Fahrgäste in der Berliner U-Bahn (Quelle: dpa/Markus C. Hurek)
Bild: dpa/Markus C. Hurek

Fahrscheinkontrolleure in Berlin - BVG-Kontrolleure: Wie sie arbeiten, was sie dürfen

Fahrkartenkontrolleure im Berliner Nahverkehr geraten immer wieder in die Kritik: Sie seien ungehobelt, ungepflegt, ungebildet und mitunter aggressiv, so der Vorwurf. Doch wer Kontrolleur bei der BVG werden will, muss durchaus Ansprüchen genügen. Von Sabine Prieß

Einstellungsvoraussetzungen für Fahrkartenkontrolleure bei der BVG:

- "Sachkundeprüfung" nach §34a GewO (Bewachungserlaubnis)

- Führungszeugnis ohne Eintrag

- gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift

- sicheres und freundliches Auftreten samt gepflegtem Erscheinungsbild

Wenn die Tür zuknallt, geben sie sich zu erkennen

Oft sind es Männer zwischen 30 und 40 Jahren - mit Vollbart vorne und Stiernacken hinten, mitunter sind es auch Frauen in ausgebleichten Jeans oder ältere Herren, die wie Versicherungsvertreter aussehen: Viele, die in Berlin in Bus und Bahn einsteigen, könnten Fahrkartenkontrolleure sein - doch im öffentlichen Nahverkehr geben sich diese immer erst dann zu erkennen, wenn die Türen zuknallen. "Die Fahrscheine ma bitte", heißt es dann und von zwei Seiten nähern sich die immer im Doppelpack arbeitenden Fahrausweisprüfer.

Dann ist es im Waggon vorbei mit stoischem Gestarre aufs Handy: Hektisch wird in sämtlichen Taschen gewühlt - oder provokativ langsam gesucht. Auch lange Erklärungen sind mitunter zu hören. Der Hund hätte das Ticket gefressen, die Geldbörse liege zuhause oder gerade eben sei der Fahrschein doch noch dagewesen. Aber auch wer seinen Fahrschein hat, ist nicht gern in der Situation.

Spaß bei ihrer Arbeit haben die Fahrausweis-Überprüfer also eher selten. Das erklärt vielleicht auch ihren schlechten Ruf. Ungehobelt und rüde seien sie meist, des Deutschen oft kaum mächtig, schlecht gelaunt sowieso und stets auf ihren Quotenfang aus, ist immer wieder zu hören. Fangprämien für gefangene Schwarzfahrer gibt es allerdings trotz der Gerüchte gar nicht, versichern die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rbb|24. Auch private Sicherheitsfirmen, die Fahrkartenkontrolleure stellen, dürften laut Vertrag, so ein Pressesprecher der BVG gegenüber rbb|24, keine Fangprämien ausloben.

95 Mitarbeiter kontrollieren in U-Bahnen, Bussen und Tram

Von 95 Kontrollkräften, die täglich im BVG-Netz die Fahrscheine kontrollieren, gehören den Angaben zufolge 40 Mitarbeiter zur BVG selbst. Die restlichen Kräfte würden von zwei Fremdfirmen gestellt.

Fahrausweisprüfer der BVG werden, so die Antwort auf eine kleine Anfrage aus dem Jahr 2017 nach Tarifvertrag TV-N Berlin EG 3 vergütet. Brutto verdient ein von der BVG selbst unter Vertrag genommener Kontrolleur demnach mindestens 2.036 und maximal 2.223 Euro.

Die "Vergütung der Dienstkräfte der Dienstleister regeln die Fremdfirmen eigenständig nach bestehenden Tarifverträgen, von der BVG ist die Einhaltung des Mindestlohns vorgegeben", sagt der Pressesprecher. Der liegt derzeit bei 9,19 Euro pro Stunde. Das würde bei 38 Stunden wöchentlich ein Monatsgehalt von brutto 1.396 Euro machen.

