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Quelle: dpa/Paul Zinken

Einsatzkräftemangel in Berlin

Personalvertreter fordert 7.000 zusätzliche Polizisten

Mirko Prinz, Vorsitzender der Personalvertretung Unabhängige in der Polizei, sieht die Berliner Polizei aufgrund von Personalmangel nur beschränkt einsatzfähig. "Mittlerweile ist das traurigerweise der Regelfall, dass nicht wie früher alle geeigneten Delikte durch die örtliche Kriminalpolizei bearbeitet werden können", sagte Prinz der Tageszeitung "Die Welt". Sein Verein stellt den Vorsitz des Gesamtpersonalrates der Polizei in der Bundeshauptstadt.

"Um ordentlich arbeiten zu können, bräuchten wir mindestens 24.000 Polizeivollzugsbeamte", sagte Prinz. Derzeit hat Berlin etwa 17.000 Polizisten. Auch Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik fordert mehr Personal für ihre Behörde.

Innensenator Geisel intervenierte für seine Nachbarin

Die Debatte um die Einsatzfähigkeit der Berliner Polizei hat nach einer Hilfsaktion von Innensenator Andreas Geisel (SPD) für eine Nachbarin vor ein paar Tagen neue Nahrung erhalten. Mit Blick auf die Personalsituation wollte die Leitstelle zusätzlich zur Streifenwagenbesatzung keine weiteren Kriminalbeamten zu der älteren Dame schicken, die Trickbetrügern zum Opfer gefallen war.

Geisel intervenierte, erntete dafür aber viel Kritik von Gewerkschaften und Innenpolitikern. Er betonte aber auch, sich intensiv um eine bessere Personalausstattung zu kümmern.

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