschafft werden.

  9. 76.

    Das ist ja eine zwiespältige Ansicht in Sachen Hund. Wenn der Jagd Hund angeblich von einem anderen Tier während der Jagd bedroht oder angegangen wird, kann man so einfach das andere Tier erschießen? Wenn ich schon diese gebetsmühlenartigen Wiederholungen von Jägern höre/lese, dass ihre Jagd Hunde ein Familien Mitglied, ein treuer Freund und so ans Herz gewachsen sind, dann dreht sich mir der Magen um. Hier geht es doch ganz klar um den Geld Wert des (ausgebildeten) Hundes, was man im Video auch klar zu verstehen gibt, denn welcher moralisch/ethisch denkende Mensch würde seinen besten Freund, ein so ans Herz gewachsenes Familien Mitglied in einen Fuchsbau schicken, wohl wissend, dass dieses Familien Mitglied stark verletzt den Kampf mit dem Fuchs übersteht? Es soll ja vorkommen,dass man seinen treuen Freund auf eine Bache im Gatter hetzt, obwohl das Familien Mitglied für diese Art Begegnung noch gar nicht fertig aus gebildet und reif ist. Übrigens ist der Wolf der Urvater aller Hunde!

  10. 75.

    Das ist ja eine zwiespältige Ansicht in Sachen Hund. Wenn der Jagd Hund angeblich von einem anderen Tier während der Jagd bedroht oder angegangen wird, kann man so einfach das andere Tier erschießen? Wenn ich schon diese gebetsmühlenartigen Wiederholungen von Jägern höre/lese, dass ihre Jagd Hunde ein Familien Mitglied, ein treuer Freund und so ans Herz gewachsen sind, dann dreht sich mir der Magen um. Hier geht es doch ganz klar um den Geld Wert des (ausgebildeten) Hundes, was man im Video auch klar zu verstehen gibt, denn welcher moralisch/ethisch denkende Mensch würde seinen besten Freund, ein so ans Herz gewachsenes Familien Mitglied in einen Fuchsbau schicken, wohl wissend, dass dieses Familien Mitglied stark verletzt den Kampf mit dem Fuchs übersteht? Es soll ja vorkommen,dass man seinen treuen Freund auf eine Bache im Gatter hetzt, obwohl das Familien Mitglied für diese Art Begegnung noch gar nicht fertig aus gebildet und reif ist. Übrigens ist der Wolf der Urvater aller Hunde!

  11. 74.

    Luchs, katzenartiges Raubtier. Lux, Maßeinheit für Licht.
    Wenn es sie interessiert, wie der Vorgang "Hölländischer Gastjäger verteidigt fremde Jagdhunde gegen einen Wolf", abgelaufen ist. Das können sie ganz genau auf JAWINA nachlesen.

  12. 73.

    Leider falsch, die deutschen und polnischen Wölfe gehören zur baltisch-osteuropäischen Wolfspopulation. Was von Forschern wissenschaftlich (DNS) nachgewiesen wurde.
    z.B. Wanderwölfe von Deutschland bis Weissrussland.
    Alles andere, wie eigenständige Population oder günstiger Erhaltungszustand, sind Nebelkerzen, um sich vor Entscheidungen und einem funktionierendem Wolfsmanagement zu drücken. Das allerdings schadet den Wölfen, denn die Akzeptanz der Wölfe in der betroffenen Bevölkerung schwindet, und schwindet, und schwindet ...

  13. 72.

    Das hier erinnert mich an Afrika, wo solvente Jäger für ein Aufgeld geschützte Tiere jagen und töten darf. Hier waren es Dänen und Holländer. Die Frage aber hat schon Helene (1) aufgeworfen: darf ein ausländischer Jäger mit hier überhaupt jagen. Gibt es einen internationalen Jagd- bez. Waffenschein? Und, natürlich gibt es auch zu diesem Thema einen dieser Rabble-rouser (3+4), die hier ihre "Ahnung" an den Mann/Frau bringen. Auch waren Augenzeugen (5) dabei und klären uns auf. Danke. Natürlich soll alles stromförmig, ohne Probleme zu machen, funktionieren. Wölfe stehen dem im Weg. Angst, Desinformation, die Klaviatur der Unwissenden. Oder haben Sie Angst, nicht mehr genug Fleisch auf den Tisch zu bekommen? Nebenbei: Elche, Luxe, Wildkatzen oder andere von Euch geglaubt ausgerottet zu sein, sind wieder da. Auch Intelligenz blitzt durch (9).

  14. 71.

    In den Meldungen stand nichts davon, dass die Hunde den Wolf in die Enge getrieben hätten. Vielmehr soll er seinerseits die Hunde attackiert haben.

  15. 69.

    "Unkenntnis ... relevante Literatur" Sorry, aber wer die Wölfe in Westpolen und Deutschland als "Central European wolf population" bezeichnet, den kann man nicht Ernst nehmen. Das ist politische Propaganda und als solche längst wissenschaftlich widerlegt - siehe mein Kommentar von heute 8:52 Uhr.

  16. 68.

    Sorry, ungenau formuliert. Das "mehrere" dürfen Sie streichen. Es sind aber nach Schätzungen bis zu 1,5 Millionen. Beträge hinterm Komma ändern prinzipiell NICHTS an meiner Aussage über das Bestandsverhältnis Wildscheine zu 900 Wölfen.