Hinzu kommen bei den Mitarbeitern eventuelle Schichtzulagen - und in der Realität dann auch immer wieder verbale und körperliche Übergriffe: In der Vergangenheit wurden Fahrkartenkontrolleure in Berlin ins Fahrbahngleis gestoßen, mit Tritten, Schlägen und Flaschen attackiert, es kam zu Messerattacken, Schlägen, Beschimpfungen.  

Aber auch sie selbst geraten immer wieder in den Fokus. Im Sommer 2018 standen zwei Fahrkartenkontrolleure vor Gericht, die - in diesem Fall in der Berliner S-Bahn - Touristen abgezockt haben sollen. Im vergangenen November soll ein BVG-Sicherheitsmitarbeiter an einem U-Bahnhof einen Mann ins Gesicht geschlagen haben.

Die Grundausbildung bei der BVG dauert etwa vier Wochen

Klingt nicht nach einem wirklichen Traumjob. Aber nach einem, der im Zweifelsfall auch ohne Schulabschluss, Ausbildung oder gar Studium zu haben ist. Verlangt werden nach Angaben der BVG eine "Sachkundeprüfung" nach Paragraf 34a GewO, auch Bewachungserlaubnis genannt, ein behördliches Führungszeugnis ohne Eintrag, gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift und ein "sicheres und freundliches Auftreten samt gepflegtem Erscheinungsbild". Einige der letztgenannten Voraussetzungen sind sicherlich Interpretationssache und zudem tagesformabhängig. Abweichungen jedoch, so die BVG, würden nicht akzeptiert, man prüfe ständig durch Stichproben von Qualitätsprüfern die Einhaltung.

Wer sich bewirbt bei der BVG und angenommen wird, absolviert laut BVG die Grundausbildung für einen Fahrausweisprüfer, die im Regelfall vier Wochen dauere. Zuerst lernen neue Mitarbeiter demnach im Rahmen einer Theorie-Schulung die "Tarif- und Beförderungsbestimmungen des VBB, denn diese sind Grundvoraussetzung in der Fahrausweisprüfung". Weiter geht es mit dem Streckennetz, den Beförderungstarifen und den Tarifbestimmungen. In der dann folgenden praktischen Einweisung, die von festangestellten Fahrausweisprüfern durchgeführt wird, geht es dann - ganz am Ende der Grundausbildung - auch um kundenfreundliches Verhalten.

2017 wurden sieben Millionen Menschen kontrolliert

Zu tun haben die Kontrolleure dann, wenn sie im Einsatz sind, viel. 2018 haben die Berliner Verkehrsbetriebe nach eigenen Angaben über eine Milliarde Menschen durch die Stadt chauffiert. Allerdings fährt davon nur ein geringer Teil schwarz - sowohl bei der BVG als auch bei der S-Bahn lag der Anteil der Fahrgäste, die ohne Ticket unterwegs waren, zuletzt auf dem niedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Demnach hatten 2018 bei der BVG zwischen Januar und September 3,14 Prozent der kontrollierten Fahrgäste keinen gültigen Fahrausweis, bei der S-Bahn waren es 2,59 Prozent.

Dabei ist der Aufwand für die Kontrollen im Vergleich zum Jahr 2017 noch einmal deutlich gestiegen: In U-Bahn, Bus und Tram wurden mehr als sieben Millionen Menschen kontrolliert (2017 waren es rund fünf Millionen).

Was Kontrolleure eigentlich dürfen

Da Kontrolleure - in der Realität angekommen - immer wieder durch ihr Äußeres oder aggressives Auftreten auffallen und ihre Übergriffe die Gerichte beschäftigen, wiederholen sich auch die Debatten darüber, was die Kontrolleure dürfen und was nicht. Fakt ist: Den Kontrolleuren ist gestattet, von Schwarzfahrern den Ausweis zu verlangen, um Namen und Adresse festzustellen. Sie dürften sie allerdings nicht dazu zwingen. "Die Kontrolleure dürfen nicht durchsuchen, dürfen nicht in Taschen greifen", sagte Ernst Medecke, Fachanwalt für Strafrecht im Deutschlandfunk im Sommer 2018.

