Eine Berliner Grundschule in Spandau (Quelle: rbb)
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Video: Abendschau | 12.03.2019 | Rainer Unruh | Bild: rbb

Alarm in Berlin-Spandau - Grundschüler mit Schreckschusspistole löst Großeinsatz aus

Ein elfjähriger Junge hat mit einer Schreckschusspistole für einen Großeinsatz der Polizei an einer Berliner Grundschule gesorgt. Gegen acht Uhr morgens war der Schüler von mehreren Zeugen mit einer Waffe vor dem Schulgebäude in der Hakenfelder Straße in Berlin-Spandau gesehen worden, wie die Polizei auf rbb-Nachfrage mitteilte. Die Schule habe in Reaktion darauf umgehend die Polizei alarmiert, die dann mehrere Streifenwagen und einen Hubschrauber zur Schule und zur Wohnadresse des Schülers geschickt habe.

In der Wohnung fand die Polizei den Jungen, nicht jedoch die Waffe, wie es hieß. Erst nach stundenlanger Suche mit mehreren Polizeieinheiten fanden Beamte in einem Waldstück nahe der Schule eine Schreckschusspistole ohne Munition. Über den Fund hatte zuerst der Tagesspiegel [externer Link] berichtet. Zur Grundschule kamen am Vormittag wegen des Vorfalls Krisenteams und Schulpsychologen. Eine Bedrohungslage habe es der Polizei zufolge aber zu keiner Zeit gegeben. 

Sendung: rbb 88,8, 12.03.2019, 16 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Was hat dieses Kind bloß für Eltern, soweit ist es in Deutschland schon gekommen

  2. 1.

    Die Eltern des Knaben sollten eine Rechnung über den Polizeieinsatz und für den Einsatz der Psychologen, Krisenteams und so weiter erhalten.

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