Ein Mann wird in Handschellen gelegt (Quelle: dpa/May).
Bild: dpa/Frank May

Leiche in Kaiserslautern gefunden - Toter Reinickendorfer: Familiärer Konflikt wahrscheinlich

Nach dem gewaltsamen Tod eines 40-Jährigen aus Berlin-Reinickendorf gehen Ermittler davon aus, dass der Mann familiären Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen ist. "Das Motiv liegt vermutlich im familiären Bereich", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Mittwoch.

Ein 37 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Er soll der Schwager des Opfers ein.

In Berlin getötet, mit dem Auto nach Kaiserslautern gebracht

Die Leiche des Reinickendorfers war am Sonntag in Kaiserslautern entdeckt worden. Die Anklagebehörde wirft dem Verdächtigen vor, seinen Verwandten in der Silvesternacht in Berlin getötet und ihn im Auto in die Stadt in Rheinland-Pfalz gebracht zu haben. Der 37-Jährige war in der Nähe von Stuttgart festgenommen worden.

Die Frau des Opfers hatte ihren Mann zunächst als vermisst gemeldet. Er war zuletzt am 31. Dezember gegen 21 Uhr gesehen worden. In der ersten Mitteilung der Polizei hieß es, der Vermisste habe weder seine Medikamente noch Mobiltelefon und Ausweispapiere dabei.

Sendung: Abendschau, 09.01.2019, 19:30 Uhr

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