Autoverkehr in Berlin (Quelle: imago/Marius Schwarz)
Bild: imago/Marius Schwarz

Neue Technik am Straßenrand - Mobile Radarfallen bestehen ersten Praxistest

Die Berliner Polizei hat sich zufrieden mit den beiden mobilen Radarfallen gezeigt, die derzeit getestet werden. Potenzielle Raser hätten sich offenbar noch nicht auf die neuen Geräte eingestellt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Raser fährt 105 statt der erlaubten 30 km/h

Mehrere Geschwindigkeitssünder seien in der Testphase seit Anfang Februar bereits erwischt worden: In der Skalitzer Straße fuhr ein Auto mit 105 statt der erlaubten 30 Stundenkilometer, in der Torstraße waren es 103 Kilometer pro Stunde statt 30 und auf dem Mariendorfer Damm 116 statt 50. Das kostet jeweils mindestens 680 Euro, außerdem gibt es zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

829.000 Tempo-Verstöße im vergangenen Jahr

Die beiden modernen Blitzer sind in große Anhänger eingebaut, die die Polizei an wechselnden Stellen am Straßenrand postiert. Sie können stunden- oder tagelang autonom die Straße überwachen, ohne dass Polizisten sie bedienen müssen. Ansonsten gibt es in Berlin fest aufgestellte Blitzer oder von der Polizei eigens aufgebaute und bediente Radarfallen. Die Standorte der festen Blitzer sind allerdings vielen Autofahrern bekannt, sodass sie sich darauf einstellen.

Die neuen Geräte sind für sechs Monate gemietet, dann soll entschieden werden, ob sie gekauft werden. Im vergangenen Jahr stellte die Berliner Polizei 829.000 Verstöße wegen zu hoher Geschwindigkeit fest.

Sendung: rbb 88.8, 28.03.2019, 13.50 Uhr

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16 Kommentare

  1. 16.

    Das in den letzten drastisch gestiegene Verkehrsaufkommen in der Quicknorner Straße ist unerträglich geworden, die Lärmbelastung für Anwohner enorm. Ich wünsche mir dringend eine Verkehrsberuhigung, Tempo 30 und fest installierte Radaranlagen. Den vielen Rasern ist nicht bewusst, dass hier Menschen wohnen. Sie sehen nur eine hindernisfreie Straße. Es ist zum Verzweifeln.

  2. 15.

    Es gibt ein tolles Mittel nennt sich Speedlimeter bei 30 wird der auf 38 Km eingestellt und man fährt nicht schneller. Senkt zwar die Konzentration und Aufmerksamkeit aber der Geldbeutel bleibt verschont. Blitzer an gefährlichen Stellen sind zu begrüßen .

  3. 14.

    Das ist alles kein Unfug. Alles schon tausendfach in den Kommentarspalten gelesen. Bleib weiterhin so selbstverliebt und überheblich. Ist eben einfacher für Kleingeister und Frischlinge.

    Wer bist du denn überhaupt meine Eignung in Frage zu stellen? Viel Spaß in deiner Phantsiewelt. Was soll man mit jemanden diskutieren der psychologisch dazu nicht in der Lage ist....

  4. 13.

    Zum einen finde ich es immer blöd das es nur heisst das Staat Kohle machen will. Schuld daran sind doch nur die Autofahrer die sich nicht an Gesetzte halten. Würde jeder sich anständig im Strassenverkehr verhalten macht der Staat auch keine Kohle. Ich find ja es sollten viel mehr Blitzer aufgestellt werden und die Strafen müssten viel höher sein, damit es richtig weh tut. Anscheinend kann man nur so Ordnung herstellen!
    Allerdings sollte das auch bei Fahradfahrern und Fussgängern gemacht werden

  5. 12.

    Lieber Namensvetter, und wieder schreiben Sie völligen Unfug. Was Sie da als anderes Extrem anführen, ist wohl Ihrer blühenden Phantasie entsprungen.

    Bei Ihnen und Ihren Ansichten stelle ich die generelle Eignung, ein Kfz zu führen, in Frage. Nehmen Sie Bus und Bahn und verschonen Sie andere Verkehrsteilnehmer von Ihrer Anwesenheit als Autofahrer.

    Bei manchen Autofahrern wünscht man sich schon vor Erteilung der Fahrerlaubnis eine MPU. Das würde Leben retten.

  6. 11.

    Nö, wieso? Was ist an dem Gedankengang verwerflich? Schneller fahren, lässt den Kraftstoffverbrauch sinken. Die Suche nach Erdöl wird den Planeten und vielleicht Milliarden Menschen in Zukunft dahinraffen.
    Das andere Extrem sind halt die Leute, die eine Totalüberwachung verlangen, 1 km/h zu viel und lebenslanger Führerscheinentzug, überall Tempo 30 und 120 auf Autobahnen.

  7. 10.

    Jeder hat sich an Regeln und Gesetze zu halten.
    Daher ist das mit dem Blitzer eine gute Nachricht.

  8. 9.

    Genau "Milliarden" Tote :-))

    Lieber Namensvetter, Sie wollen doch nur schreiend provozieren. Und das in eine rnicht sehr intelligenten Art und Weise.

  9. 8.

    Ja, toll und langsam fahren auf der Autobahn schadet der Umwelt. Energieverbrauch und Schadstoffausstoß steigt. Damit sind dann tausende, vielleicht sogar Millionen, Milliarden tote darauf zurückzuführen. Ich fahre ganz bewusst immer schnell. Ich bin eben umweltbewusst und WEIL ICH KEIN MÖRDER SEIN MÖCHTE UND AN DIE ZUKLUNFT DER MENSCHHEIT DENKE.

  10. 7.

    Man muss schon sehr schnell unterwegs sein, um Bernd am Fahrbahnrand nicht zu erkennen. In Steglitz steht mit einem Mal ein Anhänger auf der Stadtautobahn? Sehr unauffällig ;-)
    Im Britzer Tunnel fest montierte Blitzer tun ja auch ihren Dienst - jeder kennt sie und jeder fährt langsam. Wenn man genug Blitzer aufstellt, wird langsamer gefahren. Zweck erfüllt. Da braucht man nix mobiles....

  11. 6.

    Auch mal in Quickborner Str blitzen, Höhe jugendfarm. Man kommt kaum noch über Strasse

  12. 5.

    Bitte auch in der quickborner str, Höhe jugendfarm blitzen.man kommt kaum noch über die fahrbahn

  13. 4.

    In der Ausführung sind die für Berlin neu, andere Bundesländer haben die aber schon länger im Einsatz.. Bisher müssten hier noch Polizeibeamte die Anlage bedienen.
    Mit besserem Symbolbild:
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/enforcement-trailer-blitzer-anhaenger-polizei-berlin.html

  14. 3.

    Ich finde Kontrolle sehr gut !
    Was mich nervt ist nur das der Staat wieder Kohle machen will und das ohne Ende sie stellen die Blitzer nicht dort auf wo sie benötigt werden sondern wo es viel Kohle zu holen gibt !?

  15. 2.

    Bitte ganz viele kaufen und andauernd an wechselnden Orten (vor allem in Tempo 30 und verkehrsberuhigten Bereichen = Schrittgeschwindigkeit 7km/h) einsetzen. Mindestens bis Tempolimits überall eingehalten werden kann die Flotte an mobilen Blitzern gewinnbringend vergrößert werden. Danke an die Polizei.

  16. 1.

    Das finde ich ja gut, aber was ist daran "neu"? Gab es das nicht schon im letzten Jahrtausend?

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