    #Erbsenzähler

  17. 67.

    Ob § 44 Abs. 1 Nr. 2 hier anwendbar ist, scheint zweifelhaft, denn durch die Drückjagd dürfte sich der Erhaltungszustand der lokalen Wolfspopulation nicht verschlechtern. So empfindlich sind Wölfe nicht.

  18. 66.

    Ich denke, Sie haben wenig Kontakt zur Jägerschaft, wenn Sie diese als schiesswütig bezeichnen. Vielleicht sollten Sie sich einmal sachkundig machen. Wenden Sie sich doch z.B. an den Deutschen Jagdverband, dort werden Anfragen zum Jagdwesen gerne beantwortet.

  19. 65.

    3200 Wölfe?? bei 39 Rudeln in Brandenburg? Unwahrscheinlich. Ich bitte den Autoren mal um Offenlegung seiner Quellen. Meine ist hier: https://lfu.brandenburg.de/info/wolf

  20. 63.

    Drückjagd im Wolfsgebiet während der Paarungszeit zwischen Januar und März ist verboten
    - § 44 Nr. 2 Bundesnaturgschutzgesetz
    Deutscher Jägerverband Leitfaden „Hundearbeit im Wolfsgebiet“ gibt sich s e l b s t diese Vorgabe:
    Gerade im Wolfsgebiet setzen Hundeführer ihre fleißigen Helfer einer weiteren Gefahr aus.
    Daher in der Paarungszeit Hunde im Wolfsgebiet an der Leine lassen.

  21. 61.

    Wenn Sie sich wenigstens ansatzweise mit Wölfen und Hunden auskennen würden, wüßten Sie, daß das Agressionspotential von Hunden WESENTLICH geringer ist als das von Wölfen. Das ist das Ergebnis jahrtausendelanger Domestikation. Sie vergleichen also Äpfel mit Blumenkohl. Im Übrigen haben wir hier mehrere Millionen Wildschweine und mehrere Millionen Hunde und bislang nur etwa 900 Wölfe. Wenn deren Bestand in wenigen Jahren auf mehrere tausend gewachsen sein wird, wird es allerdings spannend. Da sind vorlaute Leute wie Sie die ersten, die auf den Baum klettern, wenn ihnen plötzlich in der Realität ein Rudel gegenübersteht.

  22. 60.

    Würde man die Wölfe in Ruhe lassen, hielte sich der Wilbestand in einem ökologisch gesunden Rahmen und es gäbe auch bedeutend weniger Übergriffe auf Nutztiere. Auch würde sich die Population der Wölfe selbst regulieren, Angebot und Nachfrage. Das grösste Problem sind die schiesswütigen Jäger.

  23. 59.

    Die weit verbreitete Unkenntnis in Sachen Wolf ist erschreckend, um nicht zu sagen unerträglich.
    Daher die Bitte an alle - herunterschalten und abkühlen.

    Wer wirkliches Interesse am Thema Wolf hat:
    https://www.dbb-wolf.de/mehr/relevante-literatur

  24. 58.

    Diese Darstellung halte ich für ein Märchen und kann nur hoffen, dass der angeblich vom Wolf attackierte Jagd Hund auf DNA Wolf untersucht wird. Eigenartigerweise wurde bereits ein Wolf in Deutschland von einem dänischen Jäger und nun erneut ein Wolf von einem holländischen Jäger getötet! Zufall, dass es immer ausländische Jäger waren? Auf alle Fälle dürfen solche Vorfälle und eigenmächtige, illegale Abschüsse von Wölfen nicht ohne harte Bestrafung hin genommen werden, denn dann könnten betuchte Jäger sich befleißigen, dem nach zu eifern. Wenn bei Drücker Jagden Wölfe getötet werden, untergräbt dies den Schutz Status des Spezies und dezimiert diese auf unnatürliche Art. Wo kommen wir denn da hin, wenn Jeder iun unserem Land die Gesetze in die eigene Hand nimmt?

  25. 57.

    Ganz meine Meinung. Im Grunde sieht das alles wie eine Inszenierung aus. Ich hoffe das dieser Fall genauestens untersucht wird und der Wolfsmörder seine gerechte Strafe bekommt, wobei dies eigentlich nicht mit dem Leben eines Tieres gerecht wird. Es war wohl bekannt, dass es in diesem Gebiet Wölfe gibt wie kann man dann seine - ach so geliebten - Hunde dem Risiko eines Wolfsangriffes aussetzten, das stinkt zum Himmel. Drückjagden in Wollfsgebieten gehören verboten.

  26. 56.

    Falsch gerechnet, die Population der Wölfe richtet sich nach dem Angebot der Nahrung. Wird jedoch im Wolfsgebiet gejagt, ist das eine extreme Störung und die Wölfe gehen evtl. an Nutztiere. Werden die Wölfe in Ruhe gelassen, regelt sich ihre Population ein. Auch wird das Wild auf eine gesunde Population durch die Wölfe gehalten, somit wären auch die Probleme des Wildverbisses etc. kein Thema mehr. Das Problem sehe ich bei den Jägern, die den Wolf als Konkurrenten sehen und ihn deswegen bejagen möchten.

  27. 55.

