U-Bahnhof Schönleinstraße in Berlin (Quelle: imago/PEMAX)
Bild: imago/PEMAX

Bahnhof Schönleinstraße - Mann durch Messerstiche im U-Bahnhof verletzt

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung im U-Bahnhof Schönleinstraße ist ein Mann schwer verletzt worden. Wie die Berliner Polizei am Montag berichtete, war der 29-Jährige am Sonntagmittag mit einem Messer angegriffen worden. Er habe Stichverletzungen an Armen, Gesäß und Oberschenkel erlitten.

Polizei nahm Verdächtigen fest

Die Angreifer waren zunächst unerkannt geflüchtet. Einer der mutmaßlichen Täter, ein 28-Jähriger, konnte jedoch später von der Polizei festgenommen werden. Die Ursache für den Streit ist bislang noch unklar.

Die Linie U8 war wegen des Polizeieinsatzes zwischen den U-Bahnhöfen Hermannplatz und Kottbuser Tor für rund eines Stunde unterbrochen. Polizei und Feuerwehr hatten zunächst von einer Schlägerei gesprochen.

Sendung: Brandenburg aktuell, 11.02.2019, 19 Uhr 30

Kommentar

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23 Kommentare

  1. 23.

    "Niedrige instinkte und Absichten " haben zunächst und in erster Linie die Täter. Also was soll ständig ihre populistische Argumentation ?

  2. 22.

    Wo sehen sie da Zusammenhänge oder gar belastbare Zahlen? Vermutungen und Spekulationen ohne Zusammenhänge in den Raum werfen kann jeder. Besser gesagt machen das eigentlich immer die gleichen mit bestimmter Absicht.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-03/messerangriffe-statistiken-innenministerium-debatte

  3. 21.

    Ihr Kommentar ist eigentlich "ohne Worte" oder welche belastbaren Zahlen lieferte (G.M.). Reicht ihnen die PKS nicht oder ist sie ihnen nicht ideologisch genug?

  4. 20.

    Ich vermittle keinen Eindruck, das machen eher diejenigen hier die etwas herbeireden wollen was so nicht existiert, ich habe von Tatsachen geschrieben.

    Versuchen sie mal ihre Unterstellungen durch belastbare Zahlen zu untermauern anstatt hier irgendwelche nicht existierenden Zusammenhänge zu postulieren.

  5. 19.

    Wenn man nicht diskutieren oder vergleichen darf, ohne dass einem gleich Gewaltverherrlichung oder sonst irgendeine politische Gemeinheit unterstellt wird, dann ist mir die Diskussion ehrlich gesagt zu blöd. Solche Keulen kommen am Stammtisch sicher gut an, der normale Mensch wendet sich dann ab, und genau das ist die Absicht von solchen Keulen.

  6. 18.

    Das ist einfach nur falsch, was Sie hier für einen Eindruck vermitteln wollen.
    In Berlin kann man gar nichts "herbeireden", da ständig etwas passiert, vor allem an den Bahnhöfen und in den U-Bahnen. Im Schnitt u. a. täglich 7 Messerangriffe.
    Die PMK rechts macht bei Gewalt weniger als ein Zwanzigstel der Messerangriffe aus.
    Was Sie da falsch über Wahrscheinlichkeiten erzählen wollen, verstehen viele Berliner deutlich besser, die abends nämlich lieber ein Taxi nehmen oder sich abholen lassen.

    https://www.berlin.de/polizei/verschiedenes/polizeiliche-kriminalstatistik/

  7. 17.

    Na klar, egal was ich geantwortet hätte, sie hätten mit Sicherheit eine Antwort gefunden der ihre vorgefertigte Meinung bestätigt.

  8. 16.

    Erschreckend ist eher wie immer die gleichen Personen solche schrecklichen Ereignisse für ihre niedrigen Instinkte und Absichten mißbrauchen wollen.

  9. 13.

    Erschreckend, wie dieser Kommentar gezielt angwendete Gewalt verharmlost und durch den Vergleich mit den Gefahren des Straßenverkehrs mit den allgemeinen Lebensrisiken gleichsetzt, so als ob man als Individuum oder als Gesellschaft Gewalt gefälligst hinzunehmen hätte.

