Nach einem Stromausfall ist das Rathaus Köpenick wieder erleuchtet. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 20.02.2019 | Herkt/Garus/Herr | Studiogespräch mit Jürgen Schunk | Bild: dpa/Paul Zinken

Stromausfall im Südosten Berlins behoben - Nach über 30 Stunden hat ganz Köpenick wieder Strom

"Seit 21:22 fließt in #Köpenick überall der Strom wieder" - das meldete Vattenfall am Mittwochabend. Einige der rund 30.000 betroffenenen Haushalte hatten da mehr als 30 Stunden lang auf eine Stromversorgung verzichten müssen. 

Das Wichtigste zum Stromausfall in Köpenick in Kürze:

- Seit etwa 21:30 Uhr am Mittwochabend sind die Köpenicker wieder vollständig an das Stromnetz angeschlossen.

- Rund 30.000 Haushalte und 2.000 Betriebe waren sind seit Dienstagmittag ohne Strom, betroffen waren die Ortsteile Köpenick, Müggelheim, Grünau, Bohnsdorf und Teile Lichtenbergs.

- Ursache für den Ausfall waren Bauarbeiten an der Salvador-Allende-Brücke, bei denen eine wichtige Stromleitung sowie die Ersatzleitung zerstört wurden.

Nach dem mehr als eintägigen Stromausfall in Berlin-Köpenick ist der Berliner Stadtteil Köpenick wieder am Netz. Am Mittwochabend meldete der Stromkonzern Vattenfall über Twitter: "Seit 21:22 fließt in #Köpenick überall der Strom wieder!" Viele Haushalte waren da seit über 30 Stunden ohne Strom.

Gegen 18:30 Uhr hatten erste Häuser dort wieder Licht. Wie eine Vattenfall-Sprecherin sagte, wurde versucht, Straßenzug um Straßenzug mit Strom zu versorgen. 

Am Dienstagmittag war die Stromversorgung in großen Teilen des Stadtteils zusammengebrochen, weil bei Bauarbeiten an der Salvador-Allende-Brücke Leitungen zerstört worden waren. Rund 30.000 Haushalte und 2.000 Betriebe waren betroffen. Die Kabel mussten Vattenfall zufolge komplett erneuert werden. Zunächst war angekündigt worden, der Schaden solle bis 15 Uhr behoben sein. Doch die Reparaturarbeiten waren umständlich und gingen deshalb langsamer voran als zunächst geplant. "Es gab einen solchen Fall einfach noch nicht", so die Vattenfall-Sprecherin.

Mehrere "unglückliche Komponenten" sorgen für Verzögerungen

Bereits am Mittwochvormittag hieß es, dass es "sportlich" werde, die Reparaturarbeiten wie angestrebt bis 15 Uhr abzuschließen. Es kämen mehrere "unglückliche Komponenten" zusammen, die man in dieser Form noch nicht gehabt habe. "Die bauliche Situation lässt wenig Spielräume." Und: "Man wolle sauber, sicher und sorgfältig arbeiten", so die Sprecherin.

Mehrere Arbeiter seien mit der Reparatur der Stromleitungen an der Salvador-Allende-Brücke beschäftigt. Schwierig sei, dass bei einer Bohrung neben dem Hauptkabel auch das Ersatzkabel beschädigt worden sei. Beide Kabel liegen nach Angaben der Sprecherin etwa einen Meter voneinander entfernt unter der Erde. Die Reparaturarbeiten würden dadurch erschwert, dass es sich um eine enge Baustelle handele. Brücken bedeuteten immer einen Engpass, so die Sprecherin. Die Baugrube biete nur Platz für vier bis sechs Arbeiter.

Ein Stück Kabel, Schnittchen und Nokia-Handys


Die Stromleitungen waren bei einer Bohrung zerstört worden. "Es ist zu einer Horizontalbohrung gekommen, dadurch wurden zwei Kabelsysteme zerstört", sagte Jürgen Schunk von Stromnetz Berlin im rbb. "Damit war das Umspannwerk dann ohne Spannungsversorgung." Die Tiefbaufirma, die die Bohrung durchführte, habe keine Trassenauskunft über verlegte Kabel oder Leitungen eingeholt, so Schunk weiter. "Die haben einfach losgebohrt." 

30.000 Haushalte betroffen

Wegen des Stromausfalls waren von Dienstag, 14:10 Uhr bis Mittwochabend rund 30.000 Haushalte ohne Strom. Laut Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) waren die Ortsteile Köpenick, Müggelheim, Grünau, Bohnsdorf und auch Teile des Bezirks Lichtenberg betroffen. Da auch Sendemasten ohne Strom waren, war auch das Mobilnetz eingeschränkt.  