    Der Nabu, der bei dem Thema für seine auffallend hohe Glaubwürdigkeit bekannt ist, hat die Zahl 700 für Oktober 2017 angegeben. Demnach sind es heute - Januar 2019 - mindestens 910 Tiere. Aber das unterschlägt man gerne mal in gewissen Milieus. Bibikow nennt übrigens 1,36 als konservative Vermehrungsrate. Dannach erfolgt die Verdopplung mathematisch bereits alle 2,5 Jahre.

  28. 54.

    Wieso werden mehrere Jagdhunde nicht mit einem Wolf fertig (bei Herdenschutzhunden klappt dies doch auch)? Ich bin der Meinung das hier irgendetwas nicht stimmt und man nur ablenken möchte. Es ist doch sehr wahrscheinlich das der Wolf absichtlich abgeschossen wurde und jetzt Gründe gesucht werden um das zu legitimieren.

  29. 53.

    Ich frage mich, wie ein Jäger einen gezielten Schuss abgeben kann, wenn die Hundemeute in Bewegung ist und sich der Wolf eines Angriffs erwehren musste.
    Eine, in dynamischer Bewegung durch Angriff und Wehrhaftigkeit befindliche Gruppe kann nicht gezielt beschossen werden, ohne "Kollateralschäden" in Kauf zu nehmen.
    Das war ein gezielter Schuss in der Absicht, einen Wolf zu töten; diese anscheindende Ausrede dieses "Jägers" ist an Dummheit und Einfäkltigkeit nicht zu überbieten - aber fallt mal immer weiter rein auf die sogenannten Experten, die immer so schön gegen die Art Wolf zu Felde ziehen.

    Das stinkt gewaltig und muss bestraft werden - und jeder, der hier dem erschossenen Tier die Schuld gibt, sollte sich mal fragen, wie das gehen soll. Denn solche Leute können die Dynamik einer solchen Situation doch nicht einschätzen - Bewegungsmuster, Reaktionsabläufe und deren Folgebewegungen.
    Haben die Herrschaften Kommentatoren(innen) überhaupt ein Bild von solcher Situation? Also s

  30. 52.

    Hallo ProWolf in Kommentar 36.: Sie greifen an, würdigen herab und wollen der Dame (24.) das Wort verbieten? Die jedoch nicht ironischen sondern gezielten Verdrehungen und Leugnungen in Kommentar 20. 21. regen sie natürlich nicht auf.
    Was aber hat hier ein Wolf zu suchen, der nicht bedroht ist? Wo ist hier bitte Wildnis? Ihnen muss man sogar erklären, dass Deutschland aus Nutzflächen und Siedlungen besteht, die jemandem gehören und uns ernähren müssen.
    Ihr krankes Hobby stellen sie über Artenvielfalt, Kinder und Frauen, Tierwohl, das Recht auf Eigentum und Unversehrtheit. Der Art Wolf schadet das, der bedrohten Artenvielfalt, dem Bürger und seinen Tieren. Und die Veränderungen werden viele Millionen je unnützen Prädator kosten. Alle anderen Länder halten die Wölfe deshalb so kurz und scheu wie möglich in geeigneteren Flächen.
    Mit welchem Recht fordern Sie hier soviel Irrsinn für ihr krankes Hobby?

  31. 51.

    Selten so gut gelacht!
    Mal ehrlich, hier geht es doch wieder ans Eingemachte, hier wird sich bis aufs Blut um etwas gestritten und jeder hat seine Meinung. Auf der einen Seite stehen tatsächlich jene, welche die Wiederansiedlung des Wolfes positiv sehen und auf der anderen diejenigen, die sie negativ sehen. Diejenigen, welche gegen den Wolf sind, scheinen hier überwiegend TierhalterInnen und Jagdgenossen zu sein. Ich lebe auf dem Land und sehe es durchaus positiv, wenn der Wolf wider angesiedelt ist (Egal ob nun Hybride oder nicht..), denn dann latschen mir nicht mehr so viele Wildschweine/Rehe vor die Karre, wenn ich im Dunkeln nach Hause fahre. Ist doch toll, was die Jäger hier nicht geschafft haben, schafft der Wolf. Und wer seine Weide nicht entsprechend sichert, ist selber schuld. Die Kuschelromantik ala: Ich halte 100 Schafe auf der Weide und schlafe Nachts, ohne sie zu bewachen, ist vorbei. Wer Schafe hält, muss sie nachts schützen.
    Dann kann man ihn auch töten.

  32. 50.

    Angeblich sollen Wölfe doch Menschen meiden, so erzählt es uns jedenfalls die Pro-Wolf-Lobby. Im vorliegenden Fall scheint der betroffene Wolf jedenfalls bereits gelernt zu haben, dass für ihn von Menschen keine Gefahr ausgeht, selbst von Warnschüssen hat er sich nicht vertreiben lassen. Die Jäger dürften daher wohl keine andere Möglichkeit gesehen haben, als das aggressive Tier zu neutralisieren. Wer sich auch nur ein wenig mit dem Jagdwesen auskennt weiss, dass die Jäger höchst verantwortungsvoll handeln. Der Vorwurf, lediglich einen Vorwand zu suchen, "um Wölfe kaltzumachen", ist daher zurückzuweisen. Wie die Angelegenheit insgesamt rechtlich zu beurteilen ist, wird von den zuständigen Stellen zu klären sein.

  33. 49.

