Altstadt Berlin-Köpenick, Stau in der Lindenstraße vor der Bahnhofstraße (Bild: Matthias Koch)
Bild: Matthias Koch

Kommentar: Verkehrschaos in Köpenick - Wie der Köpenicker Stau Geschäfte bedroht

Dass die Sperrung einer der wichtigsten Verbindungen über die Spree Probleme bringt, ist selbstverständlich. Dass aber Berlins Verkehrsverwaltung und der Bezirk das Chaos so wenig in den Griff bekommen, ist eine Zumutung, findet Bettina Rehmann.

Die Sperrung der Salvador-Allende-Brücke in Köpenick ist schon per se ein Ärgernis. Aber die von der Senatsverwaltung für Verkehr und dem Bezirk Treptow-Köpenick verzapften Umleitungen und die fehlende Lösung für die Ampelschaltung nördlich und südlich der Brücke stehlen den Köpenicker Autofahrern ihre Lebenszeit. Und nicht nur denen: Das Verkehrschaos wirkt sich negativ auf Geschäfte und den Alltag der Menschen aus.

Einrichtung einer Einbahnstraße in Richtung Norden durch die Altstadt Köpenick ab Montag, den 11.02.2019. (Quelle: rbb|24/OpenStreetMap)
Bild: rbb|24/OpenStreetMap

Obwohl beispielsweise die Einbahnstraßenregelung durch die Altstadt Abhilfe schaffen sollte und das elende Vorbeiquetschen der Autos aneinander zu Stoßzeiten wirklich nicht zu ertragen war, hat sich der Stau zur Hauptverkehrszeit nun schlicht verlagert.

Rückstau bis nach Müggelheim

Immerhin kommt man nach Norden in Richtung Wuhlheide, doch nur im Schneckentempo. Wo es nördlich der Altstadt in Richtung Bahnhof führt, hatte bisher ein grüner Pfeil den Druck rausgenommen – im Zuge der glorreichen Umleitungsbemühungen wurde die Grünpfeil-Ampel aber abgedeckt. Pro Ampelphase kommen nur noch eine Handvoll Autos rüber, Ergebnis: Rückstau in die Altstadt.

Die Einrichtung einer zusätzlichen Busspur auf dem Müggelheimer Damm sollte den Linienbussen helfen, im morgendlichen Berufsverkehr durchzukommen, schließlich will man ja nicht auch noch die Menschen, die umweltfreundlich auf den Bus umsteigen, bestrafen – doch die Spur freizuhalten führt zum elenden Rückstau. Es staut sich jetzt so weit in Richtung Müggelheim, wie es vorher nur selten passierte - und das sogar am Wochenende!

Zeitplan für Änderungen an Ampeln fraglich

Ganz besonders absurd ist auch, dass Bezirk und Verkehrsverwaltung offenbar nicht in der Lage sind, die unnützen Ampelschaltungen an der Allende-Brücke zu verändern. Jetzt stehen die Autos nördlich und südlich der bröckelnden Brückenreste im Rückstau. Im Norden könnte man dabei vermutlich mit der Abschaltung der Anlage auf einen Schlag fließenden Verkehr garantieren – eine Bedarfsampel für Fußgänger müsste es natürlich weiterhin geben.

Aber Vorschläge aus der Bevölkerung helfen hier ohnehin nicht, denn, so versichert die Senatsverwaltung für Verkehr auf Anfrage: "Die Anpassung von Lichtsignalanlagen ist mit erheblichem Aufwand verbunden." Hier muss geprüft, in Auftrag gegeben, genehmigt und umprogrammiert werden. Es ist schwer, dafür Verständnis aufzubringen, dass für eine Veränderung an der Ampelschaltung nördlich der Brücke noch mindestens vier Wochen eingeplant werden sollen und für die "Anpassung der Leistungsfähigkeit" der Ampel südlich noch gar kein Zeitplan genannt werden kann.