Zudem waren infolge des Stromausfalls auch die Blockheizkraftwerke Köpenick und Friedrichshagen vom Netz, so Vattenfall. Das betraf demnach rund 5.000 Haushalte. 

Der Bezirk hatte in mehreren mit Strom versorgten Schulen Betreuungszentren für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die tagsüber nicht in ihren kalten Wohnungen sitzen wollen. 

Auch Notrufnummern ausgefallen

Betroffen von dem Stromausfall waren auch die Notrufnummern 110 und 112. Der stellvertretende Landesbranddirektor Karsten Göwecke rief die betroffenen Bürger in der Abendschau dazu auf, darauf zu achten, ob es den Nachbarn gut gehe. In akuten Fällen sollte die nächste Feuerwache aufgesucht werden.

Die Berliner Feuerwehr sammelte sich an den Standorten. Alarmiert waren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, um zum Beispiel Menschen in Krankenhäuser zu bringen, deren Atmungsgeräte zuhause ausgefallen sind. Einen Ausfall der Notrufnummern habe es laut Göwecke auch in der Vergangenheit schon gegeben - ein so langer Ausfall sei jedoch außergewöhnlich, betonte er.

Probleme auch bei Straßenbahn und S-Bahn

Auswirkungen hatte der Stromausfall auch auf den Verkehr: Es waren zahlreiche Ampelanlagen außer Betrieb. Auch Straßenbahnlinien im Bereich der Altstadt Köpenick konnten nicht fahren, Einschränkungen gab es auf den Linien 62, 68 und 27. Die S-Bahnlinie S85 verkehrte wegen des Stromausfalls derzeit nur zwischen Pankow und Schöneweide.  

Schulfrei am Mittwoch - aber nicht überall

Wegen des folgenschweren Stromausfalls blieben zahlreiche Schulen und Kindergärten in den betroffenen Ortsteilen am Mittwoch geschlossen. Das teilte das Bezirksamt Treptow-Köpenick am Dienstagabend auf seiner Website mit. Betroffen seien die Ortsteile Bohnsdorf, Grünau, Köpenick, Müggelheim und Schmöckwitz.

Entgegen erster Informationen des Bezirks waren aber nicht alle Schulen vom Stromausfall betroffen. Die Uhlenhorst-Grundschule, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, die Merian-Schule und die Hauptmann-von-Köpenick Grundschule doch Strom. Dort fand Unterricht statt.

Polizei verstärkt Präsenz

Um in Notfällen besser für die betroffenen Menschen erreichbar zu sein, griff die Berliner Polizei in der Nacht zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Zum einen seien deutlich mehr Polizisten im Einsatz, um für die Bevölkerung ansprechbar zu sein, sagte eine Sprecherin. Außerdem schickte die Polizei am späten Abend vier Fahrzeuge nach Köpenick, die dort als "stationäre Wachen" dienen sollten.

Insgesamt seien 400 Polizeibeamte im betroffenen Gebiet eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen auf Nachfrage von rbb|24. Es sei in der Nacht zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen.

Neben Polizei und Feuerwehr seien auch die Fahrer der BVG Ansprechpartner im Notfall. Sie könnten über Funk einen Notruf absetzen, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel im rbb-Inforadio.

Aufgrund eines massiven Stromausfalls in Köpenick werden Menschen abtransportiert, die von Beatmungsgeräten abhängig sind (Bild: Morris Pudwell)
Ein Patient wird aus einer ambulanten Klinik abtransportiert. | Bild: Morris Pudwell

Patienten aus Krankenhaus Köpenick notverlegt

Aus dem Krankenhaus Köpenick mussten wegen des Stromausfalls 23 Patienten von Intensivstationen in andere Einrichtungen notverlegt werden. Wie die Berliner Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte, konnte die Stromversorgung im Krankenhaus mit Hilfe des THW wieder hergestellt werden.

Insgesamt sei die Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern Köpenick und Hedwigshöhe sowie der Bewohner von Pflegeeinrichtungen durchgehend sichergestellt gewesen, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Mittwoch mit. Eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft sei evakuiert und die Bewohner in Krankenhäusern sowie in anderen Einrichtungen des Trägers untergebracht worden.

