Bahnmitarbeiter vor einem Regionalexpress der Linie RE1 (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
Bild: imago stock&people

Personal fehlt - Zahlreiche Ausfälle im Brandenburger Regionalbahn-Verkehr

Im Berlin-Brandenburger Regionalbahn-Verkehr ist es am Samstag zu erheblichen Einschränkungen gekommen. Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Internetseite mitteilte, mussten zahlreiche Züge gestrichen werden. Grund seien kurzfristige Personalausfälle.

Betroffen waren den Angaben zufolge die Linien RE 1 zwischen Frankfurt (Oder) und Erkner sowie RE 7 zwischen Berlin-Lichtenberg und Wünsdorf.  

Auch auf den Linien RB 11 zwischen Cottbus und Eisenhüttenstadt und RB 24 zwischen Bernau und Eberswalde entfielen viele Züge, hier wurden Busse eingesetzt.

Am Sonntag werde der Regionalbahnverkehr voraussichtlich wieder störungsfrei laufen, sagte die Sprecherin.

Am Sonntag voraussichtlich störungsfrei

Bis zum Nachmittag waren vier Hin- und Rückfahrten des RE1 zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) sowie 3 Hin- und Rückfahrten des RE 7 zwischen Berlin-Lichtenberg und Wünsdorf betroffen.

Am Sonntag werde der Regionalbahnverkehr voraussichtlich wieder störungsfrei laufen, sagte eine Bahn-Sprecherin.

Schon im Sommer vergangenen Jahres hatte es Unmut bei Bahnreisenden in Brandenburg gegeben, weil Regionalzüge wegen Lokführermangels gestrichen wurden. Mehrere Schichten hätten nicht besetzt werden können, hieß es damals. Durch einen neuen Tarifvertrag lasse sich der Dienstplan nicht mehr so flexibel gestalten wie zuvor, sagte ein Bahnsprecher.

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.02.2019, 09:00 Uhr

Kommentar

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5 Kommentare

  1. 5.

    Bei den NE-Bahnen gelten andere Tarifverträge. Die haben deshalb die in Artikel erwähnten Probleme in geringerem Umfang.

    Übrigens könnten die DBler zwischen "mehr Geld" und "mehr Urlaub" wählen. Mit ihrem Entgelt waren viel mehr Eisenbahner als vorher angenommen zufrieden und arbeiten stattdessen lieber weniger.

  2. 3.

    ...und die Grippewelle hat gerad erst angefangen...

  3. 1.

    Wenn da mal einer krank wird ist es schon vorbei mit der DB. Soviel zur Personalplanung der DB.

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