Noch schwieriger wird das mit dem Verständnis, wenn man bedenkt, dass die Verantwortung nun bei der Verkehrslenkung (VLB) liegt, einer Behörde, deren Auflösung wegen Inneffizienz und Schwerfälligkeit gerade erst beschlossen wurde.

Am ersten Tag nach der Sperrung, hatte ich mich fast über die himmlische Ruhe gefreut. Als Bewohnerin der Köpenicker "Insel" muss ich zwar täglich auf die andere Seite des Wassers – zur S-Bahn, zum Einkaufen, zur Kita unseres Kindes – aber ich bin nicht unbedingt auf das Auto angewiesen.

"So'n Scheiß"

Vier Wochen nachdem die Sperrung eingerichtet wurde, spürt aber nicht nur meine Familie die Folgen krass. Mein Lebensgefährte braucht für seine Arbeit den Wagen, oft braucht er auch den Anhänger. Um in den nächsten Stadtteil auf der anderen Spreeseite zu gelangen - in etwa 1,5 Kilometer Luftlinie wohlgemerkt - kann er mit dem Gespann die Umleitung über die Altstadt nicht nutzen und fährt stattdessen außen rum um den Müggelsee - eine 30 Kilometer lange Strecke.

Noch ein Beispiel, wie die Brückensperrung in den Alltag eingreifen kann: Die Oma unterstützt uns manchmal, holt unser Kind aus der Kita auf der anderen Spreeseite. Sie kommt aus Richtung Norden. Da die Altstadt nur noch in die entgegengesetzte Richtung durchfahren werden darf, braucht sie eine Stunde mehr - das ist weder der Oma, noch dem Kind zuzumuten. Besonders flexibel können wir unser Arbeitsleben jetzt nicht mehr gestalten. "Heute sind wir lange Auto gefahren, oder?", fragt sie unser Kind, das mit einem offenbar neu Gelernten "So'n Scheiß" antwortet.

Ein Schild in der Tür einer Bäckereifiliale in Köpenick (Bild: Matthias Koch)

Also künftig lieber mit dem Rad - das können aber nicht alle so regeln. So begründet die Filiale der Dresdner Feinbäckerei in der Rudower Straße ihr Schließen unter anderem mit der Verkehrssituation wegen der gesperrten Allende-Brücke. Die geschätzten Schrippen können unmöglich mehr pünktlich aus dem Stammgeschäft angeliefert werden, klagt der Bäcker Rainer Schwadtke. Er äußert auch seinen Unmut über undurchdachte Abläufe bei der Planung von Berliner Baustellen.

Noch so ein Beispiel: Der Abwasser-Unternehmer, der in unserer Nachbarschaft per Lkw die Klärgruben entleert, berichtet, er schaffe durch die langen Umwege, die er fahren muss, nicht mehr die für sein wirtschaftliches Überleben notwendigen sieben, sondern nur noch vier Touren - es ist eine Frage der Zeit, bis er die Umleitungen finanziell schmerzhaft spürt.

Die Lösung? Radfahren.

Mit der Sturheit von Bezirksbürgermeister Oliver Igel ("Mit einer Umleitung durch die Altstadt braucht uns der Senat nicht zu kommen") läuft es nicht, so stockt es nur. Die Ankündigung aus dem Hause von Verkehrssenatorin Günther, den Brückenneubau beschleunigen zu wollen, klingt hohl, einen 24-Stunden-Baubetrieb wird es in dem Wohnumfeld wohl kaum geben.

Derweil suchen sich die Köpenicker Autofahrer ihre eigenen Wege. Fahren falsch herum in die Einbahnstraßen, durch gesperrte Straßen, über Busspuren und Tram-Schienen, drehen Extrarunden, fahren Wendeschleifen.