    Im Umkehrschluss darf man auch Jagdhunde, die eine geschützte Tierart, wozu Wölfe ja nunmal unzweifelhaft gehören, angreifen auch abknallen?
    Dann haben wohl die Halter der Jagdhunde auch mal richtig Mist gebaut, indem sie ihre Hunde nicht abriefen?
    Im Ergebnis resultiert der vermeintliche Angriff des zu unrecht erschossenen Wolfes also aus dem Fehlverhalten aller an der Jadg Beteiligten? Somit sollte man die ganze Bagage mit in die Ermittlungen einbeziehen.

    Wenn Butter bei die Fische - dann bitte aber die ganze Butter und nicht nur die Dinge, die einem gerade so schön passen.
    Verurteilen den Deppen und in D zur Jagd zukünftig sperren.

  34. 48.

    Jedes Tier kann aggressiv sein. Und jetzt? Ihrer Formulierung "aggressiver Wolf" lässt Rückschlüsse zu und mich ehrlich gesagt schmunzeln. Ich habe mehr Angst vor Wildschweinen, durchgeknallten Streunerkatzen und kleinen Hunden, die selbst an der Leine alles dürfen. In diesem Land scheint es keine vernünftige Auseinandersetzung mit der Gattung Wolf mehr zu geben. Anstatt sich schiesswütige Jägern aus dem Ausland, sollten man sich mal wirkliche Experten aus dem Ausland mit Sachverstand heranholen, ohne "den Wolf" als die Gefahr schlechthin anzusehen. Das resultiert aus Jahrhunderte alter Angst durch Märchen und der Angst der Jäger, weniger "Beute" zu machen. Das ist zu primitiv für unsere doch so aufgeklärte Gesellschaft, oder?

  35. 47.

    Irgendwie glaube ich die Geschichte nicht. Klingt nach einer einfachen, günstigen, demnächst noch legalisierten Ausrede, um Wölfe kaltzumachen. Das war kein problematisches Verhalten von Seiten des Wolfs, sondern ganz normaler Instinkt. Das Revier muss schließlich gegen Fremde beschützt werden (vor allem wenn die frecherweise auch noch jagen).

    Pech für den Jäger, wenn dann seine preisgekrönten Bluthunde totgebissen werden, soll er halt nicht im Wolfsgebiet jagen.

  36. 46.

    Das Bildungsprekariat eben - Bildung schadet nie - aber wer Jägern, deren Lobbyisten und anderen Polemikern (auch in der Landwirtschaftspolitik) auf den Leim geht, der kann wohl auch nicht anders.
    Anstatt sich mit Historie, Arten-Verhaltenskunde, auch und gerade im Bezug auf die sich entwickelte Land- und Weideviezuchtwirtschaft zu beschäftigen, wird "der Wolf" als größte anzunehmende Gefahr für Mensch und Tier dargestellt.
    Umherstreunenden Katzen wird dagegen vielmehr der Hof gemacht, weil so niedlich - aber welche Gefahr diese Spezies dank unreflektierter Halter für die Population der heimischen Vogelarten ausgeht, wird gerne übergangen (abgesehen vom Waschbären - der nun wirklich nicht in unsere Gefilde gehört!)
    "Der Wolf" ist keine Gefahr für uns, aber wohl für (meine) Hunde - das weiß ich - sollte uns mal ein Wolf begegnen, was ich für ziemlich ausgeschlossen halte (Ausweichverhalten), dann kann das Tier für meine Hunde ein Gefahr darstellen: Beute oder gar Reviergegner.

  37. 45.

    Haben Sie die 700 Wölfe persönlich gezählt ?
    Pro Jahr eine Vergrößerung der Wolfspopulation auf den Faktor 1.3 macht in drei Jahren eine Verdoppellung der Wolfspopulation.
    Nur ein Faktor läßt sich nicht vorherorakeln:
    Die Zahl der überfahrenen und "entnommenen Problemwölfe" !

  38. 44.

    Bayern könnte einige Wölfe gebrauchen:

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/seit-drei-monaten-im-wald-polizei-warnt-vor-aggressiver-kuh,RFoFCcB

  39. 43.

    Warum nur kam der Wolf hinter den Hunden her. Beim Aufstöbern ist das üblicherweise umgekehrt.

  40. 42.

    @schorse
    Vielen Dank für die Aufklärung in Sachen "im Ausland an Jagd teilnehmen".
    (Unmöglich, wenn die Jagdgesetze sich grundlegend von den deutschen unterscheiden sollten.)
    Das mit der Widersinnigkeit einer Anleinepflicht ist MIR klar bei einer Drückjagd, es stand aber so in dem PNN-Artikel, den ich hier verlinkte. Wie sich solch ein Umstand erklärt, fragen Sie evt. die zuständige Behörde.
    Eine Meinung kann man auch haben, ohne Fachmensch zu sein, wenn sie eher weltanschaulich ist. Ich habe zufällig auch Jäger im privaten Umfeld (Keinen Ballermann!). Aktuell stand er für Fragen nur nicht zur Verfügung.
    Zum Thema Selbstverteidigung: In Canada gibt es in Sachen Bären dafür "Bärenglöckchen" zu kaufen :). Bären - auch Problembären - werden nicht geschossen (höchstens mit Betäubungsmittel), sondern in Fallen gefangen und aus Siedlungsnähe wegtransportiert. Alles selbst erlebt vor Ort - und mit Glöckchen gewandert. Aber da schließt sich wieder der Kreis: zu viel Mensch.