Da ambulante Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser derzeit nicht behandelt werden können, verstärkte die Kassenärztliche Vereinigung auf Anregung des Krisenstabs der Senatsgesundheitsverwaltung den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Entschädigung kann online beantragt werden

Eine Entschädigung kann beim Versorgungsunternehmen Stromnetz Berlin online beantragt werden. Bei Stromausfällen, die länger als drei Stunden andauern, zahlt der Versorger 20 Euro pro Haushalt. Kunden müssen dafür ein Formular auf der Website des Unternehmens ausfüllen und dort ihre Zählernummer und Bankverbindung angeben [Link zum Formular]. Jürgen Schunk von Stromnetz Berlin wies im rbb aber darauf hin, dass es sich dabei um eine "Kulanzzahlung" handele. Eine Forderung nach Schadenersatz müsse an den Verursacher gerichtet werden - das sei die Baufirma.

Betroffener Bereich des Stromausfalls

Ein Karte der vom Stromausfall betroffenen Haushalte in Köpenick (Bild: Abendschau)
| Bild: Abendschau

Kommentar

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69 Kommentare

  1. 69.

    Schönes Versprechen von Vattenfall über Kulanzzahlung!

    Habe bereits noch im Februar die Erstattung beantragt. Bisher nichts gehört. Frechheit!

  2. 68.

    Lieber Tom

    Die Schweizerischen Bundesbahnen waren schon flächendeckend elektrifiziert, da hat der letzte Korbflechter ausm Wuppertal noch in Handarbeit die Kohlen ausm Bergwerk gekratzt und durch die Lande getragen, um die Lokomotivchen der "Preussischen Schnellbahn" zu befeuern - LOL

  3. 66.

    Hallo Platoon

    Ja, da mögense Recht haben. Diese NEAT wurde sogar 6 Monate früher fertig, hat 300 MIO CHF weniger gekostet als geplant (Stand per Volksabstimmung 1991), trotz geologischer Probleme. Aber mein Beitrag war ja auch ein eher humoristischer, wie Carmen.-S. Schiemann das so gut erfasst hat. Ich wünsche euch allen noch schöne Feinstaubzeiten und Diesel-Aufregungen, man gönnt sich ja sonst nix... ;-)

  4. 65.

    Warum wurde mein gessriger Beitrag auf einmal gelöscht?

  5. 64.

    Evtl. ist genau dass das Problem. Im Gotthard gibt es keine Kabel. Damit rechnen die Schweizer beim Bohren daher nicht... ;-)

  6. 63.

    Mit Verlaub, so ein Quatsch! Die bauausführende Firma ist dafür zuständig sich zu erkundigen. Wenn demnächst ihr Auto gestohlen wird, soll dann die Polizei das Verfahren einstellen weil sie nicht ausreichend dafür gesorgt haben dass es nicht gestohlen wird?

  7. 62.

    Juten Tach Herr Wehrli,
    best'n Dank für den juten Berliner Humor!
    Besser kann man das gar nicht mehr ausdrücken, wo "uns der Schuh drückt"! Glauben Sie mir als "wasch- und lichtechte" Berlinerin und echtes Nachkriegskind schätze ich das Nichtfunktionieren überhaupt nicht.
    Eines muß ich hinzufügen: Ich bin in einer Art Dinosaurierminderheit, also am Aussterben. von mir gibt es nur ein knappes Drittel bis Ein Viertel, und ich kenne noch eine funktionierende Stadt.
    10 Jahre "Streichorchester" einer RotRoten Regierung mit Herrn Sarrazin als Finanzsenator legten zusätzlich die Axt an, der Baum konnte noch nicht wieder nachgewachsen.
    Dazu kommt noch die unsägliche Regelung der EU Ausschreibung, da kann ich Ihnen ein Lied in der Länge einer Bayreuther Wagner Oper singen.
    Wie jut - wir sind in Berlin ja trainiert auf Katastrophen!

  8. 61.

    "...die Tiefbaufirma habe keine Trassenauskunft eingeholt [...] und einfach losgebohrt" Ja, sind denn in dieser Stadt nur noch Stümper und Dilettanten am Werk? Wo sind denn die ganzen wichtigen Ingenieure, die solche Arbeiten zu planen, vorzubereiten und zu überwachen haben??? Aber vielleicht hat es wieder einmal "Kommunikations- oder Verständigungsprobleme" gegeben. Dann kann sich das marode Berlin ja für die Zukunft warm anziehen.

  9. 60.

