Verkehr am Autobahndreieck Potsdam, Foto: imago
Bild: imago stock&people

Zahlen des Infrastrukturministeriums - Verkehr auf Brandenburgs Autobahnen nimmt zu

Auf Brandenburgs Autobahnen sind immer mehr Fahrzeuge unterwegs. Von 2010 bis 2017 nahm der Verkehr im Schnitt jährlich um 2,4 Prozent zu – das teilte das Brandenburger Infrastrukturministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Während 2010 noch rund 38.100 Fahrzeuge pro Tag gezählt wurden, waren es 2017 durchschnittlich knapp 44.500 – das ist eine Zunahme von knapp 17 Prozent.

Am häufigsten kracht es auf der A10, A12 und A2

Die Zahl der Unfälle schwankte im gleichen Zeitraum: 2010 registrierte die Polizei 7.273 Unfälle; 2014 waren es 6.203. Der bisherige Höchststand in diesem Jahrzehnt wurde 2017 mit 8.311 Unfällen erreicht.     

Die meisten Karambolagen ereigneten sich auf dem Berliner Autobahnring A10, auf der Autobahn A12, die vom Dreieck Spreeau am Berliner Ring bis Frankfurt (Oder) verläuft und auf der Autobahn A2.

Mehr Verletzte, weniger Tote

Wurden 2010 noch 1.110 Menschen bei Unfällen verletzt, stieg diese Zahl bis zum Jahr 2017 auf 1.314 an, wie das Ministerium auf eine Anfrage der CDU im Landtag mitteilte.

Die Zahl der Unfalltoten entwickelte sich offenbar gegenläufig: 2010 wurden 46 Menschen bei Unfällen getötet, 2017 und 2018 waren es jeweils 23. Insgesamt hatte es von 2010 bis 2018 auf den märkischen Autobahnen 256 Tote gegeben.

Um Unfälle zu vermeiden, seien auch künftig Geschwindigkeitskontrollen und die Präventionsarbeit von Polizei und Verkehrswachten wichtig, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Außerdem überlege die Regierung, ob auf Strecken mit hohen Unfallzahlen ein Tempolimit sinnvoll wäre.

Sendung: Inforadio, 10.02.2019, 09:00 Uhr

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