  41. 41.

    Ausländische Jagdgäste dürfen die Jagd z.B. dann ausüben, wenn sie durch die/den Jagdausübungsberechtigte/n hierzu eingeladen wurden und einen Tagesjagdschein gelöst haben (vgl. § 15 Abs. 2 BJG).
    Wenn nun ein Wolf Jagdhunde angreift, könnte ein Fall des rechtfertigenden Notstands gem. § 34 StGB vorliegen. Dies wird von den zuständigen Behörden sicherlich geprüft werden.

  42. 39.

    Weshalb ist der Wert der Hunde höher als der des Wolfes? Wenn die Hunde frei im Wald herumlaufen dann sind sie natürlicher Feind oder natürliche Beute für den Wolf. Weshalb kann ein Jäger von Notstand oder gar Notwehr reden und seinen Besitz (Hund) verteidigen? Wenn ich den Hund bei der Jagd einsetze ist er Betriebsmittel und kann auch zu Schaden kommen. Es ist ja nicht so, dass der Wolf irgendwo eingedrungen ist. Bin gespannt, welche Strafe verhängt wird oder wie hoch die Geldbuße sein wird.

  43. 38.

    FFH-Richtlinie (original)
    Artikel 16
    ....können die Mitgliedstaaten.. im folgenden Sinne abweichen :
    b ) zur Verhütung ernster Schäden insbesondere an Kulturen und in der Tierhaltung sowie an Wäldern..
    c) im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit oder aus anderen zwingenden Gründen des
    überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art oder positiver
    Folgen für die Umwelt;

    Alles Andere ist aufgehübscht von "Wolfsnutzern" im BfN - Leidfaden verfasst wurden.

    Auf Grund der Anzahl der Spezies Canis Lupus Lupus (zig Tausende), steht der Wolf seit Jahren auf der Roten Liste nicht mehr als "Gefährdet"
    Und laut Richtlinie, ist der Staat verpflichtet, wenn schon Wolf, dann in einem natürlichem Schutzgebiet, mit intensivem Monitoring zu seinem Schutz vor Störungen..

  44. 37.

    Sorry Helene, ich ziehe auch meine vorherige Aussage zurück. Nachdem ich mich darüber informiert habe, was solch eine Drückjagd eigentlich ist, kann ich Ihren Unmut sogar verstehen u.Ihre Ansage hierzu.

  45. 36.

    Sie waren auch dabei, oder haben Biologie und Themen studiert, die auf Verhalten von Säugetieren, speziell Hund /Wolf abzielen?
    Sie verbreiten, wie einige andere hier auch, unsubstantiierten Blödsinn. Jeder, der soviel Ahnung von der Materie hat, wie eine Kuh auf der Weide von dem Gras, was sie gerade frisst, der sollte schweigen.

  46. 34.

    Das ist gleich 3 mal falsch.

    1. "Neuere Forschungen belegen, dass die Bestände in Westpolen und Deutschland entgegen bisherigen Annahmen weder eine eigenständige Population bilden noch weitgehend isoliert sind, sondern lediglich den westlichen Rand einer deutlich größeren, nordosteuropäisch-baltischen Population darstellen, welche sich von Russland bis nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein erstreckt. Zuwanderungen von Tieren aus Nordostpolen nach Westpolen und Deutschland aber auch Rückwanderungen in östlicher Richtung sind kein Einzelfall, sondern häufig. ..." (Wikipedia: Wolf)

    2. "... Der festgestellte Inzuchtkoeffizient beispielsweise des Bestandes in Brandenburg beträgt 0,01 und ist damit vergleichsweise niedrig.[77][78][79]" (WP : Wolf)

    3. "62 Prozent aller untersuchten Wölfe aus Europa und Asien hatten Gene, die auf Hunde unter den Vorfahren schließen lassen. "

    https://www.mdr.de/wissen/umwelt/es-gibt-keine-reinrassigen-woelfe-100.html

  47. 33.

    Das ist ja wieder das gefundene Fressen für den verbalen Schlagabtausch zwischen denen, die den Wolf lieben und vermutlich nicht ausserhalb leben und Tiere halten und denen, die morgens mit einem unguten Gefühl zum Stall gehen und gern eine Regelung hätten, dem Wolf das Fürchten zu lehren.
    Er hat ihn absichtlich erschossen. Zu Recht. Und vielleicht versuchen die bedingungslosen Wolfsfreunde, die natürlich auch gleichzeitig Jagdgegner sind, sich in jemanden hineinzuversetzen, der zusehen soll, wie ein Wolf Hunde attackiert. Und ob er nun Holländer oder Deutscher ist, spielt doch gar keine Geige. Er darf hier mit den nötigen Papieren jagen, und er darf Hunde verteidigen. Tatsächlich können nämlich auch diese nichts dafür, daß sie als Jagdhunde Verwendung finden. Was würden für Kommtentare geschrieben werden, wenn es zum Angriff auf den Spaziergänger gekommen wäre mit seinem Hundi an der Leine? Und der Jäger sieht zu, wie Wölfi Hundi zerlegt....

  48. 32.