    So ein Stromausfall ist nicht alltäglich, zumal wir hier in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Stromnetz haben.
    Aber es gibt für nichts eine 100 prozentigen Garantie.
    Damit muss man einfach klarkommen.
    Da ich hier mehrfach von verdorbener Tiefkühlkost gelesen habe möchte ich mich auch dazu äußern.
    Moderne Tiefkühlgeräte, welche im Haushalt verwendet werden, halten bis zu 110 h ohne Strom durch, ohne das die Tiefkühlkost verdorben ist. Vorausgesetzt, man lässt die Tür des Gerätes zu.
    Das gilt natürlich nicht für die offenen Geräte zu, welche in einem Supermarkt stehen.

    Alle Betroffenen haben selbstverständlich mein Mitgefühl.
    Vielen Dank an die fleißigen Helfer!!!

  10. 58.

    Hallo Herr Wehrli, jetzt bin ich aber enttäuscht. Bisher waren die Schweizer in ihrer Arbeit für mich ein Synonym für Präzision. Ich denke da nur an die Fertigstellung des neuen Gotthard-Tunnels, wo die Bohrungen durch das Massiv punktgenau aufeinander trafen.
    Aber vielleicht kann der rbb Genaueres über den Schadenshergang in Köpenick berichten.

  11. 57.

    So etwas kann vorkommen
    Murfis Gesetz!
    Was danach passiert ist, ist an Dilettantismus nicht zu überbieten.
    Eine Versorgung der Krankenhäuser ganze Ortsteile durch benachbarte Versorgungsgebiete soll nicht möglich gewesen sein? Wer das glaubt.....
    Notstromversorgung funktioniert nicht!
    Der Netzbetreiber hat gewusst, das dort in der Bauzone "sein" Kabel liegt. Und behauptet vielleicht zu recht das der andere besser hätte aufpassen müssen.
    Andererseits warum war das Reservekabel nicht überwacht?
    Das Bild von oben scheint ja genau diese Stück zu zeigen, wenn es unter Spannung gestanden hätte, wäre es sicherlich mehr verbrannt.

  12. 56.

    Neeeiiin, sowas gab es doch nicht im goldenen Westen! Wir mußten ja auch keinen antifaschistischen Schutzwall befeuern. ;-)

  13. 54.

    So ein Quatsch. Wenn Schweizer Baufirmen keine Pläne einsehen wo wichtige Kabel liegen kann ja wohl Berlin am wenigsten dafür.

  14. 53.

    Wenn Gefriergut gedeckt ist schon. Man muss in den eigenen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob das der Fall ist, aber In vielen Tarifen sind "Schäden an Tiefkühl- und Gefriergut, die durch Stromausfall entstanden sind" gedeckt.

  15. 52.

    Liebe Köpenicker: Als Schweizer möchte ich mich bei all den Geduldigen vor Ort für ihr Ausharren bedanken. Es soll ja angeblich eine Schweizer Firma dieses Schlamassel angerichtet haben. Darum bin ich auch besonderst stolz. Das war nämlich ein Kulturbeitrag. Wir demonstrieren damit eine Kultursensibilität, ein eingehen Können auf örtliche Verhältnisse und andere Kulturen, die ihres Gleichen sucht. Das ist Nachhaltigkeit. Das ist typisch Schweiz. Man wollte damit beitragen zu einem funktionierenden Berlin, d.h. natürlich zu einem nicht-funktionierenden Berlin, so wie Sie es alle kennen und schätzen. Das war und ist funktional, also Absicht. Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Stellen Sie sich einmal die Verwirrung vor, wenn Berliner eines Tages aufwachen und ihre Stadt funktioniert. Was für ein Schock. Was für eine kulturelle Entfremdung sich da einstellen würde. Welche Rüpel das wohl angerichtet haben mögen. Das ginge gar nicht. So gesehen werden Sie meinen Stolz sicher verstehen.

  16. 51.

    Auch in Bohnsdorf funktioniert keine Kaffeemaschine - auch im Jahr 1811 hab en wir Wasser mit Kohle erwärmt

  17. 50.

    Welche Wege zwischen den Kraftwerken in Friedrichshagen und Köpenick schlagen Sie denn so vor?

    Dass jemand so ganz ohne Plan Löcher in den Boden bohrt, dagegen hilft ja nicht die ausgeklügelste Routenführung. Und selbst das passiert ja nicht jeden Tag oder nur jedes Jahr einmal.