Kontrolleure dürfen darüber hinaus Schwarzfahrer auffordern, auszusteigen, um die Identität zu überprüfen - das gilt auch für Minderjährige. Wer nicht kooperiert oder gar versucht wegzulaufen, darf festgehalten werden, bis die Polizei kommt. Dieser Fall ist vom "Jedermannsrecht" gedeckt. Da Schwarzfahren eine Straftat ist, dürfen Kontrolleure auch anfassen. Jemand, der bei einer Straftat auf frischer Tat ertappt wird, dürfe festgehalten werden, bis die Polizei komme, so Anwalt Medecke. Gewalttätig dürften sie aber nicht werden, es sei denn, es handelt sich um Notwehr. Auch die Taschendurchsuchung ist der Polizei vorbehalten, wie der Anwalt erklärt.

Kontrolleuren drohen interne Sanktionen

Wer sich als Fahrscheinausweisprüfer fehlverhält, dem drohen neben Gerichtsverfahren auch interne Strafen. Dazu gibt es nach Angaben der BVG "vertraglich vereinbarte Regelungen gegenüber den Dienstleistern". Denn, so formuliert es ein mutmaßlicher Mitarbeiter der BVG-Personalentwicklung auf der Internetplattform kanunu.de: "Die von uns eingesetzten Kontrolleure sind vielmehr angehalten und geschult, auch in schwierigen Situationen deeskalierend zu wirken und die Kontrolle der Fahrscheine so unbeschwert wie möglich für unsere Fahrgäste durchzuführen."

Sendung:

Beitrag von Sabine Priess, rbb|24

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17 Kommentare

  1. 17.

    Letztes Jahr als ich im 9. Monat schwanger war bin ich nach einer schocknachricht vom krankenhaus die Straßenbahn eingestiegen. Ich hatte meine 2 Std karte in der Hand da ich in Gedanken war vergaß ich zu knipsen. Und 2 Station später kam die Kontrolle. Die mich vollgemeckert haben das ich zu langsam aus der Bahn gestiegen bin. Den ich konnte kaum noch laufen der schwere dicke Bauch meine dicken Füße schwanger eben. Kein mittgefühl von den kontrolören. Ich war 60 Euro los. Frechheit ich hatte ne Fahrkarte in der Hand. Den hinweg hab ich geknipst.

  2. 15.

    Das einfachste wäre doch einfach einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr einzurichten, dann brauchen wir auch die blöden Kontrollen nicht mehr

  3. 14.

    Skandalös ist, dass die BVG nur ca. 40 Prozent der Kontrolleure selbst einstellt, ausbildet und ordentlich bezahlt und die übrigen 60 Prozent - laut Artikel vermutlich zum Mindestlohn - von anderen Unternehmen bestellt. Ein solcher Job sollte fair vergütet werden!

  4. 13.

    Vor ein paar Monaten hatte es auch mich erwischt... Die Freundlichkeit der Kontrolleure.
    Ich hab zum ersten mal ein elektronisches Ticket gekauft in der Ticket App um mit der Tram zu fahren. Als diese kam, kaufte ich gerade das Ticket und während ich einsteig, buchte das System noch das Ticket. Die Türen schlossen sich und es tönte „Fahrkarten bitte“ durch den Wagen. Als die Herren dann bei mir waren, hies es nur... Ticket ungültig, Ausweis bitte. Das stommte mich dann weniger glücklich und auf Nachfrage teilte man mir mit, ich hätte das Ticket zu spät aktiviert. Ich müsse es immer 2 Min. vor Antritt aktivieren. Dieser Hinweis steht aber nirgends offensichtlich und wiederspricht sich mit der Tatsache das ich in der Tram das Ticket am Automaten auch erst nach dem Einsteigen bekomme und nicht vorher. Am Ende setzte man mich immer mehr unter Druck, pochte auf meinen Ausweis und als ich verweigerte aus zu steigen, ging der Mann einfach mit meinem Ausweis weg. Letztlich stand ich draußen, war umringt von zwei kröftig gebauten Männern die null Respekt zeigten und auf Fragen keine Antworten hatten. Da ich in der Nähe der BVG war (Warschauer), wollte ich es dann gleich vor Ort klären. Hier war der Ton dann noch schärfer und die Klärungsbereitschaft bei Null hinter Sicherheitsglas. Erst am nächsten Tag könne man was im System finden zum klären.
    Fazit ist: Ich kaufe nicht mehr Tickets über die digitale Anwendung. Die 2 Min Regel wurde mir im Grunde sogar bestätigt. Ich hatte keine Absicht schwarz zu fahren, aber man hat mich behandelt wie ein Schwerverbrecher inkl. Gerichtsverfahren. So nicht.