    Ausländer dürfen mit entsprechender Legitimation (Jagdschein, auch Ausländischer) in anderen Ländern zur Jagd gehen, auch deutsche Jäger dürfen im Ausland jagen. Der niederländische Jagdgast hat also völlig legal an dieser Jagd teigenommen.
    Das man auf einer sogenannten Drückjagd die Jagdhunde anleinen muss ist wohl so ziehmlich der größte Blödsinn den ich je gehört habe, dann wären die Hunde für die Jagd nutzlos.
    Allein schon die Bezeichnungen "Ballermann", "rumballern" und "rumtreiben" zeugen nicht unbedingt von ausreichender Sachkenntnis! Wenn man sich mit der Materie nicht auskennt, kann man auch mal einen Kommentar auslassen!

  49. 31.

    Der Wolf ist der natürlich Feind des Jägers, denn er entzieht diesem die Legimitation. Die Jägerschaft betont immer wieder, daß sie in Ermangelung natürlicher Freßfeinde regelnd eingreifen müßte. In Bereichen mit ausreichender Wolfsdichte ist dies sicherlich nicht mehr notwendig. Warum also finden dort überhaupt noch Bewegungsjagden statt ? Und wieso dann mit Hunden ? Auch Wölfe werden durch Jagdhunde in die Enge getrieben und bedroht, so daß sie sich gegen die aggressiven Jagdhunde zur Wehr setzen.

  50. 30.

    Ach, nur weil der Wolf erst durch die Menschen in Deutschland ausgerottet wurde soll er nach erfolgreicher Wiederansiedlung kein Recht mehr haben hier zu leben?
    Dann sollte man aber auch den Deutschen die ins Ausland auswandern später nicht wieder erlauben zurückzukehren!
    ... Wobei der Wolf, wie gesagt, ausgerottet wurde und nicht mal freiwillig gegangen war...

  51. 29.

    Wer will denn eine Notwehr belegen ? Wenn Hunde zum Einsatz kommen, liegt dies im Ermessen der Jäger, welche das Risiko hierfür zu tragen haben. Sie könnten auch darauf verzichten. Wo liegt der Unterschied, einen Hund unerlaubt auf eine Katze zu hetzen oder erlaubt auf ein Reh oder Wildschwein ? Wären Wolfsabschüsse bei Notwehr erlaubt, gäbe es sicherlich plötzlich viele "Notwehrsituationen", bei denen "angreifende" Wölfe erschossen würden. Jagd läuft meistens unter Ausschluß der Öffentlichkeit ab, Zeugen wären höchstens andere Jäger, welche natürlich das Verhalten ihres Kameraden bestätigen würden.

  52. 28.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Der Artikel ist sehr sachlich geschrieben, bis auf die Angabe von Wolfspopulation. Verzeihen Sie mir bitte aber die 3.200 Wölfe haben Sie aus Russia Today TV oder haben Sie eine Infografik nicht verstanden?

  53. 27.

    Jeden vor einem EU Gericht anzeigen, bei bis zu 50000.-€ Strafe und hoffentlich Entzug des Jagdscheines, über legt sich sogar ein Jäger, auf was er schießt.

  54. 26.

    Hallo,
    waren sie dabei?
    Was streng geschützt ist und bleibt entscheiden nicht sie, von verletzten Hunden! (Mehrzahl) steht nirgends etwas,
    und ist völliger Blödsinn. JÄGERLATEIN, die Jäger haben dabei zugesehen, für wie verblödet haltet ihr das Volk?
    Jeder wird vor einem EU Gericht angezeigt, der einen Wolf tötet, oder den Abschuss genehmigt.
    Mal sehen, was geschieht, wenn diese Leute in die Öffentlichkeit gezerrt werden und Strafe zahlen müssen.

  55. 25.

    Sorry, aber solche "Lus...." wie sie braucht das Land. Ein streng geschütztes Tier abzuknallen ist das allerletzte.
    Werde diesen Jäger und die damit verbundene "Jagdgesellschaft" vor ein EU Gericht bringen und verklagen, sowie alle anderen Jäger, Politiker und Bürohocker welche einen Abschuss genehmigen.
    Wo kommen wir hin, wenn Kommerzielle Interessen vor dem Tierschutz gestellt werden.

  56. 24.

    Dieser wolf war ein problemwolf,wenn er sich nicht durch klatschen und mit den armen wedeln und pfeifen vertreiben lies. wenn er nichtmal auf einen warnschuss das weite gesucht hat sondern munter die hunde des jägers weitergebissen hat dann war es doch völlig richtig das er erschossen wurde. angeblich soll ja in die hände klatschen ausreichen um wölfe zu vertreiben. ein wolf der darauf nicht reagiert ist demnach ein problemwolf. peng und gut

  57. 23.

    Nach meinen Eindruck haben die Hunde offenbar den Wolf aufgestoebert und in die Enge getrieben. Dieser hat sich natuerlich verteidigt. Eine sehr unerfreuliche Unterbrechung dieser sogenannten "GESELLSCHAFTS-JAGD" , wo MANN (vielleicht auch FRAU) am Ende stolz die "TIER-OPFER" zaehlt- oder? Bei dieser undurchsichtigen Aktion muss ich an den Struwwelpeter denken.......... < es zog der wilde (NL) -Jaegersmann sein grasgruen neues Roecklein an, er schoss die Fuchs und Hasen tot ,auch (Katzen) und Woelfe litten grosse Not..........!!!!!>. @Schmitka, bisher ist es nicht vorgekommen, dass Woelfe Menschen angegriffen haben (wohl Dr Schiwago im Kino gesehen?) Ausserdem ist es nicht das erste Mal, dass Jaeger Situationen so darstellen wie es genehm ist , um den Todesschuss zu rechtfertigen -oder?