  10. 12.

    Der zweite Fall von dem ich heute lese .Die Morgenpost meldet Messerstecherei an der U 8
    da wird auch der Täter gesucht.
    Furchtbar.

  11. 10.

    Pietätlosigkeit ist wenn man solche traurigen und schmerzlichen Anlässe mißbraucht um sein ganz eigenes widerliches Süppchen zu kochen! Soviel zu anonym.

    Ich kann nicht erkennen dass hier Anteilsnahme ausgesprochen worden ist. In einem gebe ich ihnen recht, die Kommentare 2, 3 und 5 hätte man sich sparen können, da wäre Zurückhaltung angebracht gewesen. Egal ob wir von einem Schwerverletzten oder einem Toten erfahren.

  12. 8.

    Lieber Tom, Ihr Kommentar ist an Pietätlosigkeit nicht zu überbieten. Aber in der Anonymität des Internets lässt sich ja ganz schnell was schreiben.

    Ich möchte mal sehen, dass Sie zu den Angehörigen des jungen Mannes gehen, der am Samstagnachmittag im Prenzlauer Berg aufgrund einer Messerattacke verstorben ist, und denen sagen, dass die Wahrscheinlichkeit an einem Autounfall zu sterben weitaus höher ist.

    Ihr Kommentar ist schlicht pietätlos und gegenüber den Opfern und Angehörigen solcher Straftaten an absoluter Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Manchmal sollte man vielleicht auch einfach mal gar nichts sagen und sich in Zurückhaltung üben.

  13. 7.

    Warum "aufweisen sollen"? Halten sie die Menschen für zu dumm Schlüsse aus der zunehmenden rechten Gewalt und anderen Aspekten der Statistiken zu ziehen? Oder wollen sie etwa die unbestrittene Zunahme rechter Gewalt bestreiten?

  14. 6.

    Es sind Leute wie sie, die die Angst herbeireden. Die Gefahr bei einem "stinknormalen" Verkehrsunfall oder durch rechte Gewalt schwer verletzt zu werden ist erheblich größer, nur darüber regt sich keiner auf.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/zwei-tote-ueberholmanoever-wriezen-brandenburg.html

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/fremdenfeindliche-attacke-angriff-kind-berlin-hellersdorf.html

  15. 5.

    Ich denke nicht die Kriminalstatistik von 2018 wird uns in allen Feldern mehr Sicherheit verheischen..

    Rechnen sie mit einer Zunahme der "Rechten Gewalt", insbesondere die Zunahme Antisimetischer Übergriffe, Angriffe auf Parteibüros und Sympathisanten, die deutliche Zunahme von Messerangriffen durch Rechtsextremisten u.a. Delikte werden dem Bürger sicher aufweisen sollen, woher die Gefahr kommt ;-)

  16. 4.

    Mit Gewaltvideos werden schon Kinder im Internet konfrontiert oder auf ihrer Spielekonsole bezw dem Handy. Manche Eltern finden es nicht schlimm, dass ihre Kleinen in den Spielen Menschen totschiessen: Sind ja "nur" virtuelle Figuren...
    Aber genau das ist es, diese noch so formbaren Seelen werden mit töten größer - diese Spiele gehören zu ihrer "Normalität". Und genau das setzt nach und nach die Hemmschwelle herab, ganz automatisch, sie können daran allein auch nichts verändern - es sei denn, die Eltern, Großeltern und auch die Schulen ziehen noch die Notbremse und klären rechtzeitig! auf.
    Das wäre so dringend.

    Als Elternteil hätte ich große Bedenken, wenn meine jugendlichen Kinder nur zuhause hocken würden. Meine Gedanken wären bei Mobbing, Ängste vor gewaltbereiten anderen Jugendlichen in der Umgebung, Drogenszene...(wer nicht wenigstens mal probiert, grenzt sich aus...).
    Ich würde immer wieder ruhig das Gespräch mit meinen Kindern suchen, auch wenn's ihnen nervt.

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