Hoffen kann man natürlich, dass diejenigen, für die es machbar ist aufs Rad umsteigen und damit das Problem einfach selbst entschärfen - und die Stadt auch noch ein wenig gesünder für uns alle machen. Denn, so kommentierte ein Nutzer, die Meldung, dass Berliner deutschlandweit am längsten im Stau stehen: "Autofahrer stehen nicht im Stau, sie sind der Stau."

Beitrag von Bettina Rehmann

Kommentar

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26 Kommentare

  1. 26.

    An die grünen Philosophen hier: ÖPNV ist ja das gelobte Land. Wenn man im Einzelhandel arbeitet, kommt man aber zu Zeiten nach Hause, wenn die meisten hier auf alle Autofahrer schimpfenden längst bequem auf der Couch sitzen. Hat jemand mal versucht, nach 21.30 aus der Innenstadt in die Wendenschloßstraße zu fahren? Gern auch am letzten Sonnabend. Da waren nämlich wieder mal Bauarbeiten, diesmal S-Bahn Ring. Gleicht einer Reise auf`s Dorf. Das Problem ist die schleppende Abarbeitung der Behörden und auch der immer stärker werdende Schwerlastverkehr mit LKW. Nicht die PKW. Davon braucht man ca. 26 Golf um einen 40 Tonner zu ersetzen. Das die letzte Behelfsbrücke am Schloss die 40 Tonner noch lange erträgt, kann man nur wünschen. Sonst kauf ich mir ein Boot, um aus Köpenick raus zu kommen oder?

  2. 25.

    Ich habe seit Jahren jeden Morgen das Problem in Köpenick. Versuchen sie mal gegen 0700 Uhr aus Mahlsdorf zur Spindlersfelder Brücke zu kommen. Es wird seit Jahren immer schlimmer...Wan tut mal jemand was, wo kann man sich beschweren, wann endet das Chaos mal. Heute Morgen habe ich von Mahlsdorf SÜD bis zur Wuhlheide 25 Minuten gebraucht:-( Warum wird die Ampel Wuhlheide/Spindlersfelder Brücke nicht wenigstens anders geschaltet!???
    ES IST EINFACH ZUM ........:_/

  3. 24.

    Der Aussage von Encco kann ich mich nur anschließen. Köpenick hat einen fantastisch ausgebauten ÖPNV. Mit Bus oder Tram ist man schnell ans S Bahnnetz angeschlossen und fährt, teilweise auf eigener Trasse, an den im Stau wartenden Autos vorbei. Warum sollte ich so naiv sein, mich jeden Tag auf einen neuen Versuch einzulassen, heute besser durchzukommen, mich in mein Auto zu setzen und wertvolle Zeit (und Geld für Kraftstoff) dafür aufbringen, wenn ich sicher und entspannt gefahren werden kann und dabei mein Ziel manchmal sogar schneller, ohne lästige Parkplatzsuche, erreiche? Wenn mehr stauverursachende Autofahrer auf die Öffentlichen ausweichen würden, wäre das ein Gewinn für beide Seiten.

  4. 23.

    So groß kann das Elend nicht sein. Wenn man aufmerksam in die Autos schaut, so entdeckt man oft pro Auto nur eine Person und 4 leere Plätze. Zudem fährt man trotz der geringen Auslastung halbe Schiffe durch die Gegend. Naja...die Deutschen und ihre Autos wäre wohl ein anderes Thema. Ja, ich besitze auch ein Auto... jedoch stelle ich mich bei solchen täglichen Staus nur einmal an. Jetzt fahre ich gemütlich mit der BVG am Stau vorbei und erfreue mich über die Hartnäckigkeit der Autofahrer, sich jeden Tag erneut anzustellen.

  5. 21.

    Als alter Köpenicker frage ich mich, was kann Köpenick überhaupt? Ich hatte vor ca. 25 Jahren einen Kollegen der sagte: Köpenick ist schön wenn man durch ist. Das die Allendebrücke ein Sanierungsfall ist war schon lange bekannt. Aber es wurde gewartet bis nicht's mehr geht. Was ist mit der Langen Brücke? Auch da ist eine Seite gesperrt.
    Nicht jeder kann Radfahren oder mit den öffentlichen sein Ziel erreichen.
    Auch die Versorgung leidet.