  58. 22.

    Biologisch nachvollziehbar dass ein Wolf den Hund als Eindringling und Konkurrenten sieht, diesen angreift.

    Ich könnte es verstehen, wenn ein Hundehaltender auf den Gehwegen mit Hund an Leine unterwegs ist und angegriffen wird, dass man sauer ist.

    Wer aber querwaldein die Hunde losscheucht und auf Jagd ist und ein Wolf sich zur Wehr setzt, der muss damit leben; besonders Jäger sollten verstehen dass sie keinen Alleinanspruch auf die Umwelt haben.

  59. 21.

    Nein, es leben nur knapp 700 Wölfe in Deutschland und deren jährliche Vermehrungsrate von knapp 1,3 liegt leicht unterhalb dessen, was für die Wiederbesiedelung eines zuvor nicht besetzten Habitats zu erwarten wäre. Diese Rate gilt für fast alle terrestrischen Arten, nicht nur für Wölfe. Die Population wächst mit diesem Faktor von 1,3 bis der potentielle Lebensraum besiedelt und die Resourcen ausgeschöpft sind. Dann hört der Zuwachs auf.
    Wölfe besetzen ein Territorium von ca. 250 -350 qKm und verteidigen dies gegen Nachbarrudel. Von wegen Wölfe hätten bei uns keine natürlichen Feinde.
    Da jedoch nicht ganz Deutschland als Lebensraum für Wölfe geeignet ist, Wird auch nicht ganz Deutschland besiedelt werden. Nach einem auf deutsche Verhältnisse angepassten Habitatmodell ist bei 4000 bis 4500 Wölfen das Maximum erreicht. Mit Schneebällen hat das nichts zu tun, jedoch mit Fakten. Wenn Sie lieber "alternative Fakten" und Fake glauben, kann ich ihnen auch nicht helfen.

  60. 20.

    Nein, die deutschen Wölfe gehören eben nicht zur baltischen Population, sondern bilden mit den westpolnischen Wöfen eine eigene - die zentraleuropäische - Population. Sie unterscheiden sich genetisch von dieser und sind alle relativ nah mit einander verwandt. Desshalb sind sie auch nach wie vor vom Aussterben bedroht.
    Der Unsinn der Zurechnung zur baltischen Population in Kreisen von Wolfsgegnern und Jägern - meist der selbe Personenkreis - wird durch ständiges Wiederholen genau so wenig zur Wahrheit wie der unsägliche Hybriedenblödsinn.

  61. 19.

    Ja die Ganze Welt lacht über Deutschland, vor allem wegen der Wolfshysterie und Verschwöhrungstheorien wie der Hybridenblödsinn.
    In Oslo sind kürzlich 6000 Menschen auf die Straßen gegangen und haben gegen die Wolfsjagd demonstriert. Das wäre in Deutschland undenkbar, und Norwegen hat nur 4,5 Millionen Einwohner und nicht 82 Millionen wie Deutschland. Ja da lacht man über das Rotkäppchensyndrom in Deutschland.

  62. 18.

    .... du bist nicht allein auf weiter Flur! Ich vertrete voll und ganz deine Ansichten.

  63. 17.

    @Lothar: dort steht lediglich, DASS er "Jagdgast" war, sonst keinerlei Begründung, weshalb sich ein ausländischer Ballermann im deutschen Wald herumtreiben darf.
    In diesem etwas detaillierteren Bericht: https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/brandenburg-hollaendischer-jaeger-erschiesst-wolf/23890772.html steht dann auch noch, dass die Hunde hätten angeleint sein sollen (!).

    Noch mal: was haben ausländische Jäger in deutschen Wäldern zu suchen und können die hier auch ohne deutsche Lizenz herumballern oder müssen sie diese vorlegen? (@rbb: können Sie da nicht mal recherchieren?)

  64. 16.

    Langsam werden die Viehcher frech - daher nur gut, dass es dieses Exemplar erwischt hat. Was aber, wenn das nächste Mal jemand bedroht wird, der keine Waffe bei sich trägt? Es muss endlich was geschehen, für den Wolf ist in unserer Kultur- und Weidelandschaft kein Platz.

  65. 15.

    Anscheinend haben Sie sich noch nicht mit der Jagd beschäftigt ! Nur mit revierübergreifenden Drückjagden läßt sich das Schwarzwild effektiv bejagen . Das ist zur Wildschadensminimierung notwendig . Zudem muß gerade jetzt eine deutliche Schwarzwildreduktion durchgeführt werden . Ich hoffe das Sie mit ASP ( die sicher über kurz oder lang auch hier ausbrechen wird ) etwas anfangen können .

  66. 14.

    Zudem sind es eh keine richtigen Wölfe sondern Hybriden. Die ganze Welt lacht mal wieder über die dummen Deutschen

  67. 12.

    Sie waren also persönlich vor Ort und bezeichnen die Tötung des Wolfs als Ordnung. Sie tun mir einfach nur leid.
    Und de sogenannten Jagdgast soll die Härte des Gesetzes treffen.

  68. 11.

    Drückjagd - meine Güte, wie primitiv und feige.