  5. 12.

    Verstehe Ihre Aussage nicht. Kontrolle heißt ALLE Fahrgäste zu überprüfen. Ich besitze auch eine Karte für 65 Plus und habe keine Probleme damit. Allerdings kam es schon vor,dass mich ein Busfahrer barsch aufforderte meine Karte an den Hotspot im Bus zu halten. Aber deswegen bin ich nicht gleich beleidigt.

  6. 11.

    Die persönlichen Daten sind zwar beim Vorzeigen des Berlin-Passes schwierig zu schützen, aber mit den Kontrolleuren habe ich noch nie ernsthafte Probleme bekommen und könnte auch keine Kritik an deren Arbeit äußern.

  7. 10.

    Wo bitte ist es aktuell geregelt, dass in Bussen nur vorn eingestiegen werden darf?
    Des Weiteren wird auch in Bussen von einem der BVG beauftragten Fremddienstleister Fahrausweise kontrolliert.

  8. 9.

    Ich hsbe seit über 40 Jahren eine Monatskarte und fühle bin immer beleidigt wenn ich kontrolliert werde. Kundenfreundlich ist das nicht.

  9. 8.

    Das Personal der BVG ist im Allgemeinen eher unhöflich. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die BVG hat da mE eher ein grundsätzliches Problem.

  10. 7.

    Ja, es gibt freundlichen und unfreundliche BusfahrerInnen und KontrolleurInnen.
    Ja, es werden die hinteren Türen geöffnet, weil es sonst ewig dauert, bis alle eingestiegen sind. So werden Verspätungen vermieden.
    Und ja, ich wurde auch schon in Bussen kontrolliert.
    Wenn ich meinen Einkaufstrolly dabei habe und hinten einsteigen möchte, dann zeige ich schon beim Vorfahren den BusfahrerInnen meinen Fahrschein und bekomme ein freundliches Kopfnicken, bisher immer und dass bei 2-3 Fahrten pro Woche auf verschiedenen Buslinien.

    Wenn es nach mir ginge, das Kontrollpersonal noch mehr aufstocken, denn wer schwarz fährt, schadet der Gemeinschaft und hat dafür geradezustehen, auch vor Gericht. Von einer Rückstufung zur Ordnungswidrigkeit halte ich gar nichts.
    Ich muss mir auch jeden Monat von meinem ALG2 das Sozialticket für 28€ kaufen.

  11. 6.

    Keine Bahnen für die Gleise,
    alte Züge poltern nicht leise,
    auch Tram-Fahrer fehlen hier,
    ABER Kontrolleure haben wir!

  12. 5.

    Wie schon wesentliche Dinge im Artikel nicht vorkommen ...

    Im § 127 (1) StPO heißt es eingangs: Wird jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen ...

    ODER seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann ... UND ERST DANN kann vorläufig festgenommen (und festgehalten) werden! Sobald also die Identität feststeht, hält keine Zivilperson jemanden fest!

  13. 4.