    Ganz abgesehen davon liegt die Routenplanung von Stromleitungen ja sicher nicht im Verantwortungsbereich der Politik(er). Mit welchem Hintergrundwissen hätte da ggf die Politik denn eingreifen müssen, wenn jahrzehntelang nirgends so ein Schaden bei einem Erdkabel entstanden ist.

  18. 49.

    Informier dich mal!
    Die Ersatzleitung ist getrennt vom Hauptkabel udn lag 1M entfernt aber wenn man die auch anbohrt!
    Soviel Platz für die Leitungen sind da net dort muss der scheiss übers wasser lang aka mit der Brücke!!
    Und Brücken sind Engstellen!

  19. 48.

    Dazu haben Krankenhäuser Notstrom Aggregate und das Funktioniert auch in Hedwigshöhe sehr gut aber die im Köpenicker sind nicht völlig in Ordnung.
    Und wenn die Umspannwerke keinen strom haben kann es noch soviele für Krankenhäuser geben

  20. 47.

    Frage an die politisch Verantwortlichen: Wie kann es sein, dass bei einer so sensiblen Infrastruktur Leitung und Ersatzleitung nicht voneinander unabhängig verlegt wurden? Bei jedem Fahrrad sind die Vorschriften strenger. Dort müssen zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen vorhanden sein.
    Eine zweite Stromleitung soll doch den Ausfall der Ersten kompensieren und darf nicht auch betroffen sein. So, wie in Köpenick und wohl überall macht die Redundanz keinen Sinn, wie wir jetzt erfahren durften.

  21. 46.

    Mal ne tolle Sache werde es beobachten, ob es in 9 Monaten die Ergebnisse gibt. Wir brauchen Fachkräfte.

  22. 45.

    Das mit dem Radio funktioniert mit so kleinen, komischen Dingern die sich Batterien nennen. Da sollte man immer welche von im Haus haben ;-)

  23. 44.

    Endlich Anlass für eine echte Katastrophenschutzübung und Kerzen kommen zum Einsatz.

  24. 43.

    Na, immer noch keinen Saft? Hat noch jemand Lust auf eine Bargeldfreie Zukunft? Und 5G muss auch ganz ganz Dringend vorangebracht werden, alles ganz Wichtig. Digital Vernetzt muss alles sein. Ein Hoch auf die alles überragenden Industrienationen. Schade das es den Bäcker mit dem Holzofen von nebenan nicht mehr gibt, gell? Neben den Münsterländern dürfte nun einem weiteren Teil der deutschen Bevölkerung klar geworden sein? Unsere "zivilisierte Welt" ist mehr Schein als Sein. Für Interessierte und für´s nächste mal: https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall_node.html

  25. 42.

    So etwas können eben nur "Köpenicker" durchstehen - die haben es drauf- die wissen wie man mit solch "Ausfällen" umgeht bzw. zu recht kommt!

    Davor ziehe ich meinen Hut und auch vor allen, die Köpenick bei helfen - egal in welcher Funktion auch immer - bald wieder Strom zu haben und zur "Normalität" zurück zu kehren!

    Ich hoffe sehr, dass der Strom noch heute endlich zurück kehrt - und der "Strommann von Köpenick" künftig über euch wacht! Ihr seid doch unser Berlin!

  26. 41.

    so hatten wir es in BERLIN 1945 ff. arschkalt und immer wieder Stromsperre
    Fernsehen............irgendwann--aber es gab Radio mit schönen Hörspielen
    Telefon in Berlin West OK-----in Köpenik nicht jeder !
    Jammern hilft nicht, da müssen wir durch----

  27. 40.

    Mobilfunk ist abhängig vom Anbieter/Netz und vom Standort der Sendemasten, funktioniert also zumindest in den Randbereichen des betroffenen Gebiets. Weiter sollte darüber nachgedacht werden die Stromversorgung der Masten über USV-Anlagen zumindest über 48 Stunden zu sichern. Sendemasten könnten auch, wenn vorhanden, über die Notstromversorgung von Gebäuden versorgt werden.

    Nur mal nachdenken, wir leben nicht mehr im Mittelalter. Notrufnummern müssen, zumindest über Mobilfunk, ständig erreichbar sein.

  28. 39.

    meines wissens muessen krankenhaeuser auch von mindestens 2 umspannwerken versorgt werden um eine versorgungssicheit zu haben.

  29. 37.

    Man, einen Stress wegen dem Stromausfall! Wir hatten nach dem großen Sturm von 2017 3 Tage keinen Strom! Nur hier ist es ein Dorf, in einer Großstadt kann man überall einen Kaffee kaufen usw,! Nacht euch nicht gleich in die Hose, nur wer sich freut sind die Schüler....Schulfrei!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  30. 36.

