Brandenburg, Prädikow: Die Trümmer eines Flugzeugs liegen am 12. Januar 2019 nach einem Absturz auf einem Feld (Quelle: DPA/Jörg Carstensen)
Bild: dpa

Märkisch-Oderland - Opfer des Strausberger Flugzeugunglücks identifiziert

Die Opfer eines Flugzeugunglücks in der Nähe von Strausberg (Märkisch-Oderland) sind identifiziert. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft dem rbb bestätigte, hat die Gerichtsmedizin einen Teil ihrer Untersuchungen bereits abgeschlossen. Demnach handelte es sich bei den Insassen um zwei 64 und 65 Jahre alte Männer. Einer von ihnen war Lehrer einer Flugschule. Bei dem anderen handelte es sich vermutlich um einen Piloten, der seine Lizenz erneuern wollte.

Nach wie vor ist allerdings unklar, wie es zu dem Absturz kam. Die Staatsanwaltschaft habe ein Gutachten zur Unglücksursache in Auftrag gegeben. Dabei soll unter anderem auf Alkohol und Betäubungsmittel getestet werden.

Abschlussbericht wird erst in einigen Monaten erwartet

Das Kleinflugzeug war am Samstagmittag wenige Kilometer vom Flugplatz Strausberg entfernt auf einem Feld aufgeschlagen und wurde dabei komplett zerstört. Möglicherweise hatten die Piloten eine Notlandung eingeleitet, wobei sich ihr Flugzeug jedoch wegen eines Grabens, der durch das Feld läuft, überschlug.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig erwartet, dass endgültige Ergebnisse zur Absturzursache erst in einigen Monaten vorliegen werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.01.2019, 14 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Welch Unfug!
    ab dem 50. Lebensjahr alle 6 Monaten ist der Fliegerarzt aufzusuchen von beruflich tätigen Piloten.

  2. 1.

    Ich kann nicht verstehen,das alte Leute in diesem Alter noch Fliegen dürfen.Ich mußte um meinen LKW-Führerschein zu behalten, ab 50 Jahren einen Gesundheitsscheck machen und dann regelmäßig alle Jahre wieder. Für die finanziellen Eliten die fliegen und nicht fahren müssen,gilt dieses anscheinend nicht.

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