    Ihren Vorwurf an die männlichen Busfahrer stimmt so nicht. Oftmals erlebe ich genau das Gegenteil. Da wird sogar gegrüßt und höflich genickt beim Vorzeigen des Fahrausweises. Klar gibt es auch ein paar andere, doch die übersehe ich glatt, denn ich will ja auch keine Beziehung zum Fahrer aufbauen. Und ja, die Fahrerinnen sind in der Regel grundweg freundlich. Würde jeder einzelne Fahrausweis genauestens vom Fahrpersonal geprüft werden, steht der Buss länger als gefordert an der Haltestelle und dann ist wieder das Geschrei groß über die Unpünktlichkeit. Zudem sollen ja auch eigentlich in Bussen Kontrollen eingesetzt werden. Habe aber noch nie welche gesehen.

  14. 3.

    Die BVG täte gut daran, erstmal für Sicherheit und Sauerkeit auf den Bahnhöfen und in den Verkehrsmitteln zu sorgen - vor allem endloch mal dauerhaft das Hausrecht durchsetzen gegenüber Trinkern, Junkies und Rauchern in den Bahnhöfen - anstatt die eh schon massiv gestressten Fahrgäste weiter zu gängeln. Da ein Großteil der Verkehtsmittel ausfällt oder unzumutbar aussieht, bekleckert sich die BVG nicht mit Ruhm, sondern kassiert dreist weiter die volle Monatskartengebühr und Fahrpreise ab. Eigentlich wäre mal eine Rückerstattung wegen unzureichender Vertragserfüllung angebracht. Stattdessen die Kontrollen zu verschärfen, um noch mehr Geld aus den Fahrgästen zu pressen, ist unverschämt.

  15. 2.

    Ich vermute, das Problem liegt darin, dass sich heute jede Firma/Behörde zwar an die formalen Vorgaben hält ohne die man ja nicht mal Müllsammler werden darf (da braucht man sicher einen 6-wöchigen Lehrgang in Umweltrecht und nachgewiesene Recyclingkompetenz oder ein Diplom in Abfallmanagement) die menschliche Komponente jedoch keine Rolle spielt. Wo früher nach Sympathie und sozialer Kompetenz auch Quereinsteigern eine Chance gegeben wurde zählen heute nur noch Zeugnisse und Bescheinigungen die oft nichts über die tatsächliche Eignung aussagen. Da werden dann eben auch Schlägertypen oder Dummbeutel eingestellt die irgendwann mal einen Lehrgang gemacht haben aber besser Türsteher geworden wären. Vielleicht sollte die BVG ihre Personalauswahl nicht Fremdfirmen überlassen sondern Personaler beschäftigen die auf den Charakter achten. Diese Kritik richtet sich nicht gegen die Masse der Kontolleure sondern gegen einen Teil der Mitarbeiter die offenbar vielen Fahrgästen negativ auffallen.

  16. 1.

    Das die BVG nur Kontrolleure zu zweit losschickt halte ich für richtig.
    Leider auf der U1nicht immer der Fall. Meist wird nur von einer Person kontrolliert.
    Da kommt bei mir die Frage auf, ob da jemand sich ein Zubrot verdient.

    Noch was anderes:
    Warum werden bei Bussen nicht die Beförderungsbedingungen eingehalten?
    Ich habe es schon oft erlebt, dass die Fahrer die hinteren Türen öffnen obwohl keiner aussteigt, aber Leute zum einsteigen damit auffordert.
    Seit 2004 ist der Einstieg in Bussen "VORN" geregelt.

    Und noch eine Anmerkung zur Höflichkeit:
    Busfahrer bemängeln Ja oft die Unhöflichkeit der Fahrgäste. Dann sollten sich die meisten Fahrer angewöhnen auch Blickkontakt zu den Fahrgästen aufzunehmen und auch zu gucken was man ihnen für ein Fahrausweis vorhält.
    Die meisten gucken nach links und es interessiert ihnen nicht ob und was man zeigt.

    Ich bin 62 Jahre, habe den Eindruck als ob manche Fahrer vom JobCenter gestellt werden.
    Ich erwarte mehr Respekt gegenüber den einsteigenden Fahrgästen.

    Im Übrigen sind mir die Busfahrer innen am liebsten. Sie gucken immer freundlich und haben einen Gruß für die Fahrgäste übrig.

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