  69. 10.

    Hallo Lothar,
    ich versuche die Textstelle zu finden, die angibt, weshalb die Jäger aus den Niederlanden / Dänemark bei den fraglichen Jagdereignissen eingeladen waren. Sicher können Sie mir mit einem Zitat weiter helfen.

  70. 8.

    Bitte den Artikel genauer lesen. Es steht alles wissenswerte darüber drin. Selbst weshalb dieser Jagdgast war.

  71. 7.

    @Kübitz:
    Grundschule noch mal wiederholen, versuchen Sie es bitte mit Lesenlernen. Wenn Sie mein Posting korrekt einmal durchlesen, hätten Sie sich Ihre Antwort sparen können. Aber das nagt natürlich, weil es nur darum geht, ihren Unmut kundzutun auf eine Meinung, die Ihnen nicht gefällt.
    Aber dann bitte nicht auf dieser Schiene. (Und btw. auch nicht unter der Gürtellinie.)
    Noch gilt, dass der Wolf geschützt ist und daran haben sich ALLE zu halten, die hier in den Wäldern herumballern. Auch, wenn ihre Hunde "angegriffen" werden (stellt sich die Frage, wer da zuerst angegriffen hat, denn JAGDHUNDE diesen vor allem einem Zweck, der Jagd).
    Nun, ich weiß, ich bin recht einsam auf weiter Flur (Kalauer komm raus), aber ich weiß nicht, woher die Menschheit sich das Recht heraus nimmt, diesen Planeten zu ihrem Eigentum zu erklären, ihn zu zerstören (Grundursache: Überbevölkerung!) und allem anderen Leben das gleichberechtige Rest auf Existenz abzusprechen. Höchste Zeit umzudenken!

  72. 6.

    Drückjagd dient wozu? Jagdgast ist wozu gut? Muss diese Art des Jagdsports mit Jagdtourismus sein? Dient das in irgendeiner Form der Gesellschaft und der Natur?

  73. 5.

    Der holländische Jäger hat vollkommen richtig gehandelt.
    Der Wolf hat die später erscheinenden Jagdhunde angegriffen und ließ sich weder durch lautes Schreien, noch durch einen Warnschuß vertreiben.
    Einige Hunde waren bereits von dem Wolf gebissen worden und mussten tierärztlich versorgt werden.
    Wölfe in Deutschland gehören zur baltischen Tieflandpopulation und sind weder selten noch vom Aussterben bedroht.
    Schauen sie sich die Rissstatistiken für Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, NDS, SHS, MecPom an und sie wissen was fehlt, eine bundeseinheitliches Wolfsmanagement.
    Wolf ins Jagdrecht
    Herabsetzung des Schutzstatus
    Eindeutige Regelung bei Selbstschutz, Eigentumsschutz usw

  74. 4.

    Welche Trophäe hat ein Wolf ?
    Ein Geweih ? Einen großen Schwanz ?
    Oder ein "Großes Maul" ?!

  75. 3.

    Endlich mal ein mutiger Jäger, auch wenn er nicht aus Deutschland stammt !
    Laut seriöser Angaben verdoppelt sich die Zahl der Wölfe in Deutschland z.Z. aller 3 Jahre.
    Das ist so etwa wie das "Schneeballprinzip".
    Heute leben etwa 1000 Wölfe in Deutschland, wer rechnen kann, weiß, wieviele das in 3 Jahren werden !
    Wölfe überfahren an der Autobahn 11 in Finnowfurt, am Autobahnkreuz Werder, gerade erst an der Autobahn in Wolfsburg(was für ein Zufall), die Tiere sind ja so scheu, siehe der abgeschossene Problemwolf "Kurti" in der Lüneburger Heide.
    Gibt es denn auf der "Grünen Woche" in Berlin auch einen Fachvortrag zum Thema "Nutztiere und der Wolf" ?

  76. 2.

    Seit längerer Zeit wird der Wunsch, die Wölfe zu schiessen, angekündigt. Nun ist es passiert und wir wissen nicht was wirklich geschah, ausser dass es jetzt wahrscheinlich noch mehr "mutige" Jäger gibt. Irgendwie kann ich die "Gefahr in Verzug" nicht glauben, weil ich schon Jägergeschichten gehört habe, wo ich mich frage warum "Kreti&Pleti" so leicht einen Jagd-und Waffenschein erwerben können.

  77. 1.

    Hat dieser "niederländische Jagdgast" eine deutsche Lizenz? Was hat der sonst hier zu suchen mit seinem Gewehr? Offenbar kennt er die deutschen Gesetzte nicht. Was haben niederländische oder dänische Jäger hier in unseren Wäldern zu suchen?

    So richtig nach "Notwehr" oder "Zufall" riecht das echt nicht, sondern eher nach Trophäensammeln (wenigstens in Form von "ich toller Ballerhecht mit erlegtem Wolf" auf Selfie). Und wenn der Wolf tatsächlich die Hunde "angegriffen" (sich gewehrt?) haben sollte, so ist das sein gutes Recht der Natur, so ein Dackel oder Jagdhund kann da ja wohl kaum als "wertvoller" angesehen werden, angesichts der Rarheit der Wölfe. Da hat der Jäger nicht herumzuballern, außer vielleicht in die Luft, um die auseinanderzutreiben. (Falls sowas erlaubt ist.)

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