Blaulicht auf einem Streifenwagen. Quelle: imago
Bild: imago stock&people

26-Jähriger leistet Widerstand - Berliner Polizeianwärter wird nach Autounfall aggressiv

Ein 26-jähriger Polizeianwärter ist am frühem Samstagmorgen in Berlin-Reinickendorf mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum geprallt. 

Der Unfall ereignete sich in der Reinickendorfer Klemkestraße, als der 26-Jährige mit seinem Mitsubishi aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, teilte die Polizei mit. Bei dem Zusammenstoß wurden nach Angaben der Polizei drei weitere Autos beschädigt. 

Gegen 4.50 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei, als sich der junge Mann vom Unfallort entfernen wollte. Den Einsatzkräften gegenüber habe er sich "äußerst aggressiv" verhalten und Widerstand geleistet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zwei Polizisten seien dabei verletzt worden. Weil vermutet wurde, dass der junge Mann Alkohol getrunken hatte, wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend kam er in ein Krankenhaus

 

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25 Kommentare

  1. 25.

    Lieber Hans,
    woher haben Sie die Erkenntnis, dass die Berliner Polizei die unfähigste dieser Republik ist. Die Einsatzeinheiten sind die fähigsten dieser Republik. Deshalb werden sie permanent von anderen Landespolizeien für die Bewältigung von schweren Einsatzlagen angefordert und die Arbeitsbelastung auf einem Polizeiabschnitt dieser Stadt ist ganz sicher nicht mit der Arbeitsbelastung des Polizeivorposten auf der Insel Borkum zu vergleichen.
    Wenn man blind ist, sollte man nicht von Farben sprechen.

  2. 23.

    Fragt sich warum „wir“ ein armes Bundesland sind. Wirtschaftsförderung und bessere Bildungspolitik wären hilfreich. Die SPD hat versagt. Und RRG packt nichts an.

  3. 22.

    Was wollen sie uns mit ihrem Kommentar mitteilen? Eine Variante von RRG ist an allem schuld?

    Rasch war von April 1975 bis Juni 1981 FDP Schulsenator, danach kam Hanna Granata, pardon Hanna-Renate Laurien (cDU), für ein knappes Jahr Sybille Volkholz für die AL, dann Jürgen Klemann, wieder cDU. Ab Stahmer alle sPD. Da war Berlin pleite.

    Seit 1975 (!)also wurde Schule und Bildung wie ein Stiefkind betrachtet und RRG soll jetzt zaubern und Jahrzehnte der Fehlentwicklung innerhalb einer Legislaturperiode korrigieren?

    Was das wiederum mit einer weiteren Fehlentwicklung, dem Berliner Verkehrsinfarkt, zu tun hat erschließt sich mir nicht. Aber Hauptsache ihr nichtssagender Kommentar schließt mit einer kernigen Plattitüde. Sie sollten Politiker werden. Ich vermute mal bei der rechtsextremen AfD oder FDP hätten sie Chancen.

  4. 21.

    Bunt und tolerant wär ja soweit okay, aber der Rest muss einfach auch stimmen. Jetzt sollte aber nicht der Eindruck entstehen, dass jeder jeden Abschluß geschenkt bekommt. Es gibt zuhauf noch fleißige und kluge Schüler. Zum Glück, sonst wäre ja alles verloren ;-)

  5. 20.

    Das ist nun einmal Berlin ... Hauptsache bunt und tolerant ... Bildung wird da überbewertet, Hauptsache noch dem Letzten wird der Bildungsabschluß (Abitur?) hinterhergeworfen. Und? Wird sich in Berlin etwas ändern? Im Leben nicht, stattdessen stehen Fahrradstreifen und -wege auf der Agenda ... Und auch hier gilt, dass der Fisch am Kopf anfängt zu stinken!

  6. 19.

    Fragen sie lieber die Bildungs- und Finanzsenatoren der letzten 20 bis 25 Jahre! Die Misere ist doch nicht im letzten halben Jahr aufgeploppt.

    Und warum Bayern Berliner Abschlüsse nicht anerkennt, das war schon in den 70/80ern so. Da waren die Bildungssenatoren schwarz oder gelb. Ihr Kommentar ist somit eher politischer, statt sachlicher Natur.

  7. 18.

    Die Bundesländer gegeneinander aufzurechnen bringt nichts. Es ist natürlich in einem reichen und relativ unbeschwerten Bundesland wie Bayern einfacher, z.b. in der Bildung qualitativ hochwertiger zu agieren, als in einer problemgeplagten Millionenmetropole wie Berlin. Die Frage warum braucht man sich nicht zu stellen, es ist offensichtlich. Und wenn es denn schon mit der Bildungspolitik hapert, wo bleiben dann wir Eltern? Fehlt es an der Vermittlung von Wissen und Bildung in den Schulen, ist es natürlich nicht schön. Aber dann müssen die Eltern ran und das ergänzen. Und das findet in vielen Elternhäusern einfach nicht mehr statt. Diese Erkenntnis habe ich durch viele Jahre als Mutter bei Elternabenden und als Elternvertreterin erzielt. Genauso mit der Erziehung. Viele Eltern erwarten, dass das in den Institutionen statt findet. Das Ergebnis davon sehen wir jetzt. Und das muss sich ändern. Dringend.

  8. 17.

