Zeckenzange und Hirschzecke (Quelle: Imagebroker/Michael Weber)
Audio: Antenne Brandenburg | 15.03.19 | Nachrichten | Bild: Imagebroker

Infektion durch Zeckenbisse - Bereits fast 50 Borreliosefälle in Brandenburg registriert

In Brandenburg sind 2019 bereits 47 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium Brandenburg auf Anfrage mit. Allein im Landkreis Uckermark wurden sieben Fälle bekannt. Damit gab es dort die meisten Fälle im Land. Ende Januar waren die Milbentiere besonders aktiv: Zehn Meldungen stammten aus der Woche vom 21. bis 27. Januar.

Jeweils fünf Borreliose-Erkrankungen wurden in den Landkreisen Oberhavel, Märkisch-Oderland und der kreisfreien Stadt Brandenburg/Havel gemeldet. Keine Vorfälle gab es bislang aus den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie den kreisfreien Städten Cottbus und Frankfurt (Oder).

Zecken sind ganzjährig aktiv

1.555 Fälle von Borreliose in Brandenburg. Zum Vergleich: 2017 waren es 1.620 Fälle. In den Landkreisen Barnim (183) und Potsdam-Mittelmark (176) waren die Zecken im vergangenen Jahr besonders aktiv. Die wenigsten Fälle kamen aus dem Landkreis Elbe-Elster (17), gefolgt von Cottbus (19).

Bei der Krankheit gelangen durch Zeckenstiche Bakterien - Borrelien - in den menschlichen Körper, was zu Infektionen führen kann. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden die Tiere ab Temperaturen um die acht Grad aktiv. Man sollte daher ganzjährig aufpassen und sich nach einem Spaziergang im Wald gründlich absuchen.

Sendung: Radioeins, 15.03.2019, 7.30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Bin auch dafür. Die Zeckenhunde sind nicht zu bezahlen und Zeckenzäune würden die Landschaft verschandeln. :)

  2. 1.

    Ich fordere die Freigabe der Zecken zum Abschuss - so wie es auch beim bösen Wolf gefordert wird - denn Zecken können nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, insbesondere Weidetiere angreifen - und dies auch noch unbemerkt. Und das ist heimtückisch.

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