Blaulicht auf einem Streifenwagen. Quelle: imago
Bild: imago stock&people

Bahnhof Warschauer Straße - Betrunkener pöbelt in S-Bahn und verletzt Polizisten

Ein 20-Jähriger hat in der Berliner S-Bahn Sicherheitsmitarbeiter angepöbelt und dann Bundespolizisten attackiert. Dabei zog er sich eine Platzwunde am Kopf zu und ein Beamter erlitt einen Bruch des Mittelhandknochens, teilte die Bundespolizei am Montag mit.

Messer und Luftdruckwaffe im Gepäck

Der Mann aus Mariendorf hatte laut Polizei am Sonntagabend in einer Bahn der Linie S7 geraucht und wollte damit weder aufhören noch am Bahnhof Warschauer Straße aussteigen. Stattdessen beschimpfte er die Wachleute. Als diese an dessen Hosenbund ein Messer bemerkten, riefen sie die Polizei. Die Beamten fanden in dessen Rucksack zudem eine Luftdruckwaffe. Ein Atemalkoholtest ergab 1,87 Promille.

Gegen den Mann wird wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zur Behandlung der Wunde wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der verletzte Beamte musste den Dienst abbrechen.

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Antwort auf [BVG Abonennt] vom 18.02.2019 um 21:47
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4 Kommentare

  1. 4.

    Auch der Polizist hat sich behandeln lassen. Wir haben dazu aber keine näheren Informationen, da dies der Privatsphäre des Beamten unterliegt.

  2. 3.

    @RBB: "Zur Behandlung der Wunde wurde er in ein Krankenhaus gebracht." Hier gab es mindestens 2 Verletzte, aber nur einer kam ins Krankenhaus?

  3. 2.

    Vielen Dank an die Berliner S-Bahn Sicherheitsmitarbeiter und die helfenden Polizisten. Immerhin wird in der S-Bahn noch versucht das Rauchverbot durchzusetzen. Die BVG hat offenbar längst aufgegeben - nach dem Motto "Is mir egal!".

  4. 1.

    Der tägliche Wahnsinn für Polizei und Aufsichtspersonal.
    Ich bin dankbar, dass es sie gibt.

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