    Fragen Sie doch die Bildungssenatorin warum Berlin solche Probleme hat. Das ist offenbar eher ein politisches Dilemma, welches sozialdemokratische und linke Verantwortliche ignorieren. In Bayern wurde das Berliner Abitur schon immer belächelt. Auch vergleichbare Ausbildungabschlüsse im öffentlichen Dienst übrigens.

  9. 16.

    Das war vorhersehbar dass dieser Bezug hergestellt werden würde. Früher wäre sowas unter Kollegen unter den Teppich gekehrt worden und keiner hätte es erfahren.

    Störenfrieda hingegen stellt zielführende Fragen und setzt die richtigen Ansatzpunkte. Wo Eltern ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen können oder wollen, Verwahrlosung im Luxus stattfindet und Schulen zu Aufbewahrungsanstalten verkommen, da sollte sich die Gesellschaft, also wir alle fragen, was hier grundsätzlich schief läuft. Stichwort Bildungspolitik.

  10. 15.

    Woran liegt es, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich an die Regeln zu halten? Und das quer durch die gesamte Gesellschaft? Natürlich ist das dann auch bei der Polizei zu finden. Jetzt wieder mit Dreck auf die gesamte Polizei zu werfen ist unnötig und unangemessen. Genauso wie alle jungen Leute über einen Kamm zu scheren. Es läuft insgesamt irgendwie aus dem Ruder. Wir sollten uns alle fragen, woran das liegt und was wir alle dagegen tun können, anstatt immer nach Schuldigen zu suchen. Betrifft uns alle, geht uns alle etwas an.

  11. 13.

    Was mir an der Diskussion oft fehlt ist, dass der Zusammenhang zwischen der maroden Bildungssituation in Berlin und der Tatsache, dass immer mehr junge Leute immer weniger ausbildbar sind, gesehen wird. Trotz eines mittleren Schulabschlusses. Die Ursachen sind in den Schulen zu suchen und in den Elternhäusern. Warum können viele Bewerber so schlecht lesen, rechnen, schreiben, haben aber einen MSA in der Tasche? Warum ist so wenig Sozialkompetenz bei vielen jungen Menschen vorhanden? Da gilt es anzusetzen. Wenn ich sehe, wieviele Teenager einfach mit durchgezogen werden, trotz eher mangelnder Lernbereitschaft und schlechter Zensuren, die praktisch den Abschluß "geschenkt" bekommen-tun mir diese jungen Leute nur noch leid. Und ins Berufsleben geworfen, sind sie zum Scheitern verurteilt und werden als dummer Bodensatz beschimpft. Viele sind aber Opfer der gescheiterten Bildungspolitik und ignoranter oder überforderter Eltern.

  12. 12.

    Das scheint mir aber auch Resultat einer Entwicklung, vielleicht auch politisch bewußt, in Berlin zu sein. Wenn die eigene Regierung, sprich der Senat, ihren eigenen Vollzugsorganen kaum Wertschätzung für ihren Dienst gegenüber bringt, was soll man dann von diesen Leuten auch erwarten. Wie der Herr, so's Gescherr. Das gilt immer noch. Hier ist der Hebel sicher an zwei Seiten anzusetzen.

  13. 11.

    Was ich hier von „Bodensatz“ bis „...unfähigste von ganz Deutschland“ lesen muss, ist einfach eine Klatsche gegen jeden anderen Polizeibeamten. Schwarze Schafe gibt es überall und Menschen sind nie unfehlbar. Es gibt den Spruch „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Schwarze Schafe sind die Ausnahme.

  14. 10.

    Leider gilt die Berliner Polizei als die unfähigste von ganz Deutschland. Und solche Kandidaten verstärken dann nur noch diese Vorbehalte. Als Polizist hat man auch in gewissem Sinne eine Vorbildfunktion, was äusseres Erscheinungsbild und innere Einstellung anbelangt und das ist keine Frage des Gehaltes, es zwingt einen ja keiner zu dieser Laufbahn. Ich hoffe das dieser Anwärter aus dem Dienst entfernt wird, solche Polizisten bracht kein Mensch.

  15. 9.

    Ich bin selbst Beamter und das was sich die Berliner Polizei leistet, ist schwer erträglich ... Und so lange diese Behörde alles nimmt was hier schreit und auch anderswo aus guten Gründen gescheitert ist, solange wird sich auch nichts ändern! In anderen Bundesländern ist nach zweimal Nichtbestehen des Einstellungsverfahrens Schluss ... Anschließend wird sich in Berlin oftmals weiterbeworben. In Berlin ist der Polizeiberuf zu einem Job verkommen ... Kann man machen, muß man jedoch nicht!

  16. 8.

    Ja, der Ausdruck erscheint mir auch sehr abwertend und nicht tragbar. Wir sollten auf der sachlichen Ebene kommunizieren.

  17. 6.

    Ein solcher wird durchgeführt. Das findet, nach meines Wissens, nicht nur schriftlich statt. Da gibt es Rollenspiele und Ähnliches. Da es sich auch bei Anwärtern um Menschen handelt ist eine 100%-ig richtige Einschätzung nicht möglich. Es kann nie darum gehen auszuschließen, das ein Mensch in einer bestimmten Situation in einer bestimmten Weise handelt. Es kann nur um Wahrscheinlichkeiten gehen, wie ein Mensch in einer bestimmten Situation handelt.

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