  6. 19.

    Am Anfang als die Allende-Brücke gesperrt wurde, war es für uns als Anwohner schlimm. Die Autofahrer wurschtelten sich so durch. Doch was jetzt seit der undefinierbaren Verkehrsregelung geschaffen wurde, grenzt schon an Wirtschaftssabotage. Es fließt ja ausser vielleicht der BVG in diesen Gesamtteil Köpenicks gar nchts mehr ausser der Spree.
    Zulieferer, Gewerbetreibende werden damit in den Ruin getrieben, weil Sie gar nicht weg oder ans Ziel kommen.
    All diejenigen die zur Arbeit aufs Auto angewiesen sind, müssen mehrere Stunden zusätzlich jeden Tag in Kauf nehmen.
    Wem können wir all das in Rechnung stellen? Wer interessiert sich für Umweltschutz wenn kilometerlange Staus jeden Tag entstehen!
    Man macht uns zu Insulanern, abgeschieden und isoliert vom Rest Berlins !
    Schildbürgerstreiche gabs schon immer, doch Köpenick ist der Gipfel ! Brücken brauchen wir hier nicht mehr , in Köpenick kann man schwimmen oder Fliegen !
    Das sollten jedoch die zuerst, die das alles verbockt haben !

  7. 18.

    Sie sind gut. Ein bis anderthalb Jahre? Wenn die Berliner Verwaltung demnächst mit der detaillierteren Planung beginnt (wenn!), dann heißt das erfahrungsgemäß: In fünf Jahren wird mit dem Bau begonnen und in fünfzehn Jahren ist die Brücke fertig. Vielleicht. Und natürlich nur, wenn vorher nicht noch irgendein Käfer entdeckt wird, der unter der Brücke wohnt, oder sich ein Fräulein Doktor gegen den Neubau durch alle Instanzen klagt, bis zum Europäischen Gerichtshof.

    Schnell geht es in Berlin nur noch, wenn Rot-Rot-Grün mal eben hopplahopp einen unsinnigen neuen Feiertag einführen muss - gerade um davon abzulenken, dass sie sonst gar nichts auf die Reihe kriegen.

  8. 17.

    Da es vernetzte Ampel und Verkehrsbeeinflussung eh nicht gibt, könnte Handregelung effektiver sein. Können auch welche von der Verkehrsverwaltung machen, wenn sie schon nicht programmieren können. Hat am Bahnhof Schöneweide fast 6 (!) Jahre gedauert, bis die Schaltungen angepasst wurden.

  9. 16.

    Die Leute sind aber auch Schafe. Den abgedeckten Grünpfeil könnte man nachts in 30 Sekunden befreien und der unnützen Ampel versehentlich die Sicherung ziehen. Die Berliner Behörden würden Monate brauchen, diese Staufallen wieder in ihren „ordnungsgemäßen Zustand“ zu bringen. Vermutlich würden sie es sich aber nicht einmal trauen.

    Ich hatte in den 1990er Jahren mal einen selbstgemalten Grünpfeil an der Ecke am ehemaligen Bahr-Baumarkt angebracht. Dort, wo zu DDR-Zeiten mal ein Grünpfeil hing. Mein Papppfeil hing dort ein dreiviertel Jahr. Dann fiel es irgendwem auf und er war weg. Die neuerlichen Staus lösten Proteste aus und die Verkehrsverwaltung brachte einen neuen (diesmal echten) Grünpfeil an. Und die neue Ampel dann erhielt eine grüne Ampel für Rechtsabbieger.

    Soviel zur Frage, ob Beschweren der effizienzeste Weg ist. Ich glaube das nicht.

  10. 15.

    ich bin in Köpenick aufgewachsen und wohne seit 13 Jahren in Tallinn/Estland. In Deutschland bekommen sie nichts mehr auf die Reihe, wenn man das so aus der Ferne betrachtet. Die Allende-Brücke hätte direkt gesperrt, abgerissen und neu gebaut werden müssen. Ein bis anderthalb Jahre wären dafür angemessen gewesen. Dann wird eben auch mal nachts oder am WE gebaut. Wie lange gibt es die Einschränkungen wegen der Brücke jetzt schon? Wenn ich es mit Estland vergleiche, sehe ich enorme Unterschiede in der Organisation und Umsetzung von Großprojekten. By the Way: in Estland ist der ÖPNV für alle Bürger kostenfrei. Berlin ist nur noch arm und nicht mehr sexy.

  11. 14.

    Das mit dem Radfahren kenne ich noch aus Pankow, als rund um den S-Bhf Pankow fast ein Jahrzehnt der Induvidalitätsverkehr lahm gelegt wurde. Viele Einzelhändler haben in der Zeit aufgegeben. Mehrmalige Gespräche mit dem damaligen Pankower Stadtrat Kirchner(Grüner) wurden von ihm mit den Spruch "Dann müssen die Kunden eben mit dem Rad kommen" abgebügelt.
    Arroganz, Dummheit, Überheblichkeit, Desinteresse an den Problemen der Einzelhändler, die ein solches Handeln inne hatte, lese ich auch in den Antworten aus dem Köpenicker Rathaus.

  12. 13.

    Was für ein Quatsch. Als Anwohner hat man die Wahl. Ab 1 Stunde Stau stehen oder 100 m Einbahnstraße falsch fahren oder ein Durchfahrtsverbot ignorieren. Super.

    Öffentliche benutzen? Schon mal mit drei kleinen Kindern und Kinderwagen gemacht? Schon mal einen Familieneinkauf fpr fünf Personen so transportiert?

  13. 12.

    Umsteigen ? Das ist nicht die City. Großräumig umfahren? Berliner Ring oder was? Waren Sie jemals dort? Sie hören sich eher an, wie einer, der im Hundekopf lebt und nicht die Außenbezirke kennt.

  14. 11.

    Pflegedienste müssen ihren Kunden kündigen! Die Versorgung bricht weg. Das lese ich nirgendwo und ist gerade ein sehr grosses Problem!!!

  15. 10.

    Dass das Umprogrammieren einer Ampel ein größerer Kraftakt ist, der mindestens vier Wochen in Anspruch nimmt, eher aber Monate, zeigt exemplarisch, was in dieser Stadt (und eigentlich in diesem ganzen Land) faul ist: Eine völlig ineffiziente Verwaltung, ein immer weiter wuchernder Wust von Vorschriften und Politiker, die "irgendwie" für alles nichts können und statt zu regieren lieber Arbeitskreise bilden, Papiere erarbeiten lassen und darauf hinweisen, dass das alles von oben (Land, Bund, Europa) kommt.

  16. 9.

    Ich freue mich schon jetzt auf den kommenden Freitag, wo um 18:30 Uhr Union gegen Bielefeld antritt.

    Da wird dann alles zusammenbrechen, weil man der Spindlersfelder Brücke und den Straßenzügen rund um die Alte Försterei gar nicht mehr ausweichen kann.

  17. 8.

    Als ich meinen Beitrag (#2) schrieb, hatte ich die Anwohner sehr wohl im Kopf - das aber nicht ausdrücklich genug geschrieben. Denn das meinte ich u.a. mit "Der Autoverkehr frisst sich selbst und das ist gut so."... Die Anwohner können nichts dafür. Höchstens, wenn sie sich dann selbst auch mit ihrem Blech an der Staubildung beteiligen. Aber auch diejenigen, die das nicht tun, werden davon beeinträchtigt.

  18. 7.

    ""Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: 'Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands.'"

    Könnt Ihr euch noch daran erinnern? Und die Reaktionen darauf?

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