    Ja ne ist klar!
    Das kann überall auf der Welt passieren und passiert auch das Bauarbeiter Stromleitungen beschädigen

  31. 34.

    Wird das jetzt wie beim Flughafen, dass der Zeitpunkt der Wiederherstellung immer weiter nach hinten verschoben wird und Koepenick dann erst im Jahre 2021 wieder Strom hat (vorausgesetzt, bis dahin ist die Baufirma nicht pleite)? ;)

  32. 32.

    Ich hoffe für die Baufirma, dass keine Bauauflagen missachtet wurden. (Trassenverlauf ect.)Aus Kostengründen hat schon so manches Unternehmen z.B. statt Handschachtung Maschinen zum Einsatz gebracht. Ansonsten kann nur eine sachkundige Prüfung den oder die Schadensverursacher feststellen. Leider können nicht alle eventuell auftretende Stromausfälle doppelt abgesichert werden. Krankenhäuser müssten ja mit funktionstüchtigen Notstromaggregaten für solche Ausfälle ausgestattet sein. Es bleibt abzuwarten, wer diese mind. 6stellige Rechnung zu bezahlen hat.

  33. 31.

    Ach was, das ist der Zoni doch noch von früher gewohnt! Da war ganz Ostberlin dunkel und nur die Mauer, pardon der antifaschistische Schutzwall war hell erleuchtet. Da glitzerte der goldene Westen aus dem Fenster des Hochhauses an der Straße Prenzlauer Berg gesehen nochmal so schön.

    Nur abkindern geht in neun Monaten nicht mehr... :-D

  34. 30.

    Schade, dass diese Störung nicht den Bezirk "MITTE" erwischt hat, vielleicht wäre der eine oder andere Politiker auch ohne Strom erleuchtet worden verbunden mit neuen Erkenntnissen, wie es ist, wenn man einen wirklichen Blackout erlebt, dank grüner Experimentierlust am Stromversorgungssystem mit hoch volatilen Erzeugungseinheiten ohne konventionelle Grundlast. Auch wenn die aktuelle Störung eine ganz andere Ursache hat, der Effekt bleibt der Selbe: KEIN STROM AUS DER STECKDOSE. Aber Bundestag und Kanzleramt haben ja Notstromaggregate (vermtl. angetrieben mit Diesel, Pfui)und wären mal wieder fein raus.

  35. 29.

    20 € als Entschädigung für den Stromausfall - geschenkt. Was ist aber mit verdorbenen Lebensmitteln aus Kühl- und Gefrierschränken und -truhen oder nicht mehr nutzbaren Medikamenten, die unbedingt gekühlt gelagert werden müssen. Ich meine hierbei keine Supermärkte oder Apotheken, die das natürlich auch betrifft, sondern den ganz normalen Einzelhaushalt. Wer kommt für diese, im Einzelfall nicht unerheblichen, Schäden auf? Der Versorger, der Verursacher oder wer auch immer und wie kommen die Geschädigten an ihr Geld?

  36. 28.

    Wie konnte das passieren... noch dazu in der Bundeshauptstadt..??!... wenn doch DE angeblich voll auf dem Quivive ist und politischerseits Milliarden für die Bürgersicherheit eingesetzt werden... Man stelle sich vor, der Russe oder der Chinese erführe davon, wie simpel man nur mit einem Bagger ganze Berliner Infrastrukturen lahm legen könnte... Die würden womöglich alle sauteuren Atomraketen verschrotten und nur noch massiv in Bagger investieren... und hier tätige Baggerfahrer als "Schläfer" rekrutieren...

  37. 27.

    ISDN funktioniert nur wenn der Router oder die ISDN box strom hat.
    Ohne geht sie nicht!
    Analoges Telefon funktioniert ohne Strom

    Radio oder TV?
    Radio ist defintiv möglich da es auch Akku betriebene gibt.
    Noch nie von nen Tragbaren Radio gehört?

    Tragbare TV sind heute Selten.

  38. 26.

    Berlin...hier verlassen Sie den funktionierenden Teil Deutschlands.

  39. 24.

    Liebe Redaktion bitte schreibt das mal das richtig, nicht in ganz Köpenick ist Stromausfall sondern in Teilen von Köpenick. Hier in der Bahnhofstraße in Köpenick ist Strom und wir sind davon nicht betroffen. Doch durch eure Berichterstattung denken viele Kunden das unser Geschäft vom Stromausfall auch betroffen ist.

  40. 23.

    Der Satz mag abgedroschen klingen, aber ich schreibe ihn trotzdem: Ich hab´s gewusst, dass es bis heute 15:00 Uhr nicht klappt.
    Das Interwiev in rbb aktuell (gestern 21:45 Uhr) hat deutlich gemacht, wie kompliziert die Wiederherstellung der Energieversorgung ist.
    Köpenick ist nicht Neukölln, dennoch staun(t)e ich, dass es aufgrund der "stromlosen Dunkelheit" nicht zu Einbrüchen und Plünderungen in den Geschäften gekommen ist.
    Zu allen "Lästermaul-Kommentatoren" kann ich nur sagen: Seien Sie froh, dass Sie davon nicht betroffen waren/sind. Ich habe mal für mich die Situation durchgespielt und mich erschrocken, wie mein Leben ohne Strom weitergelaufen wäre. Die aufgetaute Pizza wäre wohl das Geringste gewesen ...

  41. 22.

    Herrliche "köpenickiade"... Friedrich Wilhelm Voigt lässt grüßen... und zeigt der beamtetermaßen sauteuren und selbstherrlich allesbeherrschenden Obrigkeit mal so ganz nebenbei ihre technischen Grenzen... durch einen simplen Tiefbaufehler... wo entweder ein überbezahlter Tiefbauamtsbeamter nicht wusste, wo genau wichtige Versorgungsleitungen verbuddelt sind, oder ... wo ein der deutschen Sprache nicht hinlänglich mächtiger Baggerist eines Billig-Sub-Sub-Subunternehmens einfach drauflosbaggerte und zufällig den "Licht-Aus-Schalter" traf... oder gar absichtlich im Sinne von F.W.Voigt...? Und man könnte diese Idiotie sogar noch weiterspinnen... über den israelischen "Blaumilchkanal" bis hin zum BER...

  42. 21.

    Viele Menschen in unser Stadt haben an den anderen 364 Tagen auch kein Strom.

  43. 20.

    Kein Festnetz, kein Mobilfunk, kein Notruf, in einem Notfall soll man Polizei und Feuerwehr direkt kontaktieren. WIE DENN??? - Als wir noch ein digitales ISDN-Netz hatten, hat das Telefon immer funktioniert, auch bei Stromausfall. Wo ist der Fortschritt?
    "Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen ein", schreibt die Feuerwehr. Ist das ein Witz? Wie soll das gehen bei Stromausfall?
    Warum wird die SV für ein so goßes Gebiet nicht redundant, disjunkt geführt, d.h. das zweite oder das Ersatzkabel natürlich über einen anderen Weg, über eine andere Brücke?

    Es ist unglaublich wie anfällig wir sind. Überall und für alles wird Strom gebraucht, und dann wird nicht mal für eine einfache Ausfallsicherheit gesorgt. Das ist beängstigend, ich bin erschüttert

  44. 19.

    Das wird teuer. 2000 Betriebe ohne Strom, davon bestimmt viele mit Lebensmitteln (Späti, Discounter, etc).

    Der Vorfall sollte vielleicht ein neuen Denkanstoß geben, von der absoluten Notwendigkeit zurückzutreten und wieder Redundanzen in der Grundversorgung zu schaffen. Geht ein Kabel kaputt, so übernehmen andere Leitung die Last. Das geht natürlich nur, wenn eine Mehrlasttragfähigkeit auch als Effizientskriterium akzeptiert würde, was ich aber in dieser uneinsichtigen und kurzsichtigen Politik nicht annehmen würde.

    Da fehlt es auch gänzlich an städtebaulichen Grundkonzepten und man fingert und frickelt je nach Bedarf an der Substanz herum. Aber das ist auch kein Wunder, wenn es nur noch Behörden, aber keine Staatlichen Dienste mehr gibt, die am Haushalt gebunden sind und nicht an einer Unternehmenskalkulation. Private werden natürlich immer nur das Mindeste machen. Und der Staat auch nur das fordern: Wirtschaftlichkeit, eben billig ist am besten.

  45. 18.

    Kann bitte jemand die Musikschule in der Freiheit 15 in die Liste der geschlossenen Schulen aufnehmen? Oder ist diese offen?

  46. 15.

    Meines Erachtens nach müssten nicht nur die im Bericht erwähnten 5000 fernwärmeversorgten Wohnungen ohne Heizung auskommen. Auch alle Gas- und Ölheizungen funktionieren nur wenn Strom anliegt. Also sitzen alle, die keine offene Feuerstelle haben wohl im Kalten.

  47. 14.

    Mobilfunk funktioniert bei einem Stromausfall unter Umständen nicht, da er von den Funkmasten abhängig ist und der Notstrom nur begrenzt lauffähig ist.

  48. 13.

    Guten Tag, jetzt bauen die Firmen vom Berliner Flughafen an der Salvador Allende Brücke weiter. Das Ergebnis spüren nun ca. 30000 Berliner.

  49. 12.

    Lieber RBB, warum lasst Ihr im Notfall die Bürger bis zur nächsten Feuer-Wache laufen und nicht zum Nachbarn mit Mobilfunk?

    Bei schweren Erkrankungen, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt kann der fehlende Hinweis den Tod bedeuten!

  50. 11.

    Mir scheint, dass unser Energieversorger etwas überfordert ist. Es bleiben eine Reihe von Fragen! Ist keine andere Energieversorgung aus anderen Leitungen möglich gewesen? Eine solches Desaster ist doch für eine Industrienation mehr als nur peinlich, oder?

  51. 8.

    Wo hat der RBB eigentlich die Information her, dass auf der S5 zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten Schienenersatzverkehr bestehen soll? Diese Info stimmt nicht (Zeitpunkt Mittwoch früh)! Auf den Informationskanälen der S- Bahn Berlin finde ich dazu auch nichts. Der Haltepunkt Birkenstein hatte Dienstagabend zwar Probleme mit der Bahnsteigbeleuchtung, die Ursache war aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht das Stromproblem in Köpenick und ein SEV bestand auch nicht.
    Erwähnenswert wäre aber, dass der S- Bahnhof Grünau wegen des Stromausfalls zeitweilig geschlossen war.
    Ich erwarte vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine genauere Information der Bevölkerung, grade in Krisensituationen. Klar, können Fehler passieren aber es sollte auch regelmäßig geprüft werden. ob die Meldungen überhaupt (noch) relevant sind!
    Trotz der Kritik bin ich mit dem Programm des RBBs im allgemeinen sehr zufrieden!

  52. 7.

    In Friedrichshagen waren zum Teil die Wohnung kalt. Uns betraf es leider auch. Mit dickem Pullover und Bademantel drüber hieß es sich und das Kind für die Schule fertig zu machen. Im Artikel steht für die keinen Strom hatten bekommen 20 Euro vom Netzanbieter. Was ist mit denen, die nachts auch in der Kälte schlafen mussten? Wo beantragt man da die Entschädigung? Kalte Wohnung, eiskaltes Wasser.... schön ist anders. :(

  53. 6.

    Berlin kann also auch Strom nicht so richtig. Aber ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die einspringen wenn's Mal Hilpert.

  54. 5.

    Leider gibt es widersprüchliche Angaben zur Entschädigung. Gilt diese nun pro Haushalt oder pro Kopf wie hier im Artikel angegeben?

  55. 4.

    Man bekommt eine Gänsehaut bei dem Gedanken, dass innerhalb eines solchen Ereignisses irgendein noch größeres Unglück stattfinden könnte. Ein Feuer... ein Unfall... ein terroristischer Anschlag... irgendein medizinischer Notfall...
    Glück, wenn man dann ein noch ein aufgeladenes Handy mit funktionierendem Netz hat.

  56. 3.

    Tiefkühlkost in privaten Haushalten wie auch in den Geschäften geht kaputt, der Schaden dürfte nicht gering sein.
    Aber so ganz nebenbei bemerkt, vielleicht gibts im Oktober/ November einen kleinen Babyboom dort im stromlosen Bezirk, schmunzel, schmunzel.

  57. 2.

    Gab es dort eine Bodenuntersuchung ? Kabelortung? Und nur eine Einspeisung ?

  58. 1.

    Für einen Energieversorger ist es gelinde gesagt schon mehr als seltsam, dass bei einer derartigen Havarie die betroffenen Stadtteile nicht durch Verbundlösungen aus anderen Kraftwerken versorgt werden können.
    Ist dies vielleicht aber auch ein Fingerzeig für die Zukunft, wenn die Fortbewegung in dieser Stadt alles nur noch mit Hilfe Elektrofahrzeugen erfolgen soll - Berlin 2030, 20:00 Uhr, alle wollen ihr E-Auto laden und die Stadt wird dunkel - nichts geht mehr?

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