Symbolbild/Archiv - Ein Spürhund der Berliner Polizei geht sucht Fährten (Bild: imago/Olaf Wagner)
Video: rbb24 | 25.02.2019 | Bild: imago/Olaf Wagner

Vermisste 15-Jährige aus Berlin - Mutter glaubt nicht, dass Rebecca weggelaufen ist

Seit einer Woche wird die 15-jährige Rebecca aus Berlin-Britz vermisst. Obwohl bereits mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen sind, scheint eine heiße Spur zu fehlen. Dass das Mädchen fortgelaufen sein könnte, schließt die Mutter aus.

Eine Woche nach dem spurlosen Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin sind bislang 22 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Nach dem Mädchen aus dem Ortsteil Britz werde intensiv gesucht, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Die Kripo befrage Zeugen und suche Spuren. Die Mutter des Mädchens sagte dem rbb, sie gehe nicht davon aus, dass die 15-Jährige weggelaufen ist.

Auch Spürhunde waren in der vergangenen Woche bereits eingesetzt worden. Bekannt ist auch, dass Handydaten ausgewertet wurden.

Seit Freitag ermittelt eine Mordkommission in dem Fall, da die Kriminalpolizei nicht ausschließt, dass das Mädchen aus dem Bezirk Neukölln Opfer eines Verbrechens geworden ist. "Wenn ein Kind einen Unfall hat, dass weiß man wo es ist. Aber nicht zu wissen, was passiert ist, das ist das Schlimmste", so Rebeccas Mutter in der rbb-Abendschau.

Seit einer Woche ist das Mädchen verschwunden

Die 15-Jährige war am Morgen des 18. Februar bei Familienangehörigen im Maurerweg aufgebrochen - in ihrer Schule in der Fritz-Erler-Allee kam sie laut der Polizei nicht an.

Rebecca ist 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlank und hat braunes schulterlanges Haar. Sie wirkt den Angaben der Polizei zufolge 15 bis 18 Jahre alt. Bekleidet war sie mit einer rosafarbenen Plüschjacke, weißem Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Rap Monster", blauen Jeans mit zerrissenen Knien und schwarz-weißen Sportschuhen. Bei sich hatte sie eine große beige-rosafarbene Handtasche und einen roten Rucksack.

Gerade in Großstädten werden häufig Menschen als vermisst gemeldet. Darunter sind oft auch Kinder und Jugendliche. Die allermeisten tauchen aber schnell wieder auf und sind nach 24 Stunden oder nach dem Wochenende wieder da.

Sendung: Abendschau, 25.02.2019, 19.30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Es gibt ja Leute, denen ist viel wichtiger, daß eine Tat nicht instrumentalisiert wird, als die Tat selbst oder als daß sie sich wiederholt. Das sind oft dieselben, die jeden wahllos als Neonazi bezeichnen, der von der Tat entsetzt ist. In Sachen Ethik und Moral gibt es eben kein Grenze nach unten.

  2. 1.

    Ich wünsche, dass der Fall besser ausgeht als der mit dem Mädchen in Mahrzahn. Deren Verschwinden wurde bekanntlich von Neonazis instrumentalisiert

    Hier fällt auf, dass das Mädchen mit Verlassen des Hauses wohl ihr Handy ausgeschaltet haben soll. Die Hoffnung stirbt zuletzt

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