Symbolbild - Eine Windböe fängt sich in einem Regenschirm (Bild: dpa/Boris Roessler)
Video: rbb|24 | 08.01.2019 | Naomi Donath | Material: TV News Kontor | Bild: dpa

Bis zu 85 Kilometer pro Stunde - Sturmtief Benjamin bringt heftige Böen

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Berlin und Brandenburg am Dienstag vor Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde. Grund ist Sturmtief Benjamin, das von Nordwesten über die Region hinwegzieht. Wer kann, sollte insbesondere am Mittag und Nachmittag nicht ins Freie gehen.

In Berlin und Brandenburg wird es am Dienstag stürmisch - Grund ist Sturmtief Benjamin, das im Laufe des Tages vom Skagerrak über die Ostsee nach Polen zieht, heißt es in einer amtlichen Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Besonders mittags und nachmittags könne es zu Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen, sagte Torsten Walter, Meteorologe von Meteogroup, rbb|24. Vereinzelt könnten Böen auch stärker sein. 

"Das geht allerdings nicht in Richtung Orkan", schränkte Walter ein. Solche Stürme gebe es häufiger im Winter. Die heftigsten Auswirkungen hat Sturmtief Benjamin allerdings nicht in Berlin und Brandenburg. "Die stärksten Böen gibt es an der Nordsee und im höheren Bergland", so Walter.  

Auf Waldspaziergänge verzichten

Der Dienstag wird laut der Prognose auch geprägt sein von Niederschlag. Zunächst regne es, erklärte Walter. Am Nachmittag gehe das über in Schauerwetter. Die Schauer könnten auch mit Schnee und Graupel vermischt sein. Zusammen mit dem Schauerwetter seien auch die stärksten Böen zu erwarten. 

Auf Waldspaziergänge solle man am Mittag und Nachmittag, wenn die Böen erwartet werden, verzichten, empfiehlt Walter. Und am besten zu dieser Zeit gar nicht ins Freie gehen. "Es kann der ein oder andere Ast abreißen oder der ein oder andere Dachziegel herunterfallen." Es werde jedoch nur zu einzelnen Beeinträchtigungen kommen. "Es wird nicht die gesamte Region kopfstehen."

Glätte in der Nacht zum Mittwoch

In der Nacht zum Mittwoch schwächt sich der Sturm ab. Es sind dann in Berlin und Brandenburg noch Windböen um 55 Kilometer pro Stunde aus Nordwest zu erwarten. Da die Temperaturen etwa absinken, kann es in der Nacht außerdem ein bisschen schneien. Der DWD warnt deshalb örtlich vor Glätte.

Sendung: Inforadio, 08.01.2019, 06